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Geschichte des Valentinstags 11/12 Jahre Lesen 33 min.

Zwei Windspiele und eine leise Idee

Mira möchte ihrer Freundin Juna ein leises Windspiel schenken, um ihr in schweren Zeiten Trost zu spenden, und entdeckt dabei die Kraft der Freundschaft und der gemeinsamen Ideen, als sie auf Jara trifft, ein neues Mädchen in der Schule. Gemeinsam beschließen sie, ein Projekt zu starten, das Frieden und Stille für alle schaffen soll.

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Ein 12-jähriges Mädchen, Mira, mit langen, leicht gewellten braunen Haaren, trägt einen weichen rosa Pullover und Jeans. Ihr Gesicht zeigt eine sanfte Aufregung, ihre Augen leuchten vor Vorfreude, während sie ein schönes Windspiel aus Lavendel und Muscheln hält. Neben ihr steht ihre beste Freundin Juna, ebenfalls 12 Jahre alt, mit geflochtenen blonden Haaren und einem Blumenkleid. Sie lächelt herzlich und beobachtet das Windspiel mit Staunen. Im Hintergrund ist ein bunter Markt mit Ständen voller leuchtender Blumen, fröhlicher Süßigkeiten und Valentinstagsdekorationen zu sehen, was eine festliche und fröhliche Atmosphäre schafft. Die Szene zeigt Mira und Juna, umgeben von sanften Lichtern und lebhaften Farben, bereit, ihr Werk mit ihren Freunden zu teilen, was Freundschaft und Freude am Valentinstag symbolisiert. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Der leise Plan

Mira hielt sich die Ohren, aber der Lärm kam trotzdem durch wie Regentropfen durch ein leichtes Sommerhemd. Unten im Hof klapperte ein Lieferwagen. Oben probte Frau Halms Nachbarjunge seine Trompete. In Miras Zimmer summten die Zwillinge im Nebenzimmer ein wilde Melodie, die sie für ein „leises Spiel“ hielten. Und in der Schule redeten alle ständig von der Valentinsfeier, von Herzen, Pailletten, und von großen Gefühlen in der fünften Klasse.

Mira mochte Herzen. Sie mochte sie am liebsten, wenn sie aus Pappe geschnitten, mit Filz übernäht und ein bisschen schief waren. Aber heute wünschte sie sich nur eins: Frieden. Nicht dieses große, heilige Wort, das auf Plakaten steht. Sondern das kleine, weiche. Das, das man hören kann, wenn eine Seite in einem Buch umblättert. Das, das man riechen kann, wenn jemand gerade Tee aufgießt. Das, das man spürt, wenn jemand neben einem sitzt, ohne etwas zu wollen.

Sie strich über die Holzkiste auf ihrem Schreibtisch. Darin lagen Muscheln vom letzten Sommer, drei glatte Steine, ein Stück Treibholz, ein Fingerhut und ein dünnes rotes Band. Wenn sie die Augen schloss, hörte sie das Meer, obwohl der Winter am Fenster knisterte. Aus diesen Dingen würde sie ein Windspiel bauen. Ein Flüstern für Juna. Juna war ihre beste Freundin. Seit dem letzten Herbst hatte Juna oft einen Sturm im Bauch. Ihre Eltern hatten sich getrennt, und in ihrem Haus knallten Türen zu, die gar nicht geschlossen wurden. Mira hatte beschlossen, ihr ein Friedens-Windspiel zu schenken. Etwas Kleines, das leise ist. Etwas, das sagt: Ich hör dich. Ich bin da.

„Mira, kommst du mit runter?“, rief Mama aus der Küche. „Ich mach Pfannkuchen.“

„Gleich!“, rief Mira zurück, ohne die Kiste loszulassen.

„Ich will Schokostreusel!“, brüllte einer der Zwillinge durch die Tür.

„Du willst immer Schokostreusel“, sagte Mira und stand doch auf. In der Küche roch es nach Zimt, nach Butter und ein bisschen nach Angebrannten. Mama drehte Pfannkuchen, als wären es fliegende Teller. Mira lachte kurz, und der Lärm wurde für einen Moment freundlicher.

