Der kleine Schal liegt auf dem Stuhl. Er ist weich. Der Morgen ist kalt. Die Welt ist weiß. Kleine Flocken fallen leis. Der Schal schaut aus dem Fenster. „Oh“, sagt er. Die Sonne ist klein heute. Die Tage sind kurz.
Der Schal geht zur Tür. Er trifft die Tasse auf dem Tisch. Die Tasse dampft warm. „Komm mit“, sagt die Tasse. Der Schal freut sich. Sie gehen leise durch das Haus. Die Lampe macht warmes Licht. Die Schuhe warten still am Rand.
Draußen knirscht der Schnee. Der Schal fühlt den Frost an seinen Fasern. Es kitzelt kurz. Dann wärmt ihn die Hand eines Kindes. Das Kind zieht den Schal um den Hals. „Danke“, sagt das Kind. Der Schal fühlt sich wichtig. Er hält warm. Das Kind lacht leise. Die Welt ist ruhig.
Am Nachmittag ist die Straße ruhig. Vögel sitzen dicht im Busch. Das Kind und der Schal bauen einen kleinen Weg aus Fußspuren. Es ist ein Spiel. Niemand ist allein. Die Tasse wartet auf den Tisch mit Tee. Die Lampe wartet im Zimmer.
Abends wird das Haus warm. Der Schal liegt wieder auf dem Stuhl. Er ist müde und froh. Er hat geholfen und gelernt. Der Winter war still und schön.
Jeder kleine Mut macht warm im Herz.