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Humorvolle Fantasy 11/12 Jahre Lesen 11 min. Verfügbar als Hörgeschichte (1)

Leni und der magische Schlaf

Das faulste Mädchen Leni wird von einem kleinen Drachen namens Flatter um Hilfe gebeten, um ein magisches Artefakt zu finden. Auf ihrer abenteuerlichen Reise entdeckt sie, dass man auch als faule Heldin aufregende Erlebnisse haben kann.

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Ein 12-jähriges Mädchen, Leni, mit langen, zerzausten braunen Haaren und neugierigen, funkelnden Augen sitzt auf einer alten Holzschaukel in einem sonnigen Garten. Sie trägt ein buntes Blumenkleid und hat ein breites Lächeln, das ihre Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer zeigt. Neben ihr schwebt ein kleiner Drache namens Flatter mit schimmernden grünen Schuppen und großen durchsichtigen Flügeln fröhlich in der Luft. Er hat einen schelmischen Gesichtsausdruck und ist bereit, Leni in ein neues Abenteuer zu ziehen. Der Garten ist voller leuchtender Blumen, majestätischer Bäume und goldenem Licht, das durch die Blätter filtert und eine magische, einladende Atmosphäre schafft. Die Hauptsituation zeigt Leni und Flatter, die ihre Suche nach einem verlorenen magischen Artefakt planen, umgeben von bunten Sprechblasen, die ihre Aufregung und ihren Humor ausdrücken. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

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Dauer der Hörgeschichte: 12:09

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Kapitel 1: Die faule Heldin

In einer kleinen, verschlafenen Stadt namens Döseldorf lebte ein Mädchen namens Leni. Leni war nicht wie die anderen Kinder. Während ihre Freunde mit Begeisterung in den Wald rannten, um Drachen zu jagen oder Zaubertränke zu brauen, saß Leni oft auf ihrem Lieblingsplatz, einer alten, knarrenden Schaukel im Garten, und träumte von Abenteuern – die sie niemals erleben wollte. Ihre größte Leidenschaft war das Nickerchen machen, und sie war darin unglaublich talentiert.

Eines sonnigen Nachmittags, als die Vögel fröhlich zwitscherten und die Sonne golden durch die Bäume schien, saß Leni wieder auf ihrer Schaukel. „Ein bisschen mehr Schlaf kann sicher nicht schaden“, murmelte sie und schloss die Augen. Plötzlich hörte sie ein seltsames Geräusch, das wie das Klirren von Glöckchen klang. Neugierig öffnete sie die Augen und sah einen kleinen, plüschigen Drachen, der direkt vor ihr schwebte.

„Hallo! Ich bin Flatter!“, rief der Drache mit einer hohen, piepsigen Stimme. „Ich brauche deine Hilfe!“

„Hilfe? Warum sollte ich das tun?“, fragte Leni und gähnte. „Ich habe gerade die perfekte Position gefunden, um zu schlafen.“

„Weil ich ein magisches Artefakt verloren habe! Wenn du mir hilfst, es zu finden, bekommst du einen Wunsch!“, flatterte Flatter aufgeregt.

„Ein Wunsch? Hmm…“ Leni überlegte. Ein Wunsch klang verlockend, aber sie war sich nicht sicher, ob es sich lohnte, dafür ihren Schlaf zu unterbrechen. Schließlich sagte sie: „Okay, ich helfe dir. Aber nur, wenn wir danach eine siesta machen können.“

„Deal!“, rief Flatter und zog sie mit einem kleinen, schimmernden Schwanz in die Luft.

Kapitel 2: Die Suche nach dem Artefakt

Leni und Flatter flogen über die Stadt. Von oben sah alles so friedlich und ruhig aus. „Wo hast du das Artefakt verloren?“, fragte Leni, während sie versuchte, ihre Haare aus dem Gesicht zu halten.

„Es ist in der Zaubermarkthalle!“, rief Flatter. „Aber pass auf! Dort gibt es viele seltsame Kreaturen!“

„Seltsame Kreaturen? Ich dachte, du sagtest, das wäre ein magischer Ort!“, murmelte Leni skeptisch.

Als sie die Zaubermarkthalle erreichten, war Leni überwältigt von den vielen bunten Ständen und den schillernden, magischen Wesen. Ein Stand war voll mit tanzenden Feen, die Glitzerstaub verkauften. Ein anderer hatte sprechende Pflanzen, die fröhlich sangen. „Das ist ja ganz schön… chaotisch“, stellte Leni fest.

„Schnell, wir müssen zum Stand des alten Magiers! Dort habe ich das Artefakt zuletzt gesehen!“, drängte Flatter.

„Wenn du das sagst…“, murmelte Leni und folgte ihm.

