Kapitel 1: Der Yeti am kitzeligen Strand
Es war einmal ein großer, flauschiger Yeti mit wuscheligen blauen Haaren und einer roten, lustigen Nase. Er hieß Bobbel. Bobbel wohnte in einer wunderbaren Welt, wo der Himmel lila war und die Wolken wie Zuckerwatte schmeckten. Überall wuchsen bunte Pflanzen, die nach Limonade dufteten, und am Horizont glitzerten Berge aus Schokolade.
Eines Tages stapfte Bobbel zum Strand. Der Strand war ganz besonders: Der Sand war weich, warm und kitzelte an den Füßen. Immer, wenn Bobbel mit seinen großen, platschigen Yeti-Füßen darauf trat, lachte er: „Hihihihi! Das kitzelt!“
„Oh, wie schön ist dieser Strand!“, rief Bobbel und rollte sich fröhlich im Sand. Überall hörte man sein Kichern: „Hihihi! Hahaha!“
Plötzlich hörte Bobbel ein leises „Buhuuuu...“ Er erschrak ein bisschen, aber nur ein kleines bisschen. Denn Bobbel war sehr neugierig.
„Wer ist da?“, fragte Bobbel und blinzelte mit seinen großen runden Augen.
Auf einmal schwebte ein durchsichtiger, freundlicher Geist herbei. Er hatte eine große Brille auf der Nase und einen Hut aus Muscheln.
„Hallo! Ich bin Flatter, der Witz-Geist!“, rief der Geist und lachte: „Hast du Lust auf einen Witz?“
Bobbel klatschte vor Freude in die Hände. „Oh ja, ich liebe Witze!“
Flatter grinste: „Was macht ein Keks unter einem Baum? – Krümel!“
Bobbel kugelte sich vor Lachen im Sand. „Hihihi! Das ist lustig!“
Kapitel 2: Lustige Herausforderungen am Strand
Bobbel hatte eine Idee. „Flatter, wir machen den Strand zum lustigsten Spielplatz der Welt!“
Flatter klatschte begeistert. „Oh ja! Aber wie?“
Bobbel hüpfte auf und ab. „Wir machen verrückte Herausforderungen! Wer schafft es, mit Muscheln auf der Nase zu balancieren? Wer kann am längsten im kitzeligen Sand tanzen?“
Flatter war begeistert. „Ich liebe Herausforderungen!“
Sie fingen an. Zuerst balancierte Bobbel eine große, glitzernde Muschel auf seiner Nase. „Schau mal, Flatter! Ich kann das!“
Flatter versuchte es auch, aber die Muschel rutschte durch ihn hindurch und ploppte in den Sand. „Ups! Ich bin ja ein Geist! Hihihi!“
Bobbel lachte laut: „Du bist ein lustiger Geist!“
Dann tanzten sie im Sand. Bobbel wackelte mit dem Po, Flatter wirbelte durch die Luft. Sie kicherten und lachten, immer und immer wieder.
„Noch eine Herausforderung!“, rief Bobbel.
„Wer kann die meisten Sandburgen bauen, ohne dass sie zusammenfallen?“, schlug Flatter vor.
Bobbel baute eine große Yeti-Burg mit Türmen und einem Graben. Flatter pustete aus Versehen die Burg um. „Oh nein, meine Geister-Puste!“
Bobbel lachte wieder: „Das ist die lustigste Burg der Welt!“
Kapitel 3: Das große Geheimnis
Gerade, als sie die nächste Herausforderung machen wollten, hörten sie ein leises Schluchzen hinter einem großen, bunten Felsen.
„Was ist das?“, fragte Bobbel neugierig.
Sie gingen um den Felsen. Dort saß eine kleine Krabbe mit einem grünen Hut und weinte.
„Oh, warum bist du traurig?“, fragte Bobbel und setzte sich neben sie.
Die Krabbe schniefte. „Ich bin Kiki. Ich wollte mit meinem Freund Flatter spielen, aber er mag meine Witze nicht.“
Flatter schwebte herbei. „Kiki! Ich mag deine Witze! Ich habe sie nur nicht verstanden!“
Kiki schaute überrascht. „Wirklich?“
Flatter nickte. „Erzähl doch noch mal einen!“
Kiki grinste und sagte: „Was macht ein Oktopus, wenn er Geburtstag hat? – Er feiert achtmal!“
Bobbel prustete los: „Hihihi! Das ist so lustig!“
Flatter lachte und kicherte. „Jetzt verstehe ich den Witz! Entschuldigung, Kiki!“
Kiki lächelte. „Schon gut!“
Da verriet Flatter ein Geister-Geheimnis: „Eigentlich... kitzelt mich der Sand auch! Aber ich traue mich nie, im Sand zu tanzen!“
Bobbel und Kiki staunten. „Ein kitzeliger Geist!“, riefen sie.
Flatter wurde rot. „Ja, aber psst!“
Bobbel klatschte in die Hände. „Wir tanzen alle zusammen! Dann ist niemand allein kitzelig!“
Kapitel 4: Die große Versöhnung und der Spielplatz voller Lachen
Die Sonne ging langsam unter und malte den Himmel orange und rosa. Bobbel, Flatter und Kiki standen Hand in Hand – oder eher Pfote in Schere in Geisterhand – und tanzten im kitzeligen Sand.
„Hihihi! Hahaha!“, lachten sie im Chor.
Sie rollten sich, sprangen und hüpften. Bobbel machte eine Yeti-Rolle, Flatter wirbelte wie ein Windrad, und Kiki tanzte auf den Zehenspitzen.
„Jetzt ist der Strand wirklich ein Spielplatz voller Lachen!“, rief Bobbel.
Kiki und Flatter nickten fröhlich.
„Freunde lachen zusammen!“, sagte Flatter.
„Und Freunde sind neugierig!“, ergänzte Kiki.
Bobbel grinste: „Und Freunde verzeihen, wenn mal ein Witz nicht klappt!“
Am Ende saßen sie im weichen, kitzeligen Sand, schauten in den bunten Himmel und erzählten sich die lustigsten Witze der Welt.
Es war der schönste, lustigste Tag überhaupt. Und sie wussten: Mit Neugier, einem offenen Ohr und viel Lachen wird jeder Ort zu einem bunten, fröhlichen Spielplatz.
Und wenn du mal am Strand bist und es kitzelt an deinen Füßen, dann weißt du: Bobbel, Flatter und Kiki tanzen bestimmt gerade ganz in der Nähe!