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Geschichte des Weihnachtsstreichers 5/6 Jahre Lesen 10 min.

Hoppel und die Nacht der kleinen Wunder

Der kleine Hase Hoppel sucht sein verschwundenes Kuscheltuch und entdeckt dabei, dass der schelmische Lutin Farceur den Tieren im Wald kleine Mutproben stellt, um ihnen zu helfen, selbstbewusster zu werden. Auf seinem Abenteuer hilft Hoppel verschiedenen Tieren und lernt die Bedeutung von Freundschaft und Mut kennen.

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Hoppel, der kleine Hase mit großen Ohren, ist fröhlich und neugierig. Sein Fell ist weich und braun, und seine Augen leuchten vor Aufregung, während er sein kostbares Kissen in Wolkenform hält. Er steht auf einem kleinen Schneehügel, umgeben von funkelnden Schneeflocken. Neben ihm grinst der Schalksnarr, eine kleine Figur mit zerzausten Haaren und grüner Haut. Er trägt einen roten Spitzhut und glänzende Schuhe und macht mit funkelnden Sternen in seinen Händen Zaubertricks. Im Hintergrund erhebt sich ein verzauberter Wald mit schneebedeckten Bäumen und Weihnachtslichtern, die wie Sterne funkeln. Die Szene zeigt Hoppel und den Schalksnarr, die zusammen spielen, umgeben von Weihnachtszauber, während kleine neugierige Tiere sie aus den Büschen beobachten, ihre Augen sprühen vor Freude und Staunen. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die verschwundene Kuscheldecke

Hoppel, der kleine Hase, wachte nicht auf. Draußen funkelten die Sterne wie Zucker. Es war Heiligabend. Die Bäume waren still. Nur der Mond nickte leise. Plötzlich spürte Hoppel, dass etwas fehlte. Sein Kuscheltuch war nicht mehr da. Es roch nach Lavendel und warmen Pfoten. Hoppel suchte unter der Decke. Er kletterte aus dem Bett. Er hörte ein leises Kichern. Es klang wie Glöckchen auf Samt.

Der Lutin Farceur war gekommen. Er war klein wie ein Tannenzapfen. Seine Schuhe glitzerten. Er mochte Streiche. Doch seine Streiche waren warm und freundlich. Er hatte Hoppel das Kuscheltuch stibitzt. Nicht um zu ärgern. Sondern um ein Spiel zu beginnen. Hoppel durfte es noch nicht wissen. Hoppel fand unter dem Bett nur ein zartes Fußabdruckbild aus Schnee. Es führte zur Tür hinaus. Hoppel schnüffelte. Sein Herz klopfte wie ein Trommeltier. Er nahm seinen Mut zusammen. Die Nacht war lang. Die Sterne waren Freunde.

Hoppel zog seinen warmen Mantel an. Er schob die Tür leise auf. Die kalte Luft kitzelte seine Nase. Die Straße war still. Überall lagen kleine Lichter. Hoppel folgte den Fußspuren. Sie funkelten wie Zuckerkrümel. Er folgte dem Weg. Jeder Schritt war ein kleines Abenteuer. Seine Ohren zuckten. Er dachte an sein Kuscheltuch. Er stellte sich vor, wie weich es war. Er stellte sich vor, wie es seine Träume deckte.

Das Spielen der Dinge

Die ersten Spuren führten zum Haus der Maus. Die Maus war ganz schüchtern. Sie saß vor ihrer Tür und zählte Nüsse. Hoppel sah, dass ihre Mütze fehlte. Statt Mütze lag ein leuchtender Stern auf dem Dach. Hoppel kletterte leise hinauf. Er fand die Mütze zwischen Tannenzweigen. Die Mütze roch nach Keks. Hoppel legte sie wieder auf die Kopfstelle der Maus. Die Maus lächelte kaum. Sie war zu scheu, um laut zu danken. Doch ihr Blick war warm. Hoppel merkte, dass der Lutin Dinge nahm, damit die Tiere etwas Mut probten. Die Maus nahm die Mütze an. Sie setzte sie auf. Sie ging ein paar Schritte. Sie winkte, ganz kurz. Dann sprang sie hinein in ihr Haus. Hoppel nickte. Sein Herz wurde leichter.