Kapitel 3: Der alte Magier

Der alte Magier war ein weiser Mann mit einem langen, weißen Bart, der bis zu seinen Füßen reichte. Er saß an einem Tisch voller seltsamer Tränke und Bücher. „Ah, Flatter! Was führt dich hierher?“, fragte er mit krächzender Stimme.

„Ich habe das magische Artefakt verloren! Hast du es gesehen?“, fragte Flatter aufgeregt.

„Ich habe es gesehen, ja. Aber ich gebe es dir nicht einfach so zurück“, antwortete der Magier und grinste. „Zuerst müsst ihr einen Zaubertrick vorführen.“

„Einen Zaubertrick? Ich kann nicht einmal einen Luftballon aufpusten!“, seufzte Leni.

„Du kannst es, Leni!“, ermutigte Flatter. „Glaub an dich selbst!“

Mit zitternden Händen stand Leni auf und versuchte, einen Zaubertrick zu machen. Sie wedelte mit den Händen und murmelte einige Wörter, die sie von einem der singenden Pflanzen gehört hatte. Plötzlich begann ein Tisch voller Tassen zu tanzen! Leni starrte erstaunt. „Das habe ich nicht gewollt!“

Der alte Magier lachte herzlich. „Das war die beste Vorstellung, die ich je gesehen habe! Hier, nimm das Artefakt!“

Er überreichte ihnen ein schimmerndes Amulett, das in verschiedenen Farben leuchtete. „Jetzt kannst du einen Wunsch äußern!“

Kapitel 4: Der Wunsch

Leni hielt das Amulett in ihren Händen und dachte nach. „Was könnte ich mir wünschen? Reichtum? Ruhm? Oder einfach nur einen ewigen Schlaf?“

„Wie wäre es mit einem Tag voller Abenteuer?“, schlug Flatter vor. „Du kannst die aufregendsten Dinge erleben!“

„Ein Tag voller Abenteuer klingt anstrengend“, murmelte Leni. „Aber… ich könnte meinen Freunden von den Abenteuern erzählen, während ich auf der Schaukel sitze und schlafe!“

„Das ist der Geist!“, rief Flatter. „Mach den Wunsch!“

Leni schloss die Augen und sprach: „Ich wünsche mir einen Tag voller Abenteuer, der nicht zu viel Energie kostet.“

Plötzlich begann das Amulett zu leuchten und ein Wirbelwind entfaltete sich um sie herum. Als der Wind sich legte, fand sich Leni in einem riesigen, bunten Zelt wieder, das voller magischer Kreaturen war.

Kapitel 5: Der Zirkus der Wunder

„Willkommen im Zirkus der Wunder!“, rief ein glitzernder Zirkusdirektor mit einem übergroßen Hut. „Hier ist alles möglich!“

Leni war fasziniert. „Wow! Was kann ich hier machen?“

„Alles! Du kannst jonglieren, mit Tieren sprechen oder sogar fliegen!“, erklärte der Direktor.

„Fliegen klingt spannend… aber auch anstrengend“, überlegte Leni. „Kann ich einfach nur zuschauen und etwas essen?“

Der Direktor lachte. „Natürlich! In unserem Zirkus gibt es immer genug zu essen!“

So setzte sich Leni mit Flatter an einen Tisch voller magischer Snacks. Es gab schwebende Zuckerwatte, glitzernde Limonade und sogar selbstgebackene Kekse, die Geschichten erzählten, während man sie aß.

„Das ist das beste Abenteuer aller Zeiten!“, rief Leni mit vollem Mund.

„Und du musst nichts tun!“, kicherte Flatter und griff nach einem Keks.

Kapitel 6: Das unerwartete Chaos

Gerade als Leni sich entspannen wollte, ertönte ein lautes Geräusch. Eine Gruppe von Kobolden rannte wild durch das Zelt. „Die Süßigkeiten! Die Süßigkeiten!“, schrie einer. „Sie sind weg!“

Leni sah zu Flatter. „Was ist hier los?“

„Die Kobolde haben einen Plan, um die Süßigkeiten zu stehlen! Wir müssen helfen!“

„Helfen? Aber ich wollte nur essen und schlafen!“, protestierte Leni.

Doch schon war Flatter in Aktion. „Komm schon, Leni! Du bist die Heldin des Tages!“

Widerwillig stand Leni auf und folgte Flatter. Zusammen schlichen sie hinter die Kulissen und fanden die Kobolde, die versuchten, die SĂĽĂźigkeiten in einen groĂźen Sack zu packen.

„Hey! Das gehört nicht euch!“, rief Leni und stampfte auf den Boden.

Die Kobolde drehten sich erschrocken um. „Oh, die faule Heldin! Was willst du?“

„Ich will, dass ihr die Süßigkeiten zurückgebt!“, rief Leni entschlossen.

