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Philosophisches Märchen 1/2 Jahre Lesen 2 min.

Emil und die kleine Schneckenfreundschaft

Der einjährige Emil entdeckt im Garten eine kleine Schnecke, beobachtet sie neugierig und versucht, mit ihr Freundschaft zu schließen. Durch die Begegnung erfährt er, wie besonders auch winzige Freunde sein können.

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Ein etwa zweijähriger Junge mit blonden Locken, runden Wangen und breitem Lächeln, große neugierige Augen, sitzt im taufrischen Gras und reicht eine Blatt an eine kleine braune Schnecke mit gelber Spiralschale und perlmuttartigen Mustern, die auf einer grünen Blattkannte kriecht; er trägt eine blaue Latzhose mit gelben Punkten und rote Stiefel. Hinter ihm auf einer Decke sitzt die Mutter, etwa 30 Jahre, braune Haare zum Pferdeschwanz gebunden, leichte Blumenrobe, mit liebevollem Blick und einer Hand auf dem Knie, sie beobachtet die Szene. Der Garten ist ein intimer Winkel mit bunten Blumen, glatten Steinen und einem schmalen Erdpfad, warmes Abendlicht, lange Schatten; die Stimmung ist ruhig und zärtlich, langsame Gesten, deutliche Texturen wie Tautropfen, Blattnerven und glänzende Schneckenschale. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Es war einmal ein kleiner Junge, gerade ein Jahr alt, der Emil hieß. Emil liebte es, im Garten zu spielen. Eines Tages entdeckte er eine kleine Schnecke. Sie kroch langsam, „schleich, schleich“, über das feuchte Gras. Emil setzte sich hin und beobachtete sie.

„Hallo, Schnecke“, sagte Emil fröhlich. Die Schnecke streckte ihre Fühler aus und schaute neugierig. Emil klatschte in die Hände, „klatsch, klatsch“, und die Schnecke zog sich ein wenig zurück.

„Keine Angst, kleine Schnecke“, flüsterte Emil. Die Schnecke kam wieder hervor, „tippel, tippel“. Emil zeigte auf die Blumen um ihn herum. „Schau, schöne Blumen“, sagte er. Die Schnecke bewegte sich langsam in Richtung der Blumen.

Plötzlich kam ein leichter Wind auf, „wusch, wusch“. Emil kicherte, während der Wind durch seine Haare fuhr. Die Schnecke hielt inne und wackelte mit ihrem Haus. Emil legte ein Blatt neben sie. „Nimm, kleiner Schatz“, sagte Emil sanft.

Die Schnecke schnupperte und begann, das Blatt zu knabbern. Emil lachte, „hihi“. Er fühlte sich glücklich.

Abends erzählte Emil seiner Mutter von der Schnecke. „Sie ist meine Freundin“, sagte Emil stolz.

Und so lernte Emil, dass selbst die kleinsten Freunde viel Freude bringen können.

Freunde zu finden, egal wie klein, macht das Herz groß.

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Schnecke
Ein kleines Tier mit einem Haus auf dem Rücken. Es kriecht langsam.
Fühler
Lange dünne Stäbchen am Kopf der Schnecke. Sie fühlen und riechen.
Neugierig
Wenn man etwas sehen oder wissen will. Man schaut aufmerksam.
Feuchte
Etwas ist leicht nass, nicht ganz trocken.
Gras
Viele grüne, dünne Pflanzen auf dem Boden im Garten.
Klatschte
Mit den Händen laut aufeinander schlagen, weil man sich freut.
Blatt
Ein flaches, grünes Stück von einer Pflanze oder einem Baum.
Knabbern
Klein und vorsichtig etwas mit dem Mund essen.
Stolz
Wenn man sich gut fühlt, weil man etwas Schönes hat oder gemacht hat.
Garten
Ein Platz mit Blumen, Pflanzen und Gras bei einem Haus.

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