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Absurde und verrückte Geschichte 11/12 Jahre Lesen 13 min. Verfügbar als Hörgeschichte

mia, jule und die tür ins land der absurditäten

Mia und Jule entdecken eine geheimnisvolle blaue TĂĽr im Pausenhof, die sie in ein fantastisches Land voller absurden Abenteuer entfĂĽhrt, wo sie eine Knallbonbonkarte suchen mĂĽssen, um nach Hause zu gelangen. Auf ihrer Reise begegnen sie skurrilen Kreaturen und mĂĽssen verschiedene Herausforderungen meistern.

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Es gibt zwei Hauptfiguren: - Mia: ein 10-jähriges Mädchen mit lockigem, braunem Haar, das eine mit Comic-Motiven verzierte Beinprothese trägt. Sie hat ein schelmisches Lächeln und trägt ein buntes T-Shirt mit Sternen. Sie steht links und schaut neugierig auf die Szene. - Jule: ein 10-jähriges Mädchen mit glattem, blonden Haar, das in zwei Zöpfen gebunden ist. Sie trägt ein gepunktetes Kleid und Turnschuhe. Sie steht rechts, lacht und zeigt auf eine riesige blaue Tür. Der Schauplatz ist ein großer, bunter Schulgarten, voller leuchtender Blumen und grüner Rasenflächen. In der Mitte steht eine riesige blaue Tür, verziert mit Chamäleon- und Blumenmotiven. Zuckerwattenwolken schweben am Himmel, und bunt gefiederte Vögel singen fröhlich. Die Hauptsituation der Geschichte zeigt Mia und Jule, die fasziniert und amüsiert vor der blauen Tür stehen, die zu schweben scheint. Sie sind bereit, sie zu öffnen, neugierig auf die verrückten Abenteuer, die sie dahinter erwarten. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die Audio-Version ist kostenlos fĂĽr diese Geschichte verfĂĽgbar:

Dauer der Hörgeschichte: 14:59

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Kapitel 1: Die unglaublich verrĂĽckte TĂĽr

An einem ganz normalen Dienstag – oder zumindest glaubten Mia und ihre beste Freundin Jule, dass er normal werden würde – stand plötzlich mitten im Pausenhof eine riesige blaue Tür. Niemand hatte je zuvor eine Tür gesehen, die nicht zu einer Wand gehörte. Sie stand völlig frei, als hätte sie jemand einfach dort abgestellt. Um sie herum wuchsen Gänseblümchen, und auf dem Türknauf thronte ein ziemlich gelangweilt aussehendes Chamäleon mit einer ausgesprochen knallpinken Zunge.

„Guck mal, diese Tür war gestern noch nicht da!“, rief Mia, die sich immer alles sehr genau merkte. Sie balancierte auf ihrem rechten Bein, und ihr linkes Bein war eine bunte Prothese, auf die sie ein Comic-Muster geklebt hatte. Jule, die immer die wildesten Ideen hatte, starrte die Tür an und grinste. „Wetten, dass dahinter ein Schatz versteckt ist?“

Das Chamäleon schaute die beiden an, schnaufte verächtlich und schmatzte einmal laut. „Willkommen, meine kleinen Nasenbären! Wer wagt es, die Tür der Absurditäten zu betreten?“, lispelte es in einem Ton, als hätte es zu viele Lollis gelutscht.

Mia lachte, Jule zwinkerte. „Wir!“, riefen sie gleichzeitig – und schon drückte Jule auf den Chamäleon-Knauf. Mit einem leisen „Plopp“ öffnete sich die Tür, und die beiden Mädchen wurden augenblicklich von einem Sog erfasst. Es fühlte sich an, als würden sie durch einen Pudding-Tunnel rutschen.

Kapitel 2: Willkommene Ăśberraschungen im Land der absurden Dinge

Mia und Jule landeten unsanft auf einer riesigen, flauschigen Erdbeertorte. Um sie herum standen riesige Tassen, in denen kleine Mäuse mit Mini-Sonnenhüten Tee tranken und über mathematische Rätsel diskutierten. Von irgendwoher schwebte Musik, als würde ein Orchester aus Gummibärchen spielen.

