Drei kleine Jungs ziehen ihre warmen Jacken an. Der Tag ist kurz. Der Himmel ist hellgrau. Der Wind hat kalte Fingerspitzen. Ihre Hände sind warm in den Taschen. Sie laufen leise durch den Park. Der Schnee knirscht unter den Stiefeln. Ein Vogel sitzt auf einem Zweig. Die Jungs lachen leise.
Sie bauen einen kleinen Hügel aus Schnee. Einer rollt, einer formt, einer klopft. „Guck mal“, sagt Tom. „Schön“, sagt Ben. „Ja“, sagt Max. Ihre Nasen glühen rot. Die Mütter rufen leise. Die Jungs kommen ran. Die Hände werden in warme Decken gelegt. Ein Tee wird geteilt. Alle fühlen sich warm.
Die Sonne geht früh unter. Die Laternen leuchten. Zu Hause sitzen sie auf dem Sofa. Eine Decke liegt über den Knien. Die Eltern lesen still. Die Stimme ist weich. Die Jungs machen Augen groß. Sie schauen den Bildern zu. Sie atmen tief. Der Tag war kurz, aber schön.
Am Abend putzen sie die Schuhe. Eine kleine Schramme auf einem Finger. Die Mama küsst den Finger. Ein Pflaster kommt drauf. Die Träne verschwindet. Bald ist Schlafzeit. Die Jungs kuscheln sich aneinander. Der Winter fühlt sich sanft an. Sie schlafen und träumen von nächsten Tagen im Schnee.
Eine warme Jacke, helle Laternen und liebe Menschen machen den Winter sanft und schön.