Die Kobolde sahen sich an und lachten. „Wir geben nichts zurück!“

Plötzlich hatte Leni eine Idee. „Was wäre, wenn wir ein Wettrennen machen? Wenn ich gewinne, gebt ihr die Süßigkeiten zurück! Wenn ihr gewinnt, dürft ihr die Süßigkeiten mitnehmen.“

Die Kobolde schauten sich nachdenklich an. „Ein Wettrennen? Das klingt nach Spaß!“

Kapitel 7: Das Wettrennen

Die Kobolde und Leni stellten sich an die Startlinie, während Flatter als Schiedsrichter fungierte. „Auf die Plätze, fertig, los!“

Leni rannte so schnell sie konnte – was bedeutete, dass sie eher gemächlich schlenderte. Die Kobolde jedoch waren flink und spritzig. „Du bist viel zu langsam, Heldin!“, rief einer von ihnen.

„Ich habe einen Plan!“, murmelte Leni und grinste. Während die Kobolde vorpreschten, schnappte sie sich einen großen Keks und warf ihn hinter sich. Die Kobolde, abgelenkt durch den fliegenden Keks, hielten an und begannen, darum zu kämpfen.

„Ja! Das funktioniert!“, jubelte Leni und schlenderte weiter zur Ziellinie. Schließlich kam sie als Erste an und rief: „Ich habe gewonnen! Gebt die Süßigkeiten zurück!“

Die Kobolde schauten enttäuscht aus. „Okay, aber nur, weil du clever warst!“

Kapitel 8: Ein glĂĽckliches Ende

Leni kehrte triumphierend ins Zelt zurück und übergab die Süßigkeiten den zauberhaften Zirkuswesen. „Schaut mal, ich habe die Süßigkeiten zurückgeholt!“, rief sie stolz.

Der Zirkusdirektor klatschte begeistert in die Hände. „Du bist eine wahre Heldin, Leni!“

„Aber ich bin die faulste Heldin!“, lachte Leni. „Und ich bin ziemlich müde von all dem Laufen.“

„Das ist in Ordnung!“, sagte der Direktor. „Wir haben einen speziellen Bereich zum Entspannen!“

Er führte Leni und Flatter zu einem gemütlichen Bereich voller weicher Kissen und duftender Limonade. Leni sank hinein und schloss die Augen. „Das ist das perfekte Abenteuer“, murmelte sie, während sie ein Nickerchen machte.

Kapitel 9: Ein unerwarteter Wunsch

Plötzlich wachte Leni auf, als sie das Glitzern des Amuletts spürte. „Was ist passiert?“

Flatter saß neben ihr. „Du hast geschlafen, während der Zirkus weiterging!“

„Das war das beste Abenteuer aller Zeiten!“, rief Leni und lächelte. „Ich habe nicht nur die Süßigkeiten gerettet, sondern auch einen perfekten Platz zum Schlafen gefunden!“

„Und du hast deinen Wunsch erfüllt“, fügte Flatter hinzu. „Du hast bewiesen, dass man auch als faule Heldin Abenteuer erleben kann.“

Leni grinste. „Das stimmt! Manchmal ist es einfach wichtig, sich selbst treu zu bleiben und auch in den verrücktesten Situationen zu entspannen.“

Als sie das Zelt verließen, wusste Leni, dass sie viele weitere Abenteuer erleben würde – solange sie auch ein Nickerchen machen konnte. Sie war die faulste Heldin in Döseldorf, und das war genau das, was sie sein wollte.

Kapitel 10: Zurück nach Döseldorf

Als Leni und Flatter wieder in Döseldorf landeten, fühlte es sich an, als wäre nur ein Augenblick vergangen. „Ich kann es kaum erwarten, meinen Freunden von meinem Abenteuer zu erzählen!“, rief Leni.

„Aber zuerst, wie wäre es mit einem Nickerchen?“, schlug Flatter vor.

Leni kicherte. „Natürlich! Ein Abenteuer ist nicht wirklich ein Abenteuer, wenn man nicht danach ausruhen kann!“

So schaukelte sie auf ihrer alten Schaukel, während Flatter neben ihr schwebte und Geschichten erzählte. In ihrem Herzen wusste Leni, dass sie, egal was passierte, immer die faule Heldin sein würde – und das war perfekt für sie.

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Faule
Jemand, der nicht gerne arbeitet oder sich anstrengt.
Schimmernd
Etwas, das leicht glitzert oder leuchtet.
Zirkus
Ein Platz, an dem Menschen und Tiere in einer Show auftreten, oft mit Akrobatik und lustigen Darbietungen.
Artefakt
Ein besonderes, oft magisches Objekt, das von Bedeutung ist.
Nickerchen
Ein kurzer Schlaf, den man tagsĂĽber macht.
Abenteuer
Eine aufregende und oft riskante Erfahrung, die spannend ist.

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