Kapitel 1: Wo sind die Kugeln?
Lina wacht auf. Heute ist Weihnachten! Sie springt aus ihrem kuscheligen Bett. Sie will gleich den Weihnachtsbaum sehen. Lina läuft ins Wohnzimmer. Doch oh! Lina bleibt stehen. Ihre Augen werden groß.
„Mama, schau mal!“, ruft sie. „Die Kugeln hängen nicht mehr am Baum!“
Mama kommt, lächelt und sieht sich um. „Wie lustig! Die Kugeln hängen am Fenster! Und die Lichterkette ist um den Stuhl gewickelt!“
Lina lacht. „Das war doch der Weihnachtslutin!“
Mama schüttelt den Kopf und kichert. „Du meinst, ein Lutin Farceur war hier und hat Schabernack gemacht?“
Lina nickt. Sie sucht nach kleinen Fußspuren. Neben den Keksen sieht sie Krümel. Und – oh! – eine winzige Mütze. Sie ist rot und hat einen weißen Bommel.
„Er war wirklich da!“, flüstert Lina.
Da hört sie ein kicherndes Geräusch. Kicher, kicher! Lina dreht sich um. Zwischen den Kissen sitzt ein kleiner Lutin. Er hat einen grünen Schal und rote Streifen auf den Socken.
„Hallo Lina!“, sagt der Lutin. „Ich bin Max der Lutin Farceur!“
Lina staunt. „Max, warum hast du die Kugeln umgehängt?“
Max grinst. „Weil es so lustig aussieht! Und weil die Kugeln im Licht viel mehr glitzern!“
Lina muss lachen. „Du bist ein lustiger Lutin, Max!“
Kapitel 2: Die lustige Weihnachtsrettung
Lina und Max tanzen um den Baum. Überall blinken Lichter. Lina schaut Max an. „Max, Weihnachten ist schöner mit Glitzer. Aber Papa findet die Kugeln am Baum am schönsten!“
Max überlegt. „Oh, das wollte ich nicht. Ich wollte helfen. Ich liebe Glitzer und Lachen!“
Lina lächelt. „Lass uns zusammen helfen! Wir hängen die Kugeln wieder an den Baum. Und einige lassen wir am Fenster! Dann glitzert alles!“
Max hüpft vor Freude. „Ja! Zusammen macht es mehr Spaß!“
Sie nehmen eine Kugel. Lina reicht sie Max. Max hängt sie auf. Dann nimmt Max eine bunte Schleife. „Für dich, Lina!“
Lina freut sich. Sie bindet die Schleife an einen Ast. Glitzer und Lachen überall. Mama hilft auch. „Wie schön alles glitzert!“, sagt Mama.
Plötzlich hören sie ein leises Kichern. Es ist Max. Er versteckt sich hinter den Kissen. Nur seine roten Socken sieht man wackeln.
Lina ruft: „Max, komm raus! Wir machen weiter!“
Max klettert hervor. „Ich habe eine Idee! Wir basteln eine neue Deko aus Bonbonpapier!“
Alle sammeln Bonbonpapier. Sie kleben, schneiden und lachen. Es wird immer bunter. Lina lacht immer wieder. Max macht lustige Grimassen.
Papa kommt ins Wohnzimmer. „Wow! Wer hat denn hier gezaubert?“
Lina strahlt. „Das war Max, der Lutin, und ich! Und Mama auch! Wir sind ein Team!“
Papa lächelt. „So schön war unser Weihnachten noch nie!“
Kapitel 3: Ein Glitzern in der Nacht
Am Abend sitzt Lina auf dem Sofa. Max sitzt neben ihr, ganz still. Die Lichter glitzern. Alles ist warm und leuchtet. Lina kuschelt sich an Max.
„Danke, Max“, sagt Lina. „Du bist ein toller Lutin.“
Max wird rot. „Ich wollte nur helfen. Weihnachten soll fröhlich sein! Ein bisschen Quatsch macht alles noch schöner!“
Lina nickt. „Du bist mein Weihnachtsfreund.“
Mama gibt Lina einen Kuss. „Danke, dass ihr zusammen so viel Freude ins Haus bringt.“
Max zwinkert. „Ich komme nächstes Jahr wieder! Mit neuen Ideen! Vielleicht baue ich dann einen Schneemann im Wohnzimmer…“
Alle lachen. Max kichert. Lina kichert. Und sogar Papa lacht mit.
Die Kugeln glitzern. Die Lichter blinken. Lina fühlt sich glücklich. Max, der Lutin, ist jetzt ihr Freund.
In dieser Nacht träumt Lina von bunten Lichtern, tanzenden Kugeln und lustigen Lutins. Und das Weihnachtszimmer funkelt, so wunderschön wie nie zuvor.
Ende.