Weiter ging es über den kleinen Bach. Das Wasser sang leise. Die Fische schliefen mit funkelnden Schuppen. Auf der anderen Seite stand das Rehkitz. Es suchte seinen Schal. Stattdessen hing der Schal an einem Zweig wie ein farbiges Banner. Hoppel zog den Schal herunter. Er rollte ihn behutsam aus. Das Rehkitz war schreckhaft. Es zitterte wie ein Blatt. Hoppel legte den Schal um seinen Hals. Das Rehkitz pupste eine kleine Wolke aus Freude. Es konnte sich nun trauen, über den Bach zu springen. Es sprang, und sein Herz hüpfte wie ein Popcorn. Hoppel klatschte mit den Pfoten. Die Nacht flog weiter.

Der Lutin hatte auch das Segelbootchen des Entenkindes versteckt. Es schaukelte im Tannenzweig. Hoppel kletterte auf den Stamm. Er holte das Bootchen. Das Entenkind hatte nie alleine gepaddelt. Heute wagte es einen kleinen Paddelschlag. Es lachte leise. Die Wellen schimmerten wie Silberbonbons. Hoppel merkte Stück für Stück: Hinter jeder kleinen Streicherei war ein geheimer Wunsch. Der Lutin wollte, dass die Tiere sich etwas mehr zutrauten. Er wollte, dass sie ein bisschen mutiger wurden und ein Lächeln fanden.

Einmal fand Hoppel eine Reihe von bunten Schuhen vor der Bäckerei. Die Schuhe gehörten den Kindern des Dorfes. Sie waren fein unter dem großen Stern versteckt. Hoppel brachte sie zurück. Die Kinder, noch halb im Schlaf, traten in ihre Schuhe. Sie hüpften vor Freude. Sie alle fanden heute ein winziges Abenteuer, weil etwas fehlte. Hoppel spürte Wärme in seinem Bauch. Seine Schritte wurden leichter und schneller. Er begann, das Spiel zu lieben.

Der kleine Tanz der Überraschungen

Hoppel fand die Spuren weiter im Wald. Der Schnee glitzerte. Der Lutin Farceur hatte sein eigenes Gesicht nicht gezeigt. Nur kleine Glöckchen verrieten ihn. Hoppel sah, wie die Dinge wie von Zauberhand einander folgten. Die Laterne der Eule hängte jetzt am Ast des Bären. Der Bär war wach und brummte leise, aber er lächelte. Er hatte seine Mütze wieder. Eine kleine Sternschnuppe hatte die Mütze festgehalten.

Plötzlich, zwischen den Bäumen, fand Hoppel sein Kuscheltuch. Es war auf einem großen Pilz drapiert. Es sah aus wie eine kleine Hütte. Doch daneben saß der Lutin Farceur nicht. Nur eine Spur von Zuckerguss führte weiter. Hoppel hob das Kuscheltuch. Es war warm wie eine Umarmung. Hoppel drückte es an seine Brust. Für einen Moment wollte er nach Hause laufen. Doch er hörte ein leises Wimmern aus dem Dickicht. Eine kleine Maus hatte ihren Mut verloren, weil ihr eines Schuhbändel fehlte. Das Bändel hing an einem Ast. Hoppel erinnerte sich an die Maus vorhin. Er ging zurück. Er half. Er band das Bändel fest. Die Maus atmete tief. Sie roch Lavendel. Hoppel war froh.

Je länger Hoppel suchte, desto mehr verstand er. Immer wenn ein Tier sein Herz ein kleines Stück aufmachte, fand es etwas Verlorenes wieder. Der Lutin setzte Dinge aus, damit die Tiere probierten, ohne Angst zu handeln. Manchmal war das Heimpflicht. Manchmal war das Mutprobe. Immer war es voller Wärme. Hoppel spürte ein neues Gefühl. Nicht nur Trauer über das verlorene Tuch. Sondern Freude darüber, anderen zu helfen. Er wurde mutiger. Seine Pfoten wurden stark wie kleine Trommeln.

Ein Mini-Rebenschwung passierte, als Hoppel ein Körbchen mit Weihnachtsplätzchen fand, hoch oben im Kirschbaum. Es war für die alte Schildkröte gedacht. Die Schildkröte kam so langsam. Hoppel ließ die Plätzchen herunter. Die Schildkröte lächelte. Sie teilte ein Plätzchen mit Hoppel. Es schmeckte nach Honig und Sonnenaufgang. Hoppel fühlte sich wichtig. Sein Herz war wie ein warmes Feuer.

Das Ende der Nacht und ein neues Wissen

Als die Nacht bald ihr Ende fand, war Hoppel müde und glücklich. Er hatte sein Kuscheltuch in der Pfote. Er hatte viele Dinge zurückgebracht. Er hatte vielen Tieren geholfen. Jedes Tier war ein kleines Licht geworden. Manches Mal schüchtern, oft kichernd, immer ein bisschen mutiger. Hoppel setzte sich auf einen Schneehügel. Der Mond war voll. Er sah den Ort, wo der Lutin zuletzt gewesen sein mochte. Dort lag ein winziges Lichterbrot. Es war warm und duftete nach Pfefferkuchen.

