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Geschichte über die Trennung und die Scheidung 5/6 Jahre Lesen 4 min.

Felix und die zwei Zuhause: Geschichten für Herzen

Der kleine Hase Felix muss nach der Trennung seiner Eltern zwischen der Stadtwohnung seiner Mutter und dem Bau seines Vaters hin- und herwechseln und findet in einer gemeinsamen Abendregel Trost und Halt.

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Die Hauptfigur ist ein kleiner anthropomorpher Hase namens Felix, beiges weiches Fell, große rosa Ohren, runde glänzende Augen, melancholischer aber beruhigter Ausdruck, sitzend auf einem kleinen Holzkoffer und einen sternförmigen Schmusefreund an die Brust drückend; die Mutter ist eine schlanke Häsin mit cremefarbenem Fell, hellblauem Pullover und gepunktetem Rock, zärtlichem Lächeln und Hand auf Felix' linker Schulter an der Fassade einer Wohnung; der Vater ist ein stämmiger Hase mit hellgrauem Fell, olivgrünem Pullover und hellbraunem Schal, ruhigem Blick und Hand auf Felix' rechter Schulter, hockend an einem Fuchsbau-Eingang am Waldrand; der Ort ist eine geteilte Schwelle: links pastellfarbene Wohnhausfassade mit blumigem Balkon, Kopfsteinpflaster und Straßenlaterne, rechts eine runde Holztür mit Moos, Tannenzweigen und Laubteppich, bernsteinfarbenes Zwielicht durch die Bäume; die Szene zeigt die Eltern jeweils an Felix' Seiten, einen schützenden Kreis bildend, sanfte, beruhigende Stimmung als Symbol des Versprechens geteilter Liebe trotz Trennung, warme Aquarelltöne und leichte Texturen. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Der kleine Hase Felix lebte in einem gemütlichen Bau am Waldrand. Er liebte seine Eltern sehr und verbrachte viele glückliche Tage mit ihnen. Doch eines Tages merkten Felix' Eltern, dass sie nicht mehr zusammenleben konnten. Sie erklärten ihm, dass sie sich trennen würden, aber dass sie ihn beide genauso liebten wie zuvor.

Felix war traurig und hatte viele Fragen. Was bedeutete das für ihn? Wo würde er jetzt wohnen? Seine Mama hatte eine neue Wohnung in der Stadt gefunden, und sein Papa blieb im Bau am Waldrand. Felix würde nun abwechselnd bei beiden wohnen.

Teil 1: Zwei Zuhause

Am ersten Tag in der Stadt war Felix aufgeregt. Die Wohnung war anders als der Bau, aber seine Mama hatte alles schön eingerichtet. Sie zeigte ihm sein neues Zimmer, das voller bunter Spielsachen war. „Hier wirst du dich bestimmt wohlfühlen“, sagte sie lächelnd. Felix lächelte zurück, auch wenn er ein bisschen unsicher war.

In der Stadt waren viele Dinge anders. Die Straßen waren lauter, und es gab viele Menschen. Doch Mama nahm Felix an die Pfote und sie gingen zusammen auf den Spielplatz. Dort lernte Felix ein paar neue Freunde kennen. Sie spielten Fangen und bauten Sandburgen. Felix fühlte sich bald etwas besser.

Wenn er bei seinem Papa war, genoss Felix die Ruhe des Waldes. Sie gingen oft lange Spaziergänge und sammelten Tannenzapfen. Papa erzählte ihm Geschichten über die Tiere im Wald, und Felix liebte es, zuzuhören. Manchmal vermisste er seine Mama, aber er wusste, dass er sie bald wiedersehen würde.

Teil 2: Eine gemeinsame Regel

Eines Abends, als Felix bei seiner Mama war, dachte er darüber nach, wie schön es wäre, wenn er etwas hätte, das ihn an beide Zuhause erinnerte. Da kam ihm eine Idee. „Mama, können wir eine Regel machen, die in beiden Zuhause gilt?“ fragte er schüchtern.

Seine Mama lächelte und fragte: „Was für eine Regel, mein Schatz?“ Felix überlegte kurz und sagte dann: „Jeden Abend vor dem Schlafengehen erzählen wir uns eine Geschichte. Egal ob ich bei dir oder bei Papa bin.“ Mama fand die Idee wunderbar und versprach, es auch mit Papa zu besprechen.

Am nächsten Tag rief Felix seinen Papa an. „Papa, ich habe eine Idee!“, sagte er aufgeregt. „Können wir jeden Abend eine Geschichte erzählen? Egal, wo ich bin?“ Papa war begeistert und stimmte sofort zu. Felix fühlte sich erleichtert und glücklich, denn nun hatte er eine Verbindung zwischen seinen beiden Zuhause.

Teil 3: Ein Lächeln am Ende

Mit der neuen Regel fühlte sich Felix sicherer. Er wusste, dass ihn jeden Abend eine Geschichte erwarten würde, egal wo er schlief. Das machte die Trennung seiner Eltern ein wenig einfacher für ihn.

Eines Abends, als Felix bei seinem Papa war, erzählte dieser ihm eine besonders lustige Geschichte über einen kleinen Fuchs, der immer seine Socken verlor. Felix lachte so sehr, dass er fast aus seinem Bett fiel. Er liebte diese Momente und war dankbar für die Liebe, die er von beiden Elternteilen erhielt.

Am nächsten Morgen, während Mama ihn zur Schule brachte, fragte sie: „Hast du gut geschlafen, mein Schatz?“ Felix nickte und lächelte. „Ja, ich habe von dem Fuchs geträumt. Er hat seine Socken wiedergefunden!“ Mama lachte und streichelte ihm sanft über die Ohren.

Felix lernte, dass es in Ordnung war, beide Eltern zu lieben, auch wenn sie nicht mehr zusammenlebten. Er wusste, dass sie immer für ihn da sein würden, und das machte ihn glücklich. So ging Felix jeden Tag mit einem Lächeln ins Bett und freute sich auf die nächste Geschichte, die ihn erwarten würde.

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Gemütlichen
Warm und bequem, so dass man sich gut fühlt.
Waldrand
Ort, wo der Wald endet und ein Feld oder eine Wiese beginnt.
Zusammenleben
Mit jemandem im gleichen Haus wohnen und den Alltag teilen.
Sich trennen würden
Nicht mehr zusammen wohnen oder nicht mehr ein Paar sein.
Abwechselnd
So, dass etwas immer wechselt, mal hier, mal dort.
Eingerichtet
Mit Möbeln und Dingen so gemacht, dass man wohnen kann.
Tannenzapfen
Harte, braune Teile von Nadelbäumen, die oft im Wald liegen.
Spaziergänge
Lange oder kurze Gänge zu Fuß, oft in der Natur.
Regel
Eine Abmachung, die allen sagt, was zu tun ist.
Verbindung
Etwas, das zwei Orte oder Menschen zusammenhält.
Erleichtert
Wenn man sich weniger besorgt und ruhiger fühlt.
Dankbar
Glücklich, weil jemand Gutes für dich getan hat.
Schlafengehen
Zeit, wenn man ins Bett geht und schlafen will.

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