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Geschichte der unmöglichen Herausforderung 11/12 Jahre Lesen 10 min. Verfügbar als Hörgeschichte (1)

bärtram und das große kitzelstrand-abenteuer

Bärtram, ein erfinderischer Bär, begibt sich zum Kitzelstrand, wo er an unmöglichen Herausforderungen teilnimmt und mit seinen Freunden tanzt, während er immer wieder neue, lustige Sprüche erfindet. Gemeinsam erleben sie ein aufregendes Abenteuer voller Lachen und Kreativität.

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Im Vordergrund steht ein Teddybär namens Bärtram mit braunem, flauschigem Fell auf einem großen bunten Kissen. Seine Augen glänzen vor Aufregung und er hat ein breites Lächeln im Gesicht. Er trägt einen kleinen Strohhut und hält eine goldene Glocke in seinen Pfoten, bereit zu tanzen. Neben ihm steht ein anderer Bär, Brummbastel, ein hellbrauner Bär mit runden Brillen und einem Werkzeuggürtel, der Bärtram mit einem ermutigenden Lächeln ansieht und einen riesigen Sack voller Überraschungen hält. Die Szenerie ist ein wunderschöner Kitzelstrand, ein sonniger Strand mit goldenem Sand, der unter der Sonne funkelt. Sanfte Wellen lecken am Ufer, während Möwen fröhlich am blauen Himmel fliegen. Die Hauptsituation zeigt Bärtram, der kurz davor ist, eine unmögliche Herausforderung zu beginnen, bereit, auf einem Weg aus bunten Kissen zu tanzen, die in der Luft schweben, während Lachen und Freude um ihn herum erklingen. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die Audio-Version ist kostenlos fĂĽr diese Geschichte verfĂĽgbar:

Dauer der Hörgeschichte: 11:40

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Kapitel 1: Wenn der Sand kitzelt und der Kopf Ideen sprĂĽht

Bärtram, ein besonders flauschiger und einfallsreicher Bär, erwachte an einem strahlenden Morgen mit einem Niesen, das so gewaltig durch seine Höhle donnerte, dass ein paar Zapfen von der Decke purzelten. Wie an jedem Morgen schnappte er sich sein kleines Notizbuch, in das er seine neuesten Erfindungen und seine liebsten, selbst ausgedachten Sprüche schrieb. Zum Beispiel: „Wer mit beiden Tatzen im Honigtopf steht, kann trotzdem noch tanzen!“

Diese Sprüche waren manchmal schräg, meist lustig und immer ein bisschen hilfreich – zumindest für Bärtram. Heute allerdings kitzelte es ihn nicht nur in der Nase, sondern auch in den Füßen. Er hatte Lust auf ein Abenteuer, auf etwas, das so unmöglich erschien, dass es ordentlich Spaß versprach. Und als ihm der Wind eine Einladung zu den „Unmöglichen Bären-Herausforderungen am Kitzelstrand“ vor die Tatzen wehte, wusste er: Genau das braucht ein Bär an einem Dienstag!

Also packte Bärtram in seinen Rucksack alles, was ein Bär möglicherweise brauchen könnte: Ein Seil, einen Löffel, ein paar Karotten, eine Brille ohne Gläser, ein altes Handtuch, drei bunte Gummistiefel (den vierten hatte der Wind letztens mitgenommen), und natürlich seine eigens erfundene „Fröhlichkeitsstartglocke“. Diese kleine, goldene Glocke hatte er selbst gebaut. Wenn man sie läutete, musste jeder in der Nähe anfangen zu grinsen – ob er wollte oder nicht!

Am Kitzelstrand angekommen, wurde Bärtram von einem Schild begrüßt, auf dem stand: „Wer lacht, gewinnt – wer tanzt, gewinnt doppelt!“. Der Sand war hier wirklich etwas ganz Besonderes: Irgendwie schien jedes Sandkorn winzige Finger zu haben, die sofort damit begannen, zwischen den Zehen zu kitzeln. Kaum war Bärtram barfuß, hüpfte er lachend wie ein Känguru über den Strand.

In diesem Moment tauchte ein weiterer Bär auf: Brummbastel, der Bastelbrummer. Bekannt für seine unglaublichen Erfindungen und dafür, mit einem Stück Kaugummi und zwei Knöpfen einen Düsenantrieb zu bauen. Er winkte Bärtram zu sich. „Na, Lust auf ein paar unmögliche Herausforderungen?“ grinste er und zeigte auf einen Parcours aus schiefen Leitern, wackeligen Seilen und hüpfenden Bällen.

