Kapitel 1: Der erste Sommertag
Es ist Sommer. Die Sonne scheint warm und freundlich vom Himmel. Im kleinen Stadtpark treffen sich vier Mädchen. Sie heißen Lena, Amira, Sophie und Mia. Alle sind fast fünf Jahre alt. Lena sitzt im Rollstuhl, aber das ist für die Freundinnen ganz normal.
Lena ruft: „Juhu, es sind Sommerferien! Was machen wir heute?“
Amira lacht und schlägt vor: „Lasst uns etwas Besonderes erleben! Wir können in ferne Länder reisen – mit unseren Köpfen!“
Sophie nickt begeistert: „Ja! Wir können Bücher lesen und Filme schauen. So reisen wir um die Welt!“
Mia klatscht in die Hände: „Und dann erzählen wir alles unseren Familien!“
Die Mädchen setzen sich auf die bunte Picknickdecke im Park. Sie haben Bücher, eine Tablet, bunte Stifte und Papier dabei. Die Vögel zwitschern, die Blätter rauschen, und alle fühlen sich froh.
Kapitel 2: Die Reise beginnt
„Wohin reisen wir zuerst?“, fragt Lena neugierig.
Amira hält ein Buch hoch: „Nach Italien! Dort essen die Menschen viel Eis.“
Sophie liest vor: „In Italien gibt es Feste mit Musik. Die Leute tanzen auf den Straßen.“
Mia malt ein Eis auf ihr Blatt. „Ich liebe Eis!“
Alle kichern und denken sich: Sommer ist wunderbar. Dann schaut Sophie einen kurzen Film über Japan auf dem Tablet.
Sie ruft: „Schaut mal! In Japan gibt es im Sommer bunte Laternenfeste. Die Kinder tragen Kimonos und essen süße Reisbällchen.“
Mia fragt: „Was ist ein Kimono?“
Sophie zeigt das Bild: „Das ist ein schönes Kleid. Es ist bunt und leicht.“
Lena sagt: „Ich möchte auch so ein Kleid malen!“
Die Mädchen malen zusammen bunte Kimonos und Laternen auf Papier. Sie stellen sich vor, wie sie durch die Straßen von Japan laufen. Sie lachen und erzählen sich Geschichten.
Kapitel 3: Abenteuer in der eigenen Stadt
Nach einer Weile sagt Amira: „Wir können auch hier Abenteuer erleben. Unsere Stadt hat viel zu bieten!“
Lena nickt: „Stimmt! Es gibt einen Spielplatz, ein Freibad und im Museum eine Ausstellung über fremde Länder.“
Sophie ruft: „Lasst uns zuerst zum Spielplatz gehen!“
Sie räumen ihre Sachen zusammen und fahren zum Spielplatz. Auf dem Weg entdecken sie bunte Blumen, hören das Summen der Bienen und sehen einen Schmetterling.
Mia zeigt auf den Schmetterling: „Schau, wie schön!“
Lena sagt: „Im Sommer gibt es viele Schmetterlinge. Sie lieben die Sonne, genau wie wir.“
Auf dem Spielplatz spielen sie Fangen, schaukeln und bauen Sandburgen. Lena lacht laut, als sie mit ihren Freundinnen im Sand spielt. Niemand ist allein. Alle helfen sich und passen aufeinander auf.
Am Ende des Tages gehen sie nach Hause. Amira sagt: „Jeden Tag können wir etwas Neues entdecken. Auch in unserer Stadt!“
Sophie nickt: „Und wir können unseren Familien alles erzählen, was wir erlebt haben.“
Kapitel 4: Geschichten teilen und träumen
Am Abend sitzen die Mädchen mit ihren Familien im Garten. Die Sonne geht langsam unter und der Himmel ist orange und rosa.
Lena sagt: „Heute waren wir in Italien und Japan – und auch auf dem Spielplatz!“
Amira erzählt: „In Italien gibt es leckeres Eis. In Japan bunte Laternenfeste!“
Sophie zeigt stolz ihr Bild vom Kimono.
Mia sagt: „Und wir haben einen Schmetterling gesehen!“
Die Eltern hören gespannt zu und freuen sich über die Abenteuer der Mädchen.
Lenas Mama sagt: „Ihr habt tolle Ideen. Die Welt ist bunt und spannend – auch in den Ferien zu Hause.“
Mias Papa lächelt: „Ihr könnt jeden Tag etwas Neues lernen. Das ist das Schönste im Sommer!“
Die Mädchen kuscheln sich zusammen. Sie sind müde, aber glücklich. Sie träumen von neuen Abenteuern in fremden Ländern und in ihrer eigenen Stadt.
Am nächsten Tag wollen sie wieder auf Entdeckungsreise gehen. Denn im Sommer ist jeder Tag ein kleines Abenteuer.
Und sie wissen: Mit Freunden, Fantasie und offenen Augen ist die Welt immer voller Wunder.
Die Sommerferien sind schön. Zusammen macht alles noch mehr Spaß.
Die Mädchen fühlen sich sicher und geborgen.
Sie sagen: „Wir sind ein Team! Wir passen aufeinander auf und entdecken die Welt – Schritt für Schritt.“