Es war einmal ein Mann. Er hieß Lio. Lio war groß, hatte warmes Haar und sanfte Hände. Er ging gern leise Wege im Wald.
Eines Abends ging Lio über einen kleinen Hügel. Der Himmel war hell und weich. Die Sterne sahen wie kleine Lichter aus. Lio lächelte.
Auf dem Weg fand er einen runden, klaren Stein. Der Stein glühte sanft. Lio nahm ihn in die Hand. Der Stein wurde warm und freundlich.
„Hallo, kleiner Stein“, sagte Lio. Da hörte er eine leise, helle Stimme. „Ich bin ein Licht-Stein“, sagte die Stimme. „Ich zeige dir gute Wege.“
Lio freute sich. „Komm mit mir“, sagte er. Er ging weiter, Hand in Hand mit dem Stein. Wo Lio ging, wurde der Weg hell. Die Blumen machten die Augen auf. Ein Bach funkelte und sang leise.
Lio blieb bei einem alten Baum stehen. Er legte die Hand auf die Rinde. Der Baum summte leise und ruhte ruhig. „Danke, dass du da bist“, flüsterte Lio.
Der Stein glühte stärker, doch ganz sanft. Lio fühlte sich warm im Herzen. Er setzte sich ins weiche Gras und atmete still.
Dann ging er heim. Der Stein blieb bei ihm und leuchtete neben seinem Bett, bis Lio zufrieden einschlief.
Wer mit einem warmen Herzen geht, findet überall sanftes Licht.