Mia kicherte: „Ich glaube, ich habe Marmelade im Ohr.“ Jule wischte sich Puderzucker aus den Haaren. „Und ich habe jetzt einen Sahne-Schuh. Sieht ziemlich lecker aus, findest du nicht?“

Eine der Teemäuse hüpfte zu ihnen. „Willkommen im Land der absurden Dinge! Nichts ist hier so, wie es scheint. Ihr seid die ersten Menschen seit... Moment, ich muss nachsehen... seit dem großen Löffelunglück.“ Die Maus zog ein winziges Notizbuch aus ihrem Hut, blätterte und runzelte die Stirn. „Ja, tatsächlich, das ist lange her!“

Plötzlich tanzte ein Kaktus vorbei, der Gummistiefel trug und mit einem rosa Telefon sprach. „Natürlich, Herr Präsident, ich werde sofort den Regenbogen gießen!“ Er verbeugte sich vor den Mädchen, stach sich dabei fast selbst mit einem der Stacheln und kicherte dann wie verrückt.

Jule schaute Mia an. „Ich glaube, wir sollten rausfinden, wie wir hier wieder wegkommen.“

Kapitel 3: Die Suche nach der Knallbonbonkarte

Die Maus zuckte mit den Schultern. „Um zurückzukehren, müsst ihr die legendäre Knallbonbonkarte finden. Sie zeigt euch den Weg zur nächsten absurden Tür – die einzige Möglichkeit, euer Zuhause zu erreichen.“ Mia rieb sich das Kinn. „Knallbonbonkarte? Das klingt abgefahren.“

„Aber Achtung!“, flüsterte die Maus. „Die Karte wird vom gefürchteten Baron von Wackelpudding bewacht. Er hält sie in seinem Schloss, das auf einem schwebenden Toastbrot thront.“

Jule grinste. „Ein Abenteuer! Na los, Mia, was kann schon schiefgehen?“

Die beiden verabschiedeten sich von den Teemäusen, nahmen sich jeder ein Stück Erdbeerkuchen als Wegzehrung und machten sich auf nach Osten, wo angeblich das Toastbrot-Schloss lag. Unterwegs begegneten sie einem Papageien-Kleeblatt, das ihnen ständig Reime vorsagte („Geht ihr nach Osten, nehmt die Würstchen-Posten!“) und einem Regenwurm mit Hut, der dringend eine Banane suchte, um seinen Führerschein zu machen.

Mia fragte Jule: „Denkst du, das alles ist ein Traum?“ Jule zuckte die Schultern. „Wenn ja, dann will ich nie wieder aufwachen!“

Kapitel 4: Das schwebende Toastbrot und der Baron von Wackelpudding

Schon bald erblickten die Mädchen das schwebende Toastbrot-Schloss am Himmel. Es war so groß wie ein Einkaufszentrum, aber ganz aus knusprigem Toast. Darauf thronte ein Schloss aus glibberigem, buntem Wackelpudding. Die Türme wackelten im Wind und warfen Regenbogenreflexe in alle Richtungen.

„Wie kommen wir da hoch?“, fragte Mia. Sie entdeckte eine Rolltreppe, die aus Lakritz bestand. „Da lang!“, rief Jule. Mia stieg vorsichtig auf das Lakritz und war überrascht, dass es sich erstaunlich stabil anfühlte.

Oben angekommen, wurden sie von einer Schar singender Frösche in Empfang genommen, die in Frack und Zylinder die Nationalhymne des Brotreiches quakten. Dann öffnete sich die große Wackelpudding-Tür, und ein kleiner, rundlicher Mann mit gezwirbeltem Schnurrbart trat hinaus. Sein Umhang war aus Plastikfolie, auf seinem Kopf balancierte er eine Schale Vanillepudding. „Ich bin der Baron von Wackelpudding!“, rief er dramatisch, woraufhin sein Umhang im Wind knisterte.