Plötzlich kam der Lutin Farceur hervor. Er war nicht groß. Er war warm wie ein Sonnenstrahl. Seine Augen funkelten wie Zimt. Er verbeugte sich. Er zeigte kein Unfug-Gesicht. Er lächelte nur. Seine Hände hielten eine kleine Glocke. Er klingelte drei Mal. Der Ton war wie ein Versprechen. Hoppel sah ihn an. Sie sprachen nicht mit vielen Worten. Ein Lächeln reichte.

Der Lutin zeigte auf die Tiere. Er zeigte auf die Dinge, die zurückgingen. Er zeigte auf Hoppel. Hoppel verstand. Die Streiche waren eine Schule. Die Schule hieß Mut. Der Lutin wollte, dass alle ein kleines Abenteuer hatten. Er wollte, dass die Schüchternen sich trauten. Er wollte, dass jedes Herz ein bisschen größer wurde. Hoppel fühlte sich stolz. Er war nicht mehr nur ein Hase. Er war ein Helfer der Nacht.

Der Lutin gab Hoppel einen kleinen Zettel. Darauf war ein Stern gemalt. Unter dem Stern stand kein Wort. Hoppel wusste es trotzdem. Es war ein Dank. Es war ein Auftrag, leise und gut. Hoppel nahm sein Kuscheltuch. Er fühlte die Liebe in den Falten. Dann machte er sich auf den Heimweg. Die Vögel wachten schon. Die ersten Flocken tanzten wie weiße Federn.

Zuhause kroch Hoppel zurück in sein Bett. Er legte das Kuscheltuch neben sein Gesicht. Es roch nach Lavendel und Abenteuer. Er schloss die Augen. In seinem Traum tanzten die Tiere, die er geholfen hatte. Die Maus summte leise. Das Rehkitz hüpfte wie ein kleiner Stern. Die Schildkröte winkte mit einem Plätzchen. Der Lutin Farceur setzte sich auf den Dachfirst des Dorfes. Er war zufrieden. Er war freundlich.

Am Morgen fand man im Dorf viele kleine Spuren der Nacht. Einige Dinge standen anders. Viele Pfoten waren mutiger. Kleine Herzen leuchteten. Hoppel sprang aus dem Bett. Er wusste jetzt, was die Nacht getan hatte. Er erzählte kaum, denn Worte waren nicht nötig. Er zeigte mit den Augen. Und wenn ein anderes Tier schüchtern wurde, setzte er sich neben es. Er legte das Kuscheltuch auf die Knie. Er schenkte Mut. Die Welt war jetzt ein bisschen heller.

Die Weihnachtsnacht war vorbei. Doch die Wärme blieb. Die Streiche des Lutins hatten kleine Wunder gemacht. Sie hatten Mut gesät, wie Samen in der Erde. Hoppel war wachsam und freundlich. Er war bereit, kleine Hände zu halten, kleine Pfoten zu führen. Das Kuscheltuch duftete weiter nach Lavendel. Hoppel wusste, dass, wenn die Nacht wieder kam, vielleicht wieder ein Lachen auf dem Dach sitzen würde. Doch er wusste auch, dass jedes Tier jetzt ein kleines Geheimnis des Mutes trug.

Und so endete die Nacht mit einem Lachen, das langsam in den Tag zog. Hoppel kuschelte sich fest. Er fühlte sich stark. Er fühlte sich geliebt. Er wusste, dass kleine Streiche große Herzen machen können. Und irgendwo in den Tannen summte der Lutin Farceur weiter seine leisen, fröhlichen Lieder.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Kuscheltuch
Ein weiches Tuch, das zum Kuscheln oder Schlafen benutzt wird.
Lutin
Ein kleiner, freundlicher Kobold aus Märchen, der oft Streiche spielt.
Abdruckbild
Ein Bild, das von einem Fußabdruck gemacht wurde.
Brumm
Das Geräusch, das Bären oder andere Tiere machen, wenn sie laut und tief sprechen.
Schüchtern
Wenn man Angst hat, vor anderen zu sprechen oder zu handeln.
Zuckerguss
Eine süße Mischung aus Zucker, die oft zum Dekorieren von Kuchen verwendet wird.
Mutprobe
Eine Herausforderung, bei der man seinen Mut beweisen muss.

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