Es ist Halloween. Max ist drei Jahre alt. Max trägt heute einen lustigen Kürbis-Hut. Er sieht aus wie ein kleiner Kürbis, der laufen kann. Max lacht. Er findet sich sehr lustig.
Mama gibt Max einen Stapel orangefarbener Servietten. „Max, kannst du heute die Servietten verteilen?“, fragt Mama. Max nickt stolz. „Ich bin der Servietten-Held!“, ruft Max fröhlich.
Draußen ist es schon ein bisschen dunkel. Die Blätter auf dem Boden sind bunt. Es raschelt, wenn Max läuft. Max hat ein kleines Körbchen dabei, in dem die orangefarbenen Servietten liegen. Die Servietten sind so weich wie Wolken und leuchten schön.
Max geht zuerst zu Lilli. Lilli wohnt nebenan. Lilli trägt ein Katzenkostüm. Sie hat gemalte Schnurrhaare. „Hallo Lilli!“, ruft Max. „Miau!“, sagt Lilli und lacht. Max gibt Lilli eine orange Serviette. „Für dein Halloween-Fest!“, sagt Max. Lilli freut sich. „Danke, Max!“, miaut sie. Die beiden kichern.
Jetzt geht Max weiter. Im Garten steht Herr Schnecke. Herr Schnecke ist eine große, bunte Schnecke aus Ton. Sie hat ein lustiges Gesicht. Max legt vorsichtig eine Serviette auf Herrn Schneckes Haus. „Hier, für dich, Herr Schnecke“, flüstert Max. Herr Schnecke sagt nichts, aber Max meint, er lächelt.
Max läuft weiter. Da kommt Tom. Tom ist Max' Freund. Tom trägt einen Piratenhut. „Ahoi, Max!“, ruft Tom. „Ahoi, Tom!“, ruft Max zurück. Max gibt Tom eine Serviette. „Damit kannst du den Piratenschatz abdecken!“, sagt Max. Tom lacht. „Super Idee!“, sagt Tom. Sie klatschen sich ab.
Max hört ein leises Kichern hinter dem Busch. Es ist Mia, die kleine Eule. Mia hat sich als Gespenst verkleidet. Sie trägt ein weißes Tuch. Es sieht lustig aus. „Buh!“, ruft Mia und hüpft hervor. Max erschrickt ein kleines bisschen, aber er lacht gleich. „Du bist ein freundliches Gespenst, Mia!“, sagt Max. Mia nickt und kichert.
Max gibt Mia eine orange Serviette. „Damit kannst du dich warm einwickeln!“, sagt Max. „Oh, danke!“, ruft Mia und schwingt die Serviette wie einen Umhang. Alle lachen.
Jetzt kommt Max zu Oma. Oma steht schon an der Tür. Sie trägt einen Hexenhut mit glitzerndem Stern. „Hallo, Max“, sagt Oma. „Hast du eine Serviette für mich?“ Max nickt. „Natürlich, Oma!“, sagt Max. „Für dein Hexenfest.“ Oma freut sich. Sie winkt Max herein. Drinnen duftet es nach Apfelsaft und Keksen.
Max legt auch für Omas Katze Minka eine Serviette hin. Minka schnuppert daran und rollt sich darauf zusammen. „Komm, Max“, ruft Oma. „Magst du einen Keks?“ Max nickt. Er bekommt einen runden Keks mit Schokolade.
Mama kommt auch dazu. Sie trägt einen Umhang mit Fledermäusen. „Was für ein fleißiger Servietten-Held du bist!“, sagt Mama. Max grinst stolz. „Ich habe allen eine orange Serviette gebracht!“ Mama streichelt Max über die Haare.
Sie setzen sich alle zusammen an den Tisch. Die Servietten liegen schön da. Überall leuchten sie orange. Max, Tom, Lilli, Mia, Oma und Mama lachen und essen Kekse. Sie erzählen sich kleine Halloween-Geschichten. Es ist gemütlich.
Max schaut aus dem Fenster. Draußen tanzen die Blätter im Wind. Es ist ein bisschen geheimnisvoll, aber gar nicht gruselig. Max fühlt sich geborgen. Seine Freunde sind da. Alle sind fröhlich. Die Servietten machen alles bunt und besonders.
„Möchtest du noch eine Geschichte hören?“, fragt Oma. Max nickt und kuschelt sich an Mama. Tom, Lilli und Mia kuscheln sich auch dazu. Alle hören zu. Omas Stimme ist warm und weich.
Bald wird Max ein bisschen müde. Er gähnt leise. Mama nimmt ihn auf den Schoß. „Heute war ein schöner Tag, Max“, flüstert Mama. Max nickt. Er fühlt sich wohl. Die orangefarbenen Servietten sind überall. Sie leuchten wie kleine Sonnen.
Max denkt an all seine Freunde. Sie sind zusammen. Sie lachen. Sie teilen Kekse. Sie haben Spaß. Max weiß: Mit Freunden ist alles schön, auch an Halloween.
Max schließt die Augen. Er hört das leise Lachen seiner Freunde. Er spürt Mamas Arm. Alles ist gut. Max träumt von lustigen Kürbissen und fliegenden Servietten. Halloween ist wunderbar, denkt Max.
Gute Nacht, Max. Gute Nacht, Freunde. Alles ist warm und sicher. Morgen gibt es neue Abenteuer. Aber jetzt ist Ruhe, und Max schläft glücklich ein.