„Du wirkst müde, Sternchen“, sagte Mama, als sie Mira einen Pfannkuchen auf den Teller legte. „Alles gut in der Schule?“

„Geht so“, sagte Mira und kaute. „Alle sind irgendwie… laut. Ich will etwas machen, das leise ist.“

„Dann ist heute dein Tag“, sagte Mama und zwinkerte. „Der Blumenmarkt hat geöffnet. Valentinswoche. Da ist es bunt und duftet, aber es ist nicht laut. Menschen sprechen dort freundlicher. Blumen machen das so.“

Mira nickte, und etwas in ihrer Brust wurde leichter. Der Blumenmarkt war in der alten Markthalle, wo man immer das Rascheln von Papier hörte, das leise Klacken von Scheren, das Flüstern von Wasser in Eimern. Sie sah in ihrer Vorstellung rote Tulpen, weiße Ranunkeln, palmenweiche Farnblätter. Sie sah Juna, die an einem Fenster stand, und ein Windspiel, das sich bewegte und nur ein kleines, klares Klingeln machte.

„Ich geh hin“, sagte Mira, wischte sich Zimt vom Mund und steckte das rote Band in die Jackentasche. „Ich brauch ein bisschen Lavendel. Vielleicht auch dünne Drahtstückchen. Und… ich mach eine Karte.“

„Ich hab Karten in der Schublade“, sagte Mama. „Und du weißt schon: kleine Dinge, die ehrlich sind, sind die schönsten Geschenke.“

Mira nahm eine schlichte, cremefarbene Karte, legte sie ordentlich auf den Tisch und schrieb mit dem Füller, den sie von Opa geerbt hatte: Für Juna. Ihre Hand rutschte ein wenig, denn die Zwillinge in dem Moment kicherten, und es klang, als ob der Füller es lustig fände. Das u war ein wenig rund geworden, das n ein wenig spitz. Mira pustete die Tinte trocken und betrachtete die Buchstaben, die sich aneinanderdrängten wie Leute im Bus. Dann steckte sie die Karte in einen Umschlag und das Treibholz in ihren Rucksack.

Draußen war der Himmel wie milchiges Glas. Die Luft war kalt und roch nach nassen Steinen. Mira steckte die Hände in die Taschen und lief. Mit jedem Schritt wurde ihr Kopf leerer. Die Geräusche sortierten sich. Das knirschende Salz auf dem Gehweg. Ein Fahrradklingeln. Ein Hund, der nur einmal, kurz, bellt. Unten am Fluss stand eine Frau und hielt einen Strauß Frühling in der Hand. Mira blieb kurz stehen und atmete. Frieden konnte auch wie kalte Luft am Morgen sein.

Als sie die Markthalle betrat, schob eine Welle aus Duft über sie hinweg. Erdig. Grüne, krause Noten. Was Süßes, das nach Honig roch, obwohl keine Bienen da waren. Die Halle war warm und bunt, aber nicht laut. Man hörte Tüten rauschen, Wasser gluckern, jemand lachte — leise.

„Okay“, flüsterte Mira, als sie die Schilder sah: Tulpen, Narzissen, Anemonen. „Ich bin da.“

Kapitel 2: Blumen, Bonbons und ein klingendes Band

Der Blumenmarkt war wie ein Garten, der entschieden hatte, auch im Winter zu leuchten. An einem Stand lagen Lavendelbündel, so violett, dass die Farbe fast nach Musik aussah. Daneben ein Meer aus gelben Tulpen, die aussahen, als wollten sie zu allem Ja sagen. Am Ende der Reihe stand ein Tisch, auf dem kleine Glockenblumen aus Keramik mit echten Blättern um die Wette nickten.

Mira blieb bei dem Lavendel stehen. Sie strich mit einem Finger über die winzigen Blüten und atmete ein. Es war, als würde jemand eine Hand auf ihr Herz legen und sagen: Langsam. Ein Mann mit einer Schürze, in der Taschen steckten, trat zu ihr. Er hatte Hände, die Erde kannten, und Augen, die lachten.

„Magst du Lavendel, Kleines?“, fragte er.