Er beäugte die Mädchen misstrauisch. „Was wollt ihr in meinem Schloss?“

Jule trat vor. „Wir suchen die Knallbonbonkarte. Wir möchten nach Hause.“

Der Baron grinste schief. „Ach, die Karte? Die gebe ich nur demjenigen, der meine Geheimfrage beantwortet!“

Kapitel 5: Das große Rätsel des Barons

Der Baron fuhr fort: „Also, hört gut zu! Was hat vier Beine am Morgen, zwei Beine am Mittag und keinen Hunger am Abend?“

Mia und Jule schauten sich an. „Das klingt wie das Rätsel der Sphinx“, flüsterte Mia, „nur... absurder.“

Jule überlegte. „Vielleicht... eine Spaghetti, die zu Mittag gekürzt und abends gegessen wurde?“

Der Baron lachte so laut, dass der ganze Wackelpudding zu beben begann. „Falsch, aber kreativ! Noch ein Versuch?“

Mia überlegte angestrengt. „Vielleicht ein Stuhl, den man am Morgen benutzt, am Mittag zusammenklappt und abends in den Schrank stellt?“

Der Baron kicherte. „Fast! Aber die richtige Antwort ist: Mein Haustier, die Suppenschildkröte Gustl. Sie steht nämlich morgens auf vier Beinen auf, mittags schläft sie in ihrem Suppentopf auf zwei Beinen, und abends ist sie satt und rollt sich zusammen! Aber wisst ihr was? Eure Antworten sind so witzig, dass ihr die Karte trotzdem bekommt!“

Er zog eine große, bunte Knallbonbonkarte unter seinem Hut hervor und reichte sie den Mädchen. „Viel Glück auf eurem weiteren Weg!“

Kapitel 6: Die verrĂĽckte Verfolgungsjagd und das Keks-Monster

Mit der Knallbonbonkarte in der Hand verließen Mia und Jule das Toastbrot-Schloss – doch kaum waren sie ein paar Meter gegangen, hörten sie ein lautes Knurren. Aus einem Gebüsch rollte ein riesiges Keks-Monster auf sie zu. Es war rund, schokoladig und hatte wahnsinnig viele Beine. „Gebt mir die Karte!“, brüllte das Monster, „sonst... esse ich meine eigenen Krümel!“

Jule kicherte. „Das ist ja mal eine Drohung!“

Mia überlegte blitzschnell. „Warte! Ich habe noch Erdbeerkuchen! Vielleicht will das Monster lieber etwas Abwechslung?!“

Sie hielten dem Keks-Monster ein Stück Kuchen hin. Es schnupperte mit seinen Keks-Nasenlöchern, schnappte sich den Kuchen und begann, begeistert zu mampfen. Inzwischen schlichen die Mädchen leise davon.

„Puh, ich glaube, wir sind das Monster los!“, flüsterte Mia erleichtert.

Jule studierte die Knallbonbonkarte. „Laut Karte müssen wir jetzt durch das Tal der rückwärts laufenden Hühner.“

Kapitel 7: Das Tal der rückwärts laufenden Hühner

Das Tal war voller Hühner, die alle rückwärts liefen und dabei ständig „Tack-tack-tack!“ gackerten. Über ihnen schwebten Wolken aus Popcorn, und ein Hahn mit Brille notierte in einem Notizbuch die Anzahl der Eier, die pro Minute gelegt wurden („Minus fünfzehn... wie immer!“).

Eines der Hühner, das ein besonders schickes Glitzer-Halsband trug, sprach die Mädchen an. „Warum lauft ihr vorwärts? Das ist doch langweilig!“

Jule zuckte die Schultern. „Wir müssen zur nächsten absurden Tür. Wisst ihr, wo die ist?“

Das Huhn drehte sich einmal um sich selbst, dann zeigte es mit seinem Flügel auf eine riesige Gießkanne am Horizont. „Dort drüben! Aber Vorsicht, der Wächter der Gießkanne ist eigenartig... und ziemlich vergesslich!“

Mia bedankte sich und sie machten sich auf zur Gießkanne. Unterwegs entdeckten sie einen See voller Limonade, in dem Frösche schwammen, die ständig Witze erzählten („Was macht ein Frosch mit einer Brille? Quakulation!“).

Kapitel 8: Die vergessliche Wache und die zweite absurde TĂĽr

Vor der Gießkanne stand ein alter Dackel mit einem riesigen Schlüsselbund. Er gähnte herzhaft und murmelte: „Wer seid ihr?“

„Wir sind Mia und Jule. Wir müssen durch die Gießkanne zur nächsten Tür!“, erklärte Mia höflich.

Der Dackel schaute auf seinen Schlüsselbund. „Moment... Welcher Schlüssel war das nochmal? War es der für die Gartentür? Oder der für Omas Bonbon-Schrank? Oder vielleicht der, der nach Vanilleeis schmeckt?“

Jule seufzte. „Vielleicht hilft ein Lied?“

Die beiden Mädchen fingen an, ein improvisiertes Lied über schlafende Dackel und vergessliche Schlüssel zu singen. Der Dackel wippte mit, schloss die Augen und schnarchte plötzlich laut.

