Es war einmal ein kleiner Junge, gerade ein Jahr alt, der Emil hieß. Emil liebte es, im Garten zu spielen. Eines Tages entdeckte er eine kleine Schnecke. Sie kroch langsam, „schleich, schleich“, über das feuchte Gras. Emil setzte sich hin und beobachtete sie.
„Hallo, Schnecke“, sagte Emil fröhlich. Die Schnecke streckte ihre Fühler aus und schaute neugierig. Emil klatschte in die Hände, „klatsch, klatsch“, und die Schnecke zog sich ein wenig zurück.
„Keine Angst, kleine Schnecke“, flüsterte Emil. Die Schnecke kam wieder hervor, „tippel, tippel“. Emil zeigte auf die Blumen um ihn herum. „Schau, schöne Blumen“, sagte er. Die Schnecke bewegte sich langsam in Richtung der Blumen.
Plötzlich kam ein leichter Wind auf, „wusch, wusch“. Emil kicherte, während der Wind durch seine Haare fuhr. Die Schnecke hielt inne und wackelte mit ihrem Haus. Emil legte ein Blatt neben sie. „Nimm, kleiner Schatz“, sagte Emil sanft.
Die Schnecke schnupperte und begann, das Blatt zu knabbern. Emil lachte, „hihi“. Er fühlte sich glücklich.
Abends erzählte Emil seiner Mutter von der Schnecke. „Sie ist meine Freundin“, sagte Emil stolz.
Und so lernte Emil, dass selbst die kleinsten Freunde viel Freude bringen können.
Freunde zu finden, egal wie klein, macht das Herz groß.