„Ich liebe ihn“, sagte Mira. „Ich mache ein Windspiel. Für eine Freundin. Es soll leise sein und trotzdem reden können.“

„Das kann Lavendel“, sagte der Mann. „Er redet, indem er beruhigt.“ Er wickelte ihr ein kleines Bündel in Papier. „Für das Windspiel brauchst du vielleicht dünnen Draht. Da drüben, bei Edeltraud, gibt es Reststücke. Und bunte Bänder, die dem Wind gefallen.“

Mira nahm das Bündel und nickte dankbar. Ein paar Schritte weiter entdeckte sie einen Stand, der kein Blumenstand war. Ein kleines Dach aus roten Wimpeln hing darüber, und auf dem Tisch lagen gläserne Bonbonnieren voller Herzbonbons, Karamellstangen, Zitronen-Dragees. Ein Schild stand schief: Süßkram & Trost — Herr Karamello. Der Mann dahinter war rundlich, sein Bart erinnerte an Zuckerwatte, seine Augen rollten freundlich wie Karamell in einem Topf.

„Ein Blick, ein Lachen, ein Probierhappen?“, sang er, als Mira stehen blieb.

„Ich… eigentlich suche ich Draht“, sagte Mira. „Aber Zucker hilft manchmal auch.“

„Zucker hilft, wenn man weiß, dass man es nicht übertreiben sollte“, antwortete Herr Karamello und hielt ihr ein kleines Bonbon hin. „Herz mit Brombeere. Zergeht leise.“

Mira legte sich das Bonbon auf die Zunge. Es krachte kurz, dann wurde es weich. Die Süße kam nicht wie eine Welle, sondern wie eine warme Decke. Sie schloss die Augen.

„Sag ich doch“, murmelte Herr Karamello. „Dein Gesicht hat eben Frieden gemacht.“

„Ich baue ein Friedenswindspiel“, sagte Mira. „Für Juna.“

„Ein wunderbarer Name“, sagte Herr Karamello. „Und ein noch wunderbareres Vorhaben. Wenn du willst, habe ich kleine Glöckchen. Ich hänge sie manchmal an Bonbontüten, damit sie nicht fliehen. Du kannst eine nehmen.“

„Echt?“, fragte Mira. „Für umsonst?“

„Für einen guten Zweck und für ein Brombeerlächeln“, sagte Herr Karamello und zwinkerte. Er suchte in einer Schachtel und legte Mira eine kleine, silberne Glocke auf die Handfläche. Sie war so leicht wie ein Regentropfen und klang, wenn man sie ganz wenig bewegte, als würde jemand eine winzige Tür öffnen.

Mira steckte die Glocke in ihre Jackentasche und sah sich um. Tatsächlich hatte Edeltraud Drahtreste in einem Korb. Dünne, biegsame Stränge, die trotz ihrer Metalligkeit freundlich wirkten. Sie kaufte ein paar Stücke, dazu ein feines, rotes Band, das fast so aussah wie das, das sie schon dabeihatte, nur glänzender.

Sie setzte sich auf eine Bank am Rand der Halle. Vor ihr stand ein Eimer mit rosa Ranunkeln, die dicht gefaltet waren wie Geheimnisse. Mira holte ihre Kiste, das Treibholz, die Muscheln heraus, band das Lavendelbündel mit einem winzigen Knoten an die obere Leiste. Ihre Finger arbeiteten ruhig. Der Draht war willig. Er hielt die Muscheln, ohne sie zu quetschen. Bei jeder Muschel ließ sie die Glocke kurz klingen. Sie dachte an Juna und an die Art, wie ihre Stirn sich glättete, wenn es einen klaren Ton gab.

Ein kleines Mädchen blieb stehen, sah zu und hielt die Luft an, als ob ein Vogel landen würde. Mira nickte ihr zu, und das Mädchen lächelte und ging weiter.

„Ich hab's gleich“, flüsterte Mira. Sie zog das rote Band durch ein Loch im Treibholz, machte einen Knoten, der langsam zu einem Herz wurde, ohne dass sie es wirklich geplant hatte. Dann holte sie den Umschlag heraus. Sie klebte die Karte an das Band, so dass sie leicht im Luftzug wippen konnte. Der Name stand darauf, rund und ein bisschen schräg. Für Juna.

