Tom ist vier Jahre alt. Er wohnt mit Mama und Papa in einer großen Stadt. Die Stadt sieht anders aus als früher. Überall gibt es bunte, schimmernde Lichter. Die Häuser sind hoch und rund, wie große Glasblasen. Viele bunte Linien tanzen an Fenstern. Die Straßen sind leise und sauber. Tom mag es, wie die Stadt glänzt.
Manchmal sieht Tom weiche Bildschirme. Sie biegen sich wie Papier. Man kann darauf malen oder Tiere anschauen. Über Tom schweben freundliche Hologramme. Sie winken und lächeln. Tom winkt zurück. Die Hologramme freuen sich und strahlen schöner.
Heute geht Tom mit Mama zum Marktplatz. Dort sind viele Leute. Es ist laut, weil alle reden möchten. Tom hält Mamas Hand fest. Die Menschen werden unruhig. Alle wollen zuerst durch die große Tür. Tom schaut nach oben. Ein großes, lichtblaues Hologramm erscheint. Es ist freundlich und warm.
Das Hologramm spricht mit einer ruhigen Stimme. „Hallo, liebe Freunde! Es ist genug Platz für alle. Bitte bleibt ruhig und hört zu.“ Die Menschen bleiben stehen. Sie hören zu. Das Hologramm lächelt. „Ich heiße Lumi. Ich bin hier, um zu helfen.“ Lumi strahlt noch heller. Tom findet Lumi schön.
Lumi zeigt mit einem leuchtenden Finger nach rechts. „Dort ist viel Platz. Geht bitte langsam, einer nach dem anderen.“ Die Menschen nicken. Sie lachen. Sie gehen langsam und freundlich. Tom fühlt sich besser. Mama sagt: „Danke, Lumi.“ Lumi sagt: „Gern geschehen!“
Tom sieht kleine Tiere auf einem flexiblen Bildschirm. „Hallo Katze, hallo Hund!“, ruft Tom. Die Tiere winken. Tom lacht. Überall leuchten Farben. Es gibt keine Angst, nur Freude. Lumi tanzt durch die Luft, langsam wie eine Wolke. Die Menschen winken. Lumi winkt zurück.
Am Ende ist der Marktplatz ruhig. Die Menschen reden freundlich. Tom hält Mamas Hand. „Das war schön“, sagt Tom. Mama lächelt. „Ja, das war schön. Lumi hilft allen.“ Tom nickt zufrieden.
Zu Hause schaut Tom aus dem Fenster. Die Stadt ist voller Licht. Hologramme tanzen. Tom weiß: Hier ist alles gut. Er fühlt sich sicher und geborgen. Lumi winkt noch einmal aus der Ferne. Tom winkt zurück. Dann kuschelt er sich zu Mama und Papa.
Die Nacht ist ruhig. Die Stadt glitzert sanft. Tom schließt die Augen. Morgen gibt es bestimmt wieder schöne Dinge zu sehen. Alles ist gut.