Mia lächelte. „Na dann, durch die Gießkanne!“

Sie öffneten die Mini-Tür in der Gießkanne und stolperten direkt in einen Raum voller schwebender Luftballons und Seifenblasen. In der Mitte stand die nächste absurde Tür, einladend weit offen.

Kapitel 9: Die Begegnung mit der BĂĽrgermeisterin von Luftikus

Kaum betraten sie den Raum, wurden sie von einer Frau mit einem riesigen Luftballonhut begrüßt. Sie schwebte ein paar Zentimeter über dem Boden und lachte glockenhell. „Willkommen in Luftikus! Ich bin Bürgermeisterin Pusteblume, und niemand darf den Raum verlassen, ohne den großen Luftikus-Test zu bestehen!“

„Was für ein Test?“, fragte Mia neugierig.

„Ihr müsst euch gegenseitig zum Lachen bringen – und zwar so doll, dass euch die Tränen kommen!“, erklärte Bürgermeisterin Pusteblume und schnippte mit den Fingern. Plötzlich erschienen auf dem Boden quietschbunte Clownsnasen, alberne Brillen und ein Mikrofon.

Jule setzte sich eine Riesenbrille auf und begann, wie ein Huhn zu gackern und rückwärts zu tanzen. Mia lachte so sehr, dass sie fast umfiel. Mia kramte einen Schnorchel aus der Tasche, setzte ihn auf und machte Quatsch-Geräusche, während sie versuchte, ein Keks-Monster zu imitieren. Jetzt lachte auch Jule Tränen.

Bürgermeisterin Pusteblume klatschte begeistert. „Sehr gut! Ihr habt den Test bestanden! Hier, ein besonderes Andenken.“ Sie reichte den beiden je einen Luftballon, auf dem stand: „Ich hab im Land der Absurditäten gelacht!“

Kapitel 10: Das groĂźe Finale im Regenbogenwald

Wieder mit der Karte in der Hand, führte der Weg die Mädchen in einen bunten Regenbogenwald. Die Bäume waren aus Lakritz, die Blätter aus Zuckerwatte. Überall hüpften sprechende Pilze, die in schlechten Reimen sangen.

Im Zentrum des Waldes stand die allerletzte absurde Tür – diesmal war sie durchsichtig wie Glas, aber von innen mit Post-its beklebt. Auf jedem stand ein seltsamer Spruch: „Hier ist nicht dort.“ – „Wer diese Tür öffnet, findet eine Überraschung.“ – „Achtung, Keks-Monster am Werk!“

Jule grinste. „Bereit für die Heimreise?“

Mia nickte. Gemeinsam schoben sie die Tür auf und stolperten... direkt wieder in den Pausenhof ihrer Schule! Aber Moment – irgendetwas war anders. Die blaue Tür war verschwunden, doch auf Mias Prothese klebte immer noch ein winziger Zettel: „Danke fürs Mitspielen! Komm bald wieder ins Land der absurden Dinge!“

Jule lachte und zeigte auf ihren Luftballon, der immer noch ĂĽber ihrem Kopf schwebte.

„Glaubst du, das war alles echt?“, fragte Mia. Jule zuckte die Schultern. „Egal. Es war das lustigste Abenteuer unseres Lebens! Und weißt du was? Ich glaube, ich habe Marmelade im Ohr.“

Beide lachten. Und während der Schulhof langsam wieder normal wirkte, waren sich Mia und Jule einig: Manchmal ist das Absurde das Schönste überhaupt – und das Leben am allerschönsten, wenn man es einfach lachend nimmt.

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Gänseblümchen
Eine kleine, weiĂźe Blume mit gelbem Innenleben
Chamäleon
Ein Tier, das seine Farbe ändern kann, um sich anzupassen
Wackelpudding
Eine sĂĽĂźe Speise, die wackelig ist und aus Gelatine hergestellt wird
VerrĂĽckt
Nicht normal; seltsam oder komisch
GieĂźkanne
Ein Behälter, mit dem man Pflanzen gießt
Legendär
Sehr bekannt und berĂĽhmt, oft mit einer interessanten Geschichte verbunden

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