Bärtram nickte begeistert. „Unmöglich? Das klingt wie mein Lieblingsfrühstück! Aber... ich setze noch einen drauf: Ich werde den Parcours nicht einfach nur schaffen – ich werde ihn in einen Tanz verwandeln! Denn“, fügte er mit erhobenem Zeigefinger hinzu, „wenn das Leben dir eine krumme Leiter gibt, dann tanz doch einfach drüber!“

Kapitel 2: Die erste Herausforderung und die tanzenden Zehen

Brummbastel schüttelte anerkennend seinen Kopf und zückte einen übergroßen Schraubenschlüssel aus seiner Werkzeugweste. „Bevor du loslegst, Bärtram, hier – die Fröhlichkeitsstartglocke gehört in die Hand! Du läutest sie und der Spaß beginnt!“

Bärtram nahm die goldene Glocke. Er hielt sie hoch, ein bisschen wie ein Dirigent, und schwang sie mit einem kräftigen „Bingel-bingel-bing!“ Sofort breitete sich ein Grinsen auf jedem Schnabel, jeder Schnauze und jedem Maulwurfsgesicht am Strand aus. Selbst die Möwen kicherten.

Die erste Herausforderung wartete schon: ein Weg aus rutschigen, bunten Matten, die bei jedem Schritt ein anderes Geräusch machten. Mal furzte es, mal quiekte es, mal miaute es laut. Bärtram betrachtete das bunte Chaos, seine Tatzen zappelten. „Wenn der Boden furzt, tanzt der Bär im Takt!“, rief er und begann, mit jeder Matte einen eigenen Tanzschritt zu improvisieren.

Er drehte, hüpfte und schlitterte, während die Geräusche unter ihm eine verrückte Melodie spielten. Die anderen Tiere lachten Tränen. Eine Schildkröte klatschte mit den Flossen und rief: „Mehr davon, Bärtram!“

Als Bärtram am Ende angelangt war, verbeugte er sich tief und rief: „Wer lacht, gewinnt! Und wer tanzt, gewinnt doppelt!“

Brummbastel nickte zufrieden. „Du hast den ersten unmöglichen Tanz geschafft. Mal sehen, wie du mit dem nächsten umgehst – der Sack des Durcheinanders wartet schon!“

Kapitel 3: Der Sack des Durcheinanders und das improvisierte Orchester

Brummbastel schleppte einen riesigen, bunten Sack herbei, der so wild zuckte und zappelte, als hätte er eine eigene Meinung. „Im Sack sind lauter Gegenstände, keiner weiß was! Bei jedem Gong der Startglocke ziehst du einen heraus und musst ihn im nächsten Tanz einbauen!“

Bärtram grinste breit. „Wenn das Leben dir einen Sack gibt, zieh einen Scherz daraus!“ Er läutete die Glocke, und sofort griff er hinein.

Er zog… einen Regenschirm, eine luftig-leere Puddingform, eine quietschende Ente, einen einohrigen Kopfhörer und eine Tüte voller Murmeln. Die anderen Bären, Tiere und Möwen jubelten: „Was machst du jetzt, Bärtram?“

Mit dem Regenschirm als Tanzpartner und der Puddingform als Trommel trommelte Bärtram einen flotten Rhythmus. Die Quietscheente wurde zum Taktstock, der Kopfhörer zum Diadem, die Murmeln kullerten wild umher und Bärtram hopste ihnen hinterher wie einst Fred Astaire, nur mit mehr Fell und weniger Ordnung.

Dabei brummelte er neue Sprüche: „Wer eine Puddingform hat, kann Musik machen. Wer mit Murmeln tanzt, verliert nie den Faden – höchstens die Murmeln!“

Das Publikum fiel fast vor Lachen in den Sand, der natürlich sofort die Zuschauer kitzelte, sodass alle ausgelassene Kicheranfälle bekamen.

Plötzlich passierte etwas Unerwartetes – Bärtram stolperte über eine Murmel, drehte sich im wilden Wirbel und landete mit dem Regenschirm direkt auf dem Bauch. Doch statt sich zu ärgern, rief er: „Improvisation ist der beste Freund des Tänzers!“

Er stand auf, fegte den Sand von seinem Pelz und verbeugte sich wie ein echter Ballettbär.