„Schau an“, sagte Herr Karamello, der plötzlich neben der Bank auftauchte wie ein gutmütiger Geist. „Das ist schön. Es sieht aus, als würde es flüstern können. Wenn du willst, kann ich's kurz an meinen Stand hängen. Es zieht mehr Leute an, wenn etwas Leises klappert. Und ich pass auf. Versprochen.“

Mira zögerte. Ihr Herz machte einen kleinen Sprung. „Nur ganz kurz. Ich hol es gleich wieder ab. Es ist… wichtig.“

„Alles Wichtige hängt man nicht zu hoch und nicht zu tief“, sagte Herr Karamello. „Ich hänge es so, dass es nicht davonschaukelt.“

Er trug das Windspiel behutsam, als wäre es ein schlafendes Tier, und band es an einen Haken neben einen Strauß Zuckerherzen. Die Glocke klang einmal, ganz zart. Ein Junge mit roter Mütze drehte sich um und lächelte, ohne zu wissen, warum.

Mira ging zur Kasse bei Edeltraud, bezahlte den Draht, bedankte sich. Als sie zum Süßigkeitenstand zurückging, war der Platz neben den Zuckerherzen leer. Nur die kleine Glocke schwang nach, als wollte sie noch ein Wort sagen.

„Ähm…“, sagte Mira und sah Herrn Karamello an.

„Ich bin sofort wieder da“, rief er und stürzte hinter seinen Stand. „Eine Dame mit einer dringenden Schokoladenfrage!“

Miras Bauch wurde kalt. Sie trat näher, suchte mit den Augen das rote Band, das Treibholz, die Muscheln. Der Haken war da, aber das Windspiel war es nicht.

„Entschuldigung!“, rief sie gegen die freundliche, gedämpfte Halle. „Entschuldigung, ich…“

„Was ist los?“, sagte Herr Karamello, der wieder auftauchte. Er sah Miras Gesicht und wurde ernst. „Ist etwas… verschwunden?“

„Mein Windspiel“, sagte Mira. „Ich hab es dir… zum Hinhängen gegeben. Es ist weg!“

Herr Karamello kratzte sich am Bart, dann stupste er eine leere Stelle auf der Theke. Dort lag der Umschlag. Er war geöffnet. Die Karte lag darunter. Auf der Karte war ein Stempel von einem Blumenstand, so ein Ding, das manchmal auf Tüten landet. Die Tinte hatte das u ein wenig übermalt. Für Jana, stand da. Oder für Jara. Die Buchstaben waren dunkel und freundlich, aber sie sagten nicht mehr, was Mira gemeint hatte.

„Oh“, sagte Herr Karamello langsam. „O-oh.“

Kapitel 3: Der Name, der eine Biegung machte

Der Lärm im Markt wurde für Mira in diesem Moment zu einem Summen, das gar nichts mit Menschen zu tun hatte. Er war sehr weit weg, und ihr Herz war ganz nah. Sie griff nach der Karte, als würde sie fallen. Ihre Finger zitterten ein bisschen.

„Es tut mir leid“, sagte Herr Karamello sofort. „Ich hab die Karte nicht gelesen. Ich hab nur das Flüstern gehört. Ich schwöre, ich hab nicht…“

„Ich weiß“, sagte Mira. „Es ist nur… oh nein! Wenn jemand dachte, es sei für Jara, oder Jana, oder…“

„Jara!“, rief eine Stimme hinter ihnen, und ein Mädchen in einem gelben Mantel hob ein Bündel in die Luft. Das Bündel klang leicht, und es roch nach Lavendel. Am roten Band baumelte Miras Windspiel. „Für mich? Wer ist so nett? Ich hab nie was mit meinem Namen drauf!“

Mira blieb die Luft weg. Sie hätte lachen können, weil es so verrückt war, und weinen, weil es so falsch war. Sie ging auf das Mädchen zu. Das Mädchen hatte Sommersprossen, die aussahen wie Pfefferkörner, und ihre Augen waren so hell wie der Rand der Hallendächer.

