Laden läuft...
Geschichte einer futuristischen Stadt 3/4 Jahre Lesen 6 min.

Ben und das kleine Wunderauto

Der vierjährige Ben entdeckt, dass sein Lieblingsspielzeugauto kaputt ist; gemeinsam mit seiner Mutter untersucht er das Innenleben, lernt Geduld und erlebt, wie Ersatzteile mit einem 3D‑Drucker entstehen.

Lade diese Geschichte als PDF herunter

Ideal zum Teilen oder Ausdrucken dieser Geschichte!

E-Book herunterladen (.epub)

Lesen Sie diese Geschichte auf Ihrem E-Reader.

Ein vierjähriger Junge mit rundem Gesicht, zerzaust kastanienbraunen Haaren, großen glänzenden Augen und staunendem Lächeln hält vorsichtig ein kleines funkelndes Zahnrad zwischen Daumen und Zeigefinger, sitzt auf einem Stuhl an einem Tisch, seine etwa 30-jährige Mutter mit kurzem blondem Haar und warmem Gesicht steht neben ihm und lächelt, sie zeigt mit einem feinen Schraubendreher auf das Zahnrad; auf der Dachterrasse im Hintergrund druckt ein kompakter weißer 3D-Drucker mit blauen LEDs schichtweise ein neues buntes Zahnrad, bunte Filamentrollen liegen daneben; die urbane Dachterrasse hat helle Platten, Kräuterkästen mit Basilikum und einem kleinen Apfelbaum, im Hintergrund grüne Dächer und beleuchtete Stege einer futuristischen Stadt unter klarem Himmel; Szene: freudige Reparatur — Mutter und Sohn reparieren gemeinsam ein Spielzeug, das neue Zahnrad ist bereit eingesetzt zu werden, warme Pastellstimmung, sanfte Konturen und zärtliche Mimik. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Es war ein sonniger Morgen in der großen Stadt mit den grünen Dächern. Über den Häusern spannten sich helle Passerellen. Kinder liefen dort, Vögel flogen dort, und kleine Gärten dufteten nach Blumen und Kräutern. In einer Wohnung am Rand einer Dachterrasse wohnte Ben. Ben war vier Jahre alt. Ben mochte Autos, Bäume und bunte Lichter.

Ben hatte ein kleines Spielzeugauto. Es war nicht aus Metall. Es war aus einem schimmernden Kunststoff. Seine Mutter hatte es mit einem 3D-Drucker gemacht. Das Auto blinkte blau und fuhr leise. Ben liebte es sehr.

Eines Tages blieb das Auto stehen. Es piepste kurz. Dann tat sich nichts mehr. Ben nahm das Auto in die Hand. Seine Stirn runzelte. "Auto kaputt", sagte er leise. Seine Mutter kam. Sie hatte Haare wie die Sonne. "Komm, wir schauen es uns an", sagte sie. Sie lächelte. Ihr Lächeln machte Ben ruhig.

Sie setzten sich an den Küchentisch. Auf dem Tisch lag ein kleines Werkzeugkästchen. Darin waren eine Lupe, ein kleiner Schraubenzieher und bunte Klebestreifen. Mama holte auch ein Tablet. Auf dem Tablet war eine Anleitung. Bilder zeigten Schritt für Schritt, wie man Dinge repariert. Die Bilder waren groß und klar. Das mochte Ben.

Zuerst zeigte die Mutter Ben, wie man das Auto sanft öffnet. "Langsam", sagte sie. "Ganz langsam." Ben hielt das Auto fest. Er drückte einen kleinen Knopf. Eine Klappe ging auf. Drinnen lagen Zahnräder, ein winziger Motor und ein kleiner Akku. Alles wirkte wie ein kleines Universum. Ben staunte. Zahnräder sahen aus wie kleine Sonnenblumen. Der Motor sah aus wie ein winziger Kessel. Der Akku war wie eine blaue Bohne.

"Was fehlt denn?", fragte Ben. Er schaute mit großen Augen. Die Mutter nahm die Lupe. "Hör zu", sagte sie. "Manchmal ist es nur ein Staubkorn. Oder ein Draht hat sich gelöst. Manchmal braucht das Auto eine neue Feder." Ben lauschte. Er fühlte sich wichtig. Er war ein Helfer.

Sie folgten der Anleitung. Bild eins: Akku prüfen. Bild zwei: Drähte anschauen. Bild drei: Zahnräder säubern. Die Bilder zeigten Hände, nicht viele Worte. Ben konnte mit seinen Augen folgen. Er lachte leise, als ein Zahnrad kitzelte.

Dann fand Ben den Fehler. Ein kleines Zahnrad hatte einen Riss. Es war sehr klein. Es sah als ob ein Herzchen fehlt. "Oh", sagte Ben. Er war kurz traurig. "Kann man das reparieren?" fragte er. Die Mutter nickte. "Ja", sagte sie. "Wir können ein neues Zahnrad drucken. Wir sind hier, in einer Zeit, in der Dinge gedruckt werden. Sofort, fast wie Magie."

Sie gingen zur Dachterrasse. Die Luft roch nach Basilikum. Auf dem Dach wuchs ein Apfelbaum. An der Ecke stand ein kleiner 3D-Drucker. Er war freundlich und leise. Kleine Lichter blinkten auf seinem Display. Vor dem Drucker lagen bunte Spulen mit Material. Es sah aus wie Regenbogenfäden.

Die Mutter stellte das Tablet vor den Drucker. "Schau", sagte sie. Auf dem Tablet erschien ein Bild vom fehlenden Zahnrad. "Wir schicken den Auftrag", erklärte sie. Ben drückte zusammen mit ihr einen großen grünen Knopf. Der Drucker begann zu singen. Es war ein sanftes Summen. Schicht für Schicht legte er das neue Zahnrad wie ein winziges Häuschen. Ben zählte die Schichten. Eins, zwei, drei. Er zählte bis zehn. Er klatschte vor Freude.

Bald war das Zahnrad fertig. Es funkelte leicht. Es war stark und schön. Ben nahm es in die Hand. Es passte genau. "Es ist wie ein neues Herz", sagte er. Seine Mutter lächelte und nickte.

Zurück in der Küche setzten sie das Zahnrad in das Auto. "Nicht zu fest", sagte die Mutter. "Sanft, wie beim Kuscheln." Ben drehte vorsichtig die Schraube. Das Auto sah wieder ganz aus. Ben hielt den Atem an. Sie legten die Klappe zu. Die Mutter drückte auf den Startknopf. Das Auto blinkte. Es piepste. Dann fuhr es los, leise und fröhlich, über den Tisch und unter dem Apfelbaum. Ben lachte laut. Seine Freude war hell wie die Sonne.

"Du hast geholfen", sagte die Mutter. "Du hast genau hingeschaut. Du hast geduldig gewartet. Und du hast gedrückt." Ben strahlte. Er fühlte sich groß.

Am Abend setzten sie sich auf die Dachterrasse. Die Stadt leuchtete. Die Passerellen funkelten. Die Gärten gaben Düfte frei. Ein kleiner Bus flog leise vorbei. Kinder winkten aus der Ferne. Ben hielt sein Auto. Es fuhr um seine Finger herum wie ein kleiner Freund.

"Wir haben etwas Wichtiges gemacht", sagte die Mutter. "Wir haben repariert, nicht weggeworfen. Wir haben gedruckt, nicht gekauft. Wir haben Zeit genommen, nicht gehetzt." Ben verstand ein bisschen. Er nickte. Er fühlte sich warm im Bauch.

Bevor Ben ins Bett ging, legte er das Auto neben sein Kopfkissen. Die Lichter des Autos blinkten ruhig. Seine Mutter deckte ihn zu. "Gute Nacht, kleiner Techniker", flüsterte sie. Ben murmelte: "Gute Nacht, Auto." Er schloss die Augen. Die Stadt summte leise. Die Sterne blinkten durch die Glasdächer. Alles war ruhig und sicher.

Am Morgen träumte Ben von neuen Erfindungen. Er träumte von grünen Dächern und leisen Druckern. Er träumte von kleinen Reparaturen und großen Ideen. Und wenn etwas einmal kaputtging, wusste er: Mit Geduld, einem Lächeln und ein bisschen Wunder konnte man fast alles wieder gut machen.

Ohne Werbung 3€ pro Monat

Möchten Sie eine unterbrechungsfreie Lektüre? Unterstützen Sie Oh My Tales, entfernen Sie alle Anzeigen und profitieren Sie ab 3€ pro Monat von weiteren enthaltenen Vorteilen.

Die Pläne und Preise ansehen
Teilen

Melden Sie ein Problem mit dieser Geschichte

Was haben Sie von dieser Geschichte gehalten?

Geben Sie Ihre Meinung ab, indem Sie dieser Geschichte je nachdem, was Sie und/oder Ihr Kind davon gehalten haben, eine Bewertung geben. Vielen Dank im Voraus!

Vielen Dank! Ihre Bewertung wurde berücksichtigt!

Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Dachterrasse
Ein Platz oben auf dem Haus, wo Menschen sitzen und Pflanzen wachsen.
Passerellen
Schmale Wege hoch über der Straße, wo Leute und Kinder gehen können.
3D-Drucker
Eine Maschine, die Schichten macht, um kleine Gegenstände aus Plastik zu bauen.
Akku
Ein kleiner Behälter, der Strom speichert, damit Geräte laufen können.
Zahnräder
Runde Teile mit Zähnen, die sich drehen und andere Teile bewegen.
Motor
Ein Teil, das Energie nimmt und etwas in Bewegung setzt.
Lupe
Ein großes, rundes Glas, das Dinge nah größer und klarer zeigt.
Schraubenzieher
Ein Werkzeug, das Schrauben dreht, damit Dinge offen oder dicht sind.
Anleitung
Bilder oder Worte, die Schritt für Schritt zeigen, wie man etwas macht.
Feder
Ein kleines, gebogenes Stück Metall, das springen oder drücken kann.

Erstellen Sie eine magische und einzigartige Geschichte für Ihr Kind!

Erstellen Sie in nur wenigen Minuten ein personalisiertes Abenteuer, in dem Ihr Kind zum Helden wird. Mit unserem exklusiven Tool ist es einfach, kostenlos und unterhaltsam!

Eine Geschichte erstellen

Laden Sie diese Geschichte herunter:

Lade diese Geschichte als PDF herunter E-Book herunterladen (.epub)

Erhalten Sie jeden Sonntagabend neue Geschichten!

Erhalten Sie 7 spannende und fesselnde Geschichten, die auf das Alter und die Vorlieben Ihres Kindes abgestimmt sind, jeden Sonntag um 17 Uhr*. Es ist kostenlos und garantiert spamfrei!
*E-Mail wird um 17 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) gesendet.
Wir mögen auch keinen Spam. Deshalb senden wir Ihnen nur Geschichten. Sie können sich jederzeit abmelden.