Kapitel 4: Die wackelige BrĂĽcke und die geniale Erfindung

Jetzt wurde es kniffliger. Vor Bärtram erstreckte sich eine Brücke aus schwebenden Kissen, die bei jedem Schritt zur Seite schwankten. Brummbastel trat zu ihm und überreichte ihm ein weiteres seltsames Gerät: „Das ist der Schwank-o-Mat! Damit kannst du Schwingungen messen – oder sie einfach ignorieren und tanzen, als gäbe es keinen Morgen!“

Bärtram schnallte sich den Schwank-o-Mat um und betrachtete die Brücke. „Wenn die Brücke wackelt, wackel einfach mit!“, rief er. Er stellte sich auf die erste Kissenstufe, die sofort zur Seite neigte.

Doch Bärtram begann zu improvisieren: Statt zu balancieren, ließ er die Schwingungen zu Tanzbewegungen werden. Er schlängelte sich wie eine Schlange, torkelte wie ein Pirat auf hoher See und hüpfte wie Popcorn in der Pfanne. Jeder Fehltritt wurde ein neuer Tanzschritt.

Brummbastel rief: „Du bist ein künstlerisches Genie, Bärtram! Wer so tanzt, dem ist keine Brücke zu wackelig!“

Bei der letzten Kissenstufe stoppte Bärtram, riss die Fröhlichkeitsstartglocke hoch und läutete sie besonders laut. Das Echo der Freude fuhr wie eine Welle über den Strand – sogar die Kissen schienen vor Lachen zu beben.

Mit einem eleganten Sprung landete Bärtram im Sand und improvisierte sofort einen Freudentanz. „Wenn du denkst, du fällst, dann spring einfach höher!“

Kapitel 5: Das große Finale – Der Jubeltanz am Kitzelstrand

Nun wurde es ernst – oder besser gesagt: noch lustiger! Die letzte „unmögliche“ Herausforderung: Ein Tanzmarathon über den Kitzelstrand, bei dem jedes Tier, jeder Zuschauer, mitmachen musste. Die Regel war einfach: Wer aufhört zu lachen oder zu tanzen, bekommt eine Ladung Kitzelsand von oben – von einer fliegenden Drohne, erbaut natürlich von Brummbastel.

Bärtram stellte sich in die Mitte, reckte die Fröhlichkeitsstartglocke hoch und rief: „Alle bereit? Wir tanzen das Unmögliche möglich! Und mein Spruch für heute: Wer gemeinsam tanzt, ist niemals allein!“

Er läutete die Glocke, und plötzlich brach am Strand das fröhlichste Chaos aus, das man sich vorstellen kann. Bärtram drehte Pirouetten, die Möwen flogen Loopings, die Schildkröten schoben einen Limbo-Stab, und selbst Brummbastel tanzte mit einem Staubsauger auf dem Rücken. Die Drohne warf ab und zu pompöse Konfetti-Kitzelsand-Bomben, sodass niemand um das Lachen herumkam.

Mitten im Tanz fiel Bärtram plötzlich auf, dass ein kleiner Maulwurf traurig am Rand saß. Er tanzte zu ihm, reichte die Tatze und sagte: „Manchmal braucht ein Maulwurf einen Bären, um sich zu trauen.“

Gemeinsam tanzten sie los, und nach wenigen Sekunden kicherten sie beide so sehr, dass ihnen die Tränen kamen. Der ganze Strand tanzte, wackelte, lachte und sang – und als der Tanz zu Ende war, rief Bärtram:

„Jetzt, Freunde, alle zusammen: Unser großer Jubelschrei! Drei, zwei, eins… JAAAAAA!“

Über den ganzen Kitzelstrand schallte ein fröhlicher, lauter, wilder Jubel, der noch am anderen Ufer zu hören war.

Am Abend, als die Sonne den Sand golden färbte, saß Bärtram mit den anderen am Lagerfeuer. Er schrieb in sein Notizbuch: „Wer mit Freude improvisiert, macht das Unmögliche möglich. Und wer lacht, tanzt immer ein Stück weiter.“

So endete der Tag am Kitzelstrand. Und in jedem Sandkorn steckte ein kleines Kitzeln – und eine große Erinnerung daran, dass Improvisation das Leben noch viel lustiger macht.

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Fröhlichkeitsstartglocke
Eine spezielle Glocke, die Fröhlichkeit verbreitet, wenn man sie läutet.
Parcours
Ein Hindernislauf oder eine Strecke mit verschiedenen Aufgaben, die man ĂĽberwinden muss.
Improvisation
Die Fähigkeit, spontan und ohne Vorbereitung zu handeln oder zu spielen.
Schwank-o-Mat
Ein erfundenes Gerät, das Schwingungen misst oder Spaß macht.
Kitzelsand
Ein Sand, der kitzelt, wenn man darüber läuft oder sitzt.
Puddingform
Eine spezielle Form, in der man Pudding macht, aber hier wird sie für lustige Tänze benutzt.

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