Ein Mann geht still durch den Wald. Der Wald ist weich. Die Luft ist warm. Kleine Lichter tanzen. "Hallo", sagt der Mann. "Toc-toc", sagt ein Baum. Der Mann lächelt. Er hat ein kleines Herz im Sack. Es leuchtet leise. Hop, hop, sagt sein Schritt.
Der Mann trifft einen Vogel. Der Vogel singt wie eine Glocke. "Sing", sagt der Mann. Der Vogel singt. Pling, pling. Das Licht im Sack wird heller. Der Mann setzt sich. Er teilt Brot mit dem Vogel. Der Vogel isst. Der Mann lacht. Alles ist gut.
Bald kommt ein Bach. Wasser fliegt. Plouf, plouf. Der Mann geht vorsichtig. Er hält das Herz. Das Herz mag Wasser. Es glitzert. Auf der andern Seite spielt ein Kind. Das Kind sieht den Mann. Es winkt. "Komm", sagt das Kind. Der Mann geht. Er spricht sanft. Das Kind zeigt Blumen. Die Blumen leuchten. Der Mann fühlt Wärme.
Die Sonne steigt. Vögel kreisen. Kleine Sterne fallen wie Sand. Der Mann hilft einer kleinen Maus. Die Maus hat Hunger. Der Mann gibt Korn. "Danke", piepst die Maus. Die Maus tanzt. Hop, hop. Alle sind froh.
Am Abend sitzt der Mann am See. Das Herz im Sack leuchtet nun wie ein Mond. Der See spiegelt das Licht. Der Mann summt ein Lied. Die Tiere kommen nah. Sie hören zu. Es ist still und weich. Kein Ton ist laut.
Der Mann steht auf. Er streckt die Hand aus. Er gibt das Licht des Herzens frei. Es fliegt leicht. Es berührt die Bäume, das Kind, den Vogel, die Maus. Jeder hat jetzt ein Licht. Sie lächeln. Der Mann geht heim. Sein Sack ist warm, auch wenn leer. Er weiß: Teilen macht warm.
Die Welt wird sanft, wenn wir teilen und lächeln.