Es war ein sonniger Morgen. Vier Freunde trafen sich im Hof. Tom, Ben, Luca und Noah. Sie hatten fast vier Jahre. Sie lachten. Sie saßen im Kreis. Sie planten ein großes Abenteuer.
„Heute finden wir die blaue Tür,“ sagte Tom. „Und wir lesen die Zahl,“ fügte Ben hinzu. „Die Zahl ist wichtig,“ sagte Luca. „Ja,“ sagte Noah. Sie sprangen auf. Ihre Schuhe klapperten fröhlich.
Sie gingen die Straße entlang. Die Sonne malte goldene Streifen auf den Boden. Die Jungs sahen Blumen. Sie sahen Katzen. Sie sahen eine Biene, die summte. „Hallo Biene,“ sagte Ben. Die Biene flog vorbei. Alle lachten.
Vor einem Haus blieb Tom stehen. „Schau! Eine Tür,“ sagte er. Es war nicht die blaue Tür. Sie klopften freundlich. Eine Frau öffnete. „Guten Morgen,“ sagte sie. „Ihr seid mutig.“ Die Frau zeigte ihnen ein kleines Schild. Die Zahl war 3. „Danke,“ riefen die Kinder. Sie gingen weiter. Sie waren dankbar. Sie sagten: „Danke!“ Das machte sie warm.
Auf dem Weg war eine große Pfütze. Sie sprangen. Wasser spritzte. „Oh!“ lachten sie. Luca stolperte. Er fiel auf die Hände. Er war kurz traurig. Aber die Freunde halfen ihm auf. „Alles gut,“ sagte Noah. „Komm, wir gehen weiter.“ Sie wischten Luca ab. Sie waren klug und stark zusammen.
Bald sahen sie eine Spielzeugbahn auf dem Gehsteig. Sie blieb stehen. Der Weg war eng. Die Jungs überlegten. „Wir müssen leise sein,“ flüsterte Ben. „Oder die Bahn fährt los.“ Sie schlichen. Sie zählten leise: eins, zwei, drei. Die Bahn hupte. Sie lachten leise. Ein Hund trug einen Ball. Er brachte ihn zurück. „Danke, Hund,“ sagte Tom. Der Hund wedelte. Sie fühlten sich froh und sicher.
Die Straße bog. Dort war ein buntes Haus. Die Tür war blau! Ihre Augen wurden groß. „Da ist sie,“ riefen sie. Sie gingen näher. Auf der Tür war eine Zahl. Die Zahl war klein. Sie schrien fast vor Freude. „Was steht da?“ fragte Luca. Tom trat vor. Er atmete tief. Er konzentrierte sich. „Es ist die Zahl fünf,“ sagte Tom langsam. „Nein,“ sagte Ben. „Siehst du nicht? Es ist eine 8.“ Die Freunde stritten kurz. Sie sahen genau hin.
Sie setzten sich auf den Bordstein. Sie zählten die Striche an der Zahl. Sie sagten die Zahlen laut: „Eins, zwei, drei.“ Dann sah Noah etwas Glänzendes unter dem Fußabstreifer. Es war ein kleines Spiegelstück. Tom hielt es vorsichtig. „Wir können damit schauen,“ sagte er. Sie hielten den Spiegel. Jetzt sahen sie die Zahl von einem anderen Winkel. „Acht,“ sagte Ben. „Acht,“ wiederholte Luca. „Acht,“ flüsterte Noah. Sie jubelten.
Die Tür öffnete sich. Eine alte Frau lächelte. „Ihr habt meine Zahl gelesen,“ sagte sie. „Ihr habt Mut gezeigt. Ihr habt zusammengearbeitet. Danke.“ Die Jungs verbeugten sich spielerisch. „Gern geschehen,“ sagten sie. Die Frau gab ihnen Kekse. „Für Helden,“ sagte sie. Sie sagten: „Danke!“ und aßen.
Auf dem Heimweg hielten sie sich an den Händen. Die Sonne wurde warm und weich. „Wir haben es geschafft,“ sagte Tom. „Wir haben die Zahl gelesen,“ sagte Ben. „Wir haben zusammengehalten,“ sagte Luca. „Und wir haben Danke gesagt,“ sagte Noah.
Zu Hause kuschelten sie sich in ihre Decken. Sie dachten an den Tag. Sie waren müde und glücklich. Sie träumten von neuen Wegen und kleinen Wundern. Sie wussten: Mit Mut, Freundschaft und einem Dankeschön ist alles gut. Ende.