„Entschuldigung“, sagte Mira. „Ich glaube, das ist… ein Missverständnis. Das Geschenk sollte für Juna sein. Meine Freundin.“

„Aber da steht Jara“, sagte das Mädchen und hielt die Karte hin. „Ich bin Jara.“

„Mein u…“, flüsterte Mira. „Der Stempel…“

„Ein Stempel?“, fragte Jara und drehte die Karte um. „Na toll, mein Leben ist ein großer Stempel auf anderen Sachen. Ich… ich mein, ich find's super. Ich hab noch nie ein Windspiel bekommen. Ich dachte, es ist, weil heute Valentinsdings ist. Aber wenn es nicht meins ist…“

Herr Karamello trat näher. „Vielleicht lösen wir das leise“, sagte er. „Wie heißt du?“

„Mira“, sagte Mira.

„Und du?“, fragte er Jara, obwohl er den Namen schon kannte.

„Jara“, sagte Jara, ein wenig leiser.

„Gut“, sagte Herr Karamello. „Ich bin Herr Karamello. Ich schlage vor: Wir setzen uns. Wir atmen. Wir hören die Glocke. Und dann entscheiden wir zusammen, wie das Windspiel seinen Weg findet. Nichts, was leise ist, wird mit Lärm gelöst.“

Sie setzten sich an den Rand des Standes. Der Boden unter ihnen war aus alten Platten, die Geschichten in kleinen Rissen trugen. Jara legte das Windspiel auf ihren Schoß, als wäre es ein schlafender Vogel, den man nicht wecken will.

„Es war für Juna“, sagte Mira. „Weil ihr alles zu laut ist. Und für mich auch.“

„Machst du immer so schöne Sachen?“, fragte Jara.

„Nur manchmal“, sagte Mira, und ihr Mund verzog sich zu einem Schmunzeln. „Wenn ich mich danach richtig sehne.“

„Ich kenne das“, murmelte Jara. „Ich bin vor kurzem umgezogen. Bei uns ist es leise, aber nicht die gute Stille. Eher die, die an den Wänden klebt. Ich dachte, vielleicht ist es Zeit, dass jemand meinen Namen mal auf etwas schreibt. Da war er plötzlich.“

Mira sah Jara an. Ein kleiner Knoten in ihrem Bauch löste sich. Es war komisch und gemein und schön zugleich. Sie sagte nichts. Sie ließ die Glocke klingeln. Drei Mal, ganz dünn. Es war, als würde jemand in einem anderen Raum ein Glas drehen.

„Vielleicht…“, begann Jara, und ihr Blick ging zu den Tulpen, „kann ich dir helfen, ein zweites zu basteln? Eins für Juna. Und dieses hier… behalt ich. Oder: Wir teilen. Wir teilen die Idee.“

„Teilen wir die Idee“, sagte Mira leise. „Die Idee, dass man Stille schenken kann. Dass man sie baut.“

„Oder wir schenken uns etwas anderes Leises“, sagte Jara. „Ein Name kann eine Idee sein, die man richtig schreibt.“

„Ich will nicht, dass Juna denkt, ich hätte sie vergessen“, sagte Mira. „Sie wartet vielleicht auf mich. Und ich wollte heute unbedingt, dass sie…“

„—Dass sie was Leises in der Hand hält, wenn alle laut sind“, ergänzte Jara. „Ich versteh das.“

„Ich hab Draht, Band, Muscheln“, sagte Mira, und plötzlich war ihr Kopf wieder klar. „Ich brauch nur… eine kleine Glocke. Und vielleicht eine Hand.“

„Eine Hand hab ich“, sagte Jara und hob ihre. „Zwei sogar.“

„Und eine Glocke hab ich auch noch“, sagte Herr Karamello, als hätte er darauf gewartet, einen Zaubertrick zu zeigen. „Oder zwei.“

„Dann bauen wir zusammen“, sagte Mira. „Aber vorher… darf ich kurz was sagen?“

„Sag“, sagte Jara.

„Es tut mir leid, dass der Stempel aus Junas u dein a gemacht hat“, sagte Mira. „Ich will nicht, dass irgendwer denkt, er gehört nicht zu den leisen Dingen.“

Jara nickte. „Und es tut mir leid, dass ich so schnell ‚für mich!‘ gerufen habe. Ich war einfach… froh. Aber vielleicht war es ein Zeichen. Dass du mir leise was geschenkt hast, ohne es zu wissen. Ich geb's dir leise zurück. Nur die Idee, die behalt ich.“

„Deal“, sagte Mira, und zum ersten Mal an diesem Tag fühlte sich das Wort nicht wie ein Wettbewerb an, sondern wie ein Händedruck.

Kapitel 4: Werkstatt der kleinen Gesten

Sie breiteten alles auf einer Kiste aus, die früher mal Orangen getragen hatte. Die Kiste stand gut. Sie wackelte nicht. Das war wichtig. Edeltraud, die Drahtfrau, beugte sich herüber, als hätte sie schon längst mit den Augen geholfen.

„Brauchst du was?“, fragte sie.

„Vielleicht eine Zange“, sagte Mira. „Und… etwas, das klackert, aber nicht laut.“

„Hier“, sagte Edeltraud und legte eine kleine Zange hin. „Und das hier sind Perlmuttknöpfe von einer alten Bluse. Sie klackern wie Tropfen.“

„Und bin ich recht in der Annahme, dass wir eine zweite Glocke brauchen?“, sagte Herr Karamello. „Hier, so eine wie die andere, nur mit einem leichteren Ton. Jedes Windspiel sollte seinen eigenen Dialekt haben.“

„Gibt es Dialekte bei Glocken?“, fragte Jara und grinste.

„Wenn man leise genug hinhört, gibt es sie überall“, sagte er.

Sie lachten. Die Halle wurde ein bisschen heller. Miras Finger gingen in den Bastelmodus. Sie schnitt Draht, formte kleine Haken, damit die Muscheln hängen konnten, ohne zu rutschen. Jara hielt die Stücke fest, wenn sie zu schnell wegdrehten. Herr Karamello hielt, wenn niemand anderes Hände frei hatte, und reichte Zuckerstangen wie Schrauben weiter, nur um sie gleich wieder zurückzunehmen, damit sie die Hände wieder frei hatten. Edeltraud schob ab und zu einen Knopf dazu, der ins Bild passte.

„Pass auf“, sagte Mira und band das rote Band durch ein neues Loch im Treibholz, das sie vorsichtig gebohrt hatte. „Das Band ist wie ein Fluss. Der Draht ist wie eine Brücke. Die Glocke ist… na ja, die Glocke ist ein Licht.“

„Ein Licht, das man hört“, sagte Jara. „Das liebe ich.“

„Ich auch“, sagte Mira. „Juna mag Lichter, die man hört. Und Lavendel, der atmet.“

„Ich hol euch noch einen Tropfen Lavendel“, sagte der Blumenmann plötzlich, der sich auf seinen Stand lehnte und es offenbar nicht länger aushielt, nur zuzusehen. „Einen kleinen, dünnen. Der passt dazwischen.“

„Danke“, rief Mira, und in ihrem Kopf war es so, als ob ein Weihnachtsbaum mit Sommerlichtern angegangen wäre. Nicht laut. Nur klar.

Sie arbeiteten. Die Zeit machte einen Schritt zur Seite. Miras Rücken wurde warm. Ihre Hände wurden schwarz von ein bisschen Metallstaub. Ihre Haare fielen ihr ins Gesicht. Jara pustete sie weg, und beide kicherten, weil es kitzelte. Die zweite Glocke hing. Sie klang höher. Zusammen mit der ersten war es, als würden zwei Vögel aneinander vorbeifliegen und kurz mit den Spitzen der Flügel ein Geheimnis austauschen.

„Es ist fertig“, sagte Mira weich. „Fertig-fertig.“

Sie hoben beide Windspiele hoch. Das erste, das zufällig Jara gefunden hatte, und das neue, das bewusst für Juna entstanden war. Sie hingen nebeneinander. Sie erinnerten sich, ohne sich zu wiederholen. Und als ein Luftzug durch die Halle ging, hörte man doppelte Stille.

„Ich bringe meins nach Hause“, sagte Jara. „Und ich hänge es an mein Fenster. Vielleicht kommt dann die gute Leise vorbei.“

„Und ich bringe meins zu Juna“, sagte Mira. „Und ich klingel. Und wenn sie aufmacht, sag ich: Hier. Für deinen Bauchsturm. Und dann hängen wir es hin.“

„Was ist mit dem Namen?“, fragte Jara und hielt die Karte hoch, auf der die Buchstaben eine kleine Geschichte erzählt hatten.

„Ich schreibe eine neue“, sagte Mira. „Diesmal in Druckschrift. Und ich mach neben den Namen ein winziges Herz, nur für uns zwei. Und für Herr Karamello und Edeltraud und den Blumenmann und… für alle, die geholfen haben.“

„Das ist mehr als eine Karte“, sagte Herr Karamello. „Das ist eine Landkarte.“

„Wohin?“, fragte Edeltraud, die Hände am Zangenheft.

„Zu einer Idee“, sagte Mira, und sie waren zu viert leise, weil manche Dinge so klar gesagt sind, dass man nichts hinzufügen muss.

„Ich wünsch mir“, sagte Jara schließlich, „dass es in jeder Klasse eine Ecke gibt, wo es leise ist. Eine, wo man sich hinsetzt, wenn man bei all den Herzen nicht weiß, was man fühlen soll.“

„Eine Friedenchecke“, sagte Mira schnell, als ob sie das Wort seit Wochen gesucht hätte. „Mit einem kleinen Windspiel. Mit Lavendel. Mit Karten für Worte, die man nicht sofort sagen kann.“

„Und vielleicht…“, fügte Herr Karamello hinzu, „mit einer Schale mit Bonbons, die man langsam lutschen muss.“

„Und vielleicht…“, sagte Edeltraud, „mit einem Korb mit Knöpfen, die man mit den Fingerspitzen zählen kann.“

„Dann ist Valentinstag nicht nur laut und rosa“, sagte Jara. „Dann ist er auch… still und blau und lavendelig.“

„Wir brauchen einen Plan“, sagte Mira. „Ich geh gleich zu Juna. Morgen ist Valentinsfeier. Wir schlagen es der Klasse vor. Zusammen.“

„Zusammen“, sagte Jara, und es klang wie ein Versprechen.

Kapitel 5: Ein Geschenk, zwei Glocken und eine Idee

Juna wohnte drei Straßen vom Markt entfernt. Als Mira klingelte, hörte sie drinnen Schritte, die zögerten. Dann öffnete Juna. Ihre Haare waren wie immer leicht verwirrt, als müssten sie noch etwas Wichtiges denken. Ihre Augen wurden groß, als sie das Windspiel und das Lavendelbündel sah.

„Du“, sagte sie, und in dem kleinen Wort waren hundert Dankeswörter, die noch keine Form hatten.

„Ich“, sagte Mira. „Das ist deins. Es ist leise. Es sagt nichts, und es sagt viel.“

„Komm rein“, sagte Juna. „Bei uns ist gerade… na ja. Du weißt schon.“

Mira trat ein, und der Flur roch nach Tee, aber auch nach etwas, das traurig war. Sie gingen ans Fenster in Junas Zimmer. Es war zugezogen, aber als Mira den Vorhang beiseite schob, fiel Licht herein, das nicht grell war, sondern sanft. Sie hängten das Windspiel an einen kleinen Haken. Die Glocke machte einen Ton, der so zart war, dass er eine Gänsehaut sein könnte.

„Oh“, sagte Juna, und die Stirn zwischen ihren Augen glättete sich. „Das ist… genau richtig.“

„Ich hab was falsch geschrieben heute“, sagte Mira und zeigte die Karte, die sie neu geschrieben hatte. „Ich hab für dich ‚Jara‘ geschrieben. Nicht absichtlich. Der Markt hat gestempelt. Und dann hab ich… eine neue Jara kennengelernt. Und eine Idee. Morgen in der Klasse. Frieden in einer Ecke.“

„Erzähl“, sagte Juna, und sie setzte sich, als würde sie einem Radio zuhören.

„Ich hab Jara getroffen“, erzählte Mira. „Sie ist neu. Sie hatte Hunger nach einem schönen Namen auf etwas. Wir haben gebaut. Zwei Windspiele. Sie nimmt eines mit. Und sie kommt morgen mit uns in die Schule. Wir wollen eine Friedenchecke machen. Mit… Lavendel. Knöpfen. Bonbons, die man nicht zerbeißt, sondern langsam lutscht. Und Karten, auf die man schreibt, was man leise sagen will.“

Juna blinzelte. „Das ist die beste Valentinsidee, die ich je gehört habe“, sagte sie leise. „Die Herzen sind dann nicht nur zum Zeigen, sondern zum Atmen.“

„Genau“, sagte Mira, und ihr Herz wurde groß und leicht. „Magst du… morgen mit vorgehen? Vor die Klasse? Ich traue mich mehr, wenn du neben mir bist.“

„Ich trau mich mehr, wenn du neben mir bist“, sagte Juna.

Am nächsten Tag war die Schule tatsächlich laut. Überall klebten Papierherzen. Es gab Muffins mit roter Glasur, und jemand hatte die Klassenaufnahme mit Glitzer versehen. Mira stellte ihren Rucksack auf den Tisch. Darin lag eine Kiste, die sie am Morgen mit Mama gepackt hatte: Knöpfe in einem Glas, ein kleines Lavendelbündel, die Glocke, die Herr Karamello gespendet hatte, Karten aus Mamas Schublade. Jara stand neben ihr und sah aus, als würde sie gleich losrennen und sich doch an einem guten Plan festhalten.

„Ähm, Frau Lenz?“, fragte Mira, als die Lehrerin gerade die Liste abhakte. „Dürfen wir… was sagen?“

„Natürlich“, sagte Frau Lenz. „Aber nicht zu laut, bitte.“ Ihr Lächeln sagte: Ich bin gespannt.

Mira trat vor die Klasse. Ihre Knie waren weich, aber nicht wackelig. Juna stand neben ihr. Jara hob die Hand, als wäre sie eine kleine Fahne, die sagt: Ich bin da.

„Wir haben eine Idee“, sagte Mira. „Eine kleine. Eine leise. Wir wollen eine Friedenchecke. Für heute. Und für die Tage danach. Eine Ecke, wo man hingeht, wenn das Herz schwappt und man nicht weiß wohin damit.“

„Da gibt's… ein Windspiel“, sagte Juna. „Es macht nur einen sehr kleinen Ton. Aber er ist klar. Und Lavendel. Und Karten.“

„Und Knöpfe“, sagte Jara. „Weil Knöpfe zählen beruhigt.“

„Und Bonbons“, sagte Mira. „Aber die langsamen. Die, die sich Zeit nehmen.“

Ein Junge in der zweiten Reihe hob die Hand. „Gibt's da auch Platz für… na ja… Jungs?“, fragte er, und ein paar lachten leise.

„Für alle“, sagte Mira. „Für alle, die leise was brauchen.“

„Klingt gut“, sagte Frau Lenz. „Wo bauen wir das auf?“

„Am Fenster“, sagte Juna. „Da, wo das Licht weich ist.“

Sie räumten ein bisschen. Eine Ecke wurde frei. Mira hängte die Glocke an einen Faden neben den Vorhang. Jara legte das Lavendelbündel in eine Tasse, die ein grünes Blattmuster hatte. Juna stellte das Glas mit den Knöpfen hin und öffnete den Deckel, damit man den Klang der Finger hören konnte. Frau Lenz legte einen Stift neben die Karten.

„Was schreibt man darauf?“, fragte jemand.

„Alles, was man schwer sagen kann“, sagte Jara. „Oder gar nichts. Man kann auch nur eine Karte umdrehen und wieder hinlegen. Das macht ein Geräusch, das beruhigt.“

Herr Karamello erschien kurz vor der großen Pause. Er schob seinen Bauch durch die Tür wie ein freundlicher Wind, hob die Hand und sagte: „Ich musste sehen, ob meine Glocke ihr Zuhause gefunden hat.“ Er stellte eine kleine Schale mit Bonbons auf den Rand des Regals. „Nur eins pro Kopf, und lutschen, ja?“

„Danke!“, rief die Klasse, und es war nicht laut, sondern fröhlich.

In der Pause wurde die Friedenchecke often besucht. Nicht, weil alle traurig waren, sondern weil alle neugierig waren, wie sich eine Idee anhört, die leise ist. Ein Mädchen, das sonst gern wild kichