Kapitel 1: Die verschwundenen Weihnachtskugeln
Max ist drei Jahre alt. Max liebt Weihnachten. Jeden Tag schaut Max die bunten Lichter an. Heute wacht Max auf und ruft: „Mama! Wo sind die Weihnachtskugeln?“ Max schaut unter den Baum. Die Kugeln liegen nicht da. Sie hängen nicht am Baum. Sie sind weg!
Max ruft: „Mama, meine Kugeln sind weg! Wo sind sie?“ Mama lacht und sagt: „Vielleicht war der Weihnachtslutin da.“ Max staunt. „Ein Lutin? Was ist das?“ Mama flüstert: „Ein Lutin ist klein, lustig und macht gerne Quatsch!“ Max kichert. „Ein Quatschmacher?“
Max sucht überall. Unter dem Tisch, hinter dem Stuhl, in der Kiste. Keine Kugeln. Plötzlich hört Max ein Kichern. „Hihihi! Max, such mal in deiner Socke!“, ruft eine piepsige Stimme. Max schaut in seine rote Socke. Da! Eine Kugel! Und noch eine! Max lacht. „Lutin, bist du da?“ Die Stimme sagt: „Hier! Ich bin der Lutin! Ich liebe Quatsch!“
Max sieht einen kleinen, fröhlichen Lutin mit einer grünen Mütze. Der Lutin winkt. „Hallo Max! Du bist schnell! Du hast die Kugeln gefunden!“ Max lacht. „Das war lustig!“
Kapitel 2: Der Lutin macht mehr Quatsch
Am nächsten Morgen wacht Max auf. Er schaut zum Fenster. Die Sterne glitzern noch. Max geht zum Weihnachtsbaum. Da! Die Lichter blinken nicht wie sonst. Sie sind kunterbunt verheddert. Max ruft: „Lutin, hast du das gemacht?“ Der Lutin kichert. „Ja, Max! Das ist mein Lichter-Labyrinth!“
Max schaut die Lichter an. Sie tanzen um den Baum, über die Stühle, sogar um den Teddybär. Max sagt: „Das sieht lustig aus, Lutin!“ Der Lutin hüpft und lacht. „Magst du Rätsel, Max?“
Max nickt. „Ja! Lass uns das Lichter-Labyrinth entwirren!“ Der Lutin sagt: „Du bist mutig, Max! Versuche es!“ Max zieht vorsichtig an den Lichtern. „Hier lang, da lang, so lang!“ Der Lutin hilft mit. „Links, rechts, hopp!“ Sie lachen. Am Ende blinken die Lichter wieder schön.
Max sagt: „Danke, Lutin!“ Der Lutin kichert. „Du bist schlau, Max. Du hast das Rätsel gelöst!“
Kapitel 3: Was der Lutin wirklich will
Am Abend legt Max sich ins Bett. Die Lichter blinken leise. Der Lutin sitzt auf dem Regal. Max fragt: „Lutin, warum machst du Quatsch?“ Der Lutin lächelt. „Ich will sehen, wie mutig und klug du bist, Max! Weihnachten ist lustig, wenn wir zusammen lachen.“
Max denkt nach. „Ich mag deinen Quatsch. Aber ich mag es noch mehr, wenn wir zusammen spielen.“ Der Lutin hüpft auf Max' Kissen. „Ich auch, Max! Wir sind Freunde!“
Mama kommt ins Zimmer. Sie sieht Max und den kleinen Lutin. „Na, ihr beiden? Alles in Ordnung?“ Max sagt: „Mama, der Lutin ist mein Freund. Er macht Quatsch, aber er ist lieb.“ Mama lächelt. „Das ist schön, Max. Zusammen lachen ist das Beste an Weihnachten.“
Der Lutin sagt: „Max, morgen gibt es vielleicht noch mehr kleine Rätsel!“ Max kichert. „Ich bin bereit, Lutin!“
Max schließt die Augen. Die Lichter blinken warm. Der Lutin flüstert: „Gute Nacht, Max.“ Max flüstert zurück: „Gute Nacht, Lutin.“ Weihnachten ist schön, wenn man einen Freund hat – auch wenn er manchmal Quatsch macht.