Teil 1: Der erste Schnee
Marie zog ihre dicke Jacke an und setzte ihre MĂĽtze auf. Heute war ein besonderer Tag. Es hatte geschneit! Alles war weiĂź und funkelte im Sonnenlicht.
„Mama, Mama! Schau, wie schön der Schnee ist!“ rief Marie begeistert.
„Ja, Marie,“ sagte Mama lächelnd. „Der Schnee ist wirklich wunderschön. Möchtest du nach draußen gehen und spielen?“
„Ja, ja!“ rief Marie glücklich. „Ich will einen Schneemann bauen!“
Mama half Marie, ihre Handschuhe und den Schal anzuziehen. Dann öffneten sie die Tür und traten in den weißen, glitzernden Garten.
Teil 2: Der Schneemann
„Schau, Mama! Ich mache eine große Schneekugel!“ sagte Marie und begann, den Schnee zu einem Ball zu rollen.
„Das ist eine gute Idee,“ sagte Mama. „Wir brauchen drei Schneekugeln: eine große, eine mittlere und eine kleine für den Kopf.“
Marie arbeitete fleiĂźig. Sie rollte und rollte den Schnee, bis sie drei Kugeln hatte. Mama half ihr, die Kugeln ĂĽbereinander zu stapeln.
„Jetzt braucht unser Schneemann ein Gesicht,“ sagte Marie. „Was können wir nehmen?“
Mama fand ein paar Knöpfe und einen alten Schal im Haus. Sie gaben dem Schneemann Knöpfe als Augen und eine Karotte als Nase.
„Er sieht so lustig aus!“ lachte Marie. „Aber er braucht noch etwas.“
„Was denn?“ fragte Mama.
„Einen Hut!“ sagte Marie. „Er braucht einen Hut!“
Mama ging ins Haus und kam mit einem alten Hut zurĂĽck. Sie setzten den Hut auf den Kopf des Schneemanns.
„Perfekt!“ sagte Mama. „Jetzt sieht unser Schneemann richtig gut aus.“
Teil 3: Die Schlittenfahrt
„Mama, können wir jetzt Schlitten fahren?“ fragte Marie mit großen Augen.
„Natürlich, Marie,“ sagte Mama. „Ich hole den Schlitten.“
Mama holte den roten Schlitten aus der Garage. Marie setzte sich auf den Schlitten, und Mama zog ihn den HĂĽgel hinauf.
„Bereit?“ fragte Mama.
„Ja!“ rief Marie aufgeregt.
Mama lieĂź den Schlitten los, und Marie sauste den HĂĽgel hinunter. Der Wind wehte durch ihre Haare, und sie lachte laut.
„Nochmal, Mama! Nochmal!“ rief Marie begeistert.
Mama zog den Schlitten wieder den HĂĽgel hinauf, und sie fuhren noch viele Male hinunter.
Am Ende des Tages waren Maries Wangen rot vor Kälte, aber sie war glücklich.
„Das war so ein schöner Tag,“ sagte Marie müde, als sie ins Haus zurückkehrten.
„Ja, das war es,“ stimmte Mama zu. „Ich bin froh, dass du so viel Spaß hattest.“
Marie kuschelte sich auf das Sofa und trank eine heiĂźe Schokolade. Sie dachte an den Schneemann und die Schlittenfahrten und fĂĽhlte sich sehr glĂĽcklich.
„Danke, Mama,“ sagte sie. „Danke für den tollen Tag.“
„Gern geschehen, Marie,“ sagte Mama und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch, Mama,“ sagte Marie und schloss die Augen. Bald darauf schlief sie ein, träumend von weiteren Abenteuern im Schnee.