Mila ist zwei Jahre alt.
Draußen ist Winter.
Die Luft ist kalt und klar.
Mama sagt: „Komm, Mila, wir gehen raus.“
Mila klatscht in die Hände. „Klatsch, klatsch.“
Sie zieht ihre warme Jacke an.
Mütze auf den Kopf, zack.
Schal um den Hals, schwupp.
Schuhe an die Füße, plumps.
Draußen ist alles weiß.
Der Boden macht „knirsch, knirsch“ unter Milas Schuhen.
Sie lacht.
Ihr Atem macht kleine Wölkchen. „Puh, puh.“
Der Himmel ist grau, aber es ist still.
Ein Vogel ruft leise „piep, piep“.
Mila schaut nach oben.
„Hallo, Vogel“, sagt sie.
Mama formt einen kleinen Schneeball.
„Kuck mal, Mila.“
Der Schneeball ist weich und kalt.
Mila tippt mit dem Finger. „Brrr“, sagt sie und kichert.
Der Schneeball fällt runter. „Plumps.“
Sie machen eine winzige Schneemaus.
Zwei Steinchen werden Augen.
Mila tippt die Nase an. „Toc-toc.“
Dann werden Milas Hände kalt.
Sie sagt: „Mama, warm.“
Mama nickt. „Wir gehen rein, mein Schatz.“
Drinnen ist es hell und kuschelig.
Die Lampe macht ein warmes Licht.
In der Küche pfeift der Wasserkocher. „Ffff, piiiiep.“
Mama stellt eine kleine Tasse warmen Tee hin.
Mila pustet. „Puh, puh.“
Sie trinkt einen Schluck.
Papa bringt eine Decke. „Hop“, legt er sie um Mila.
Sie sitzt auf dem Sofa.
Mama und Papa sind ganz nah.
Draußen ist es kalt und dunkel.
Drinnen ist es warm und leise.
Mila legt den Kopf auf Mamas Arm.
Sie fühlt sich sicher.
Sie flüstert: „Winter ist schön.“
Ihre Augen werden langsam müde.
Am Winter kann man sehen, dass Kälte und Dunkel auch voll Wärme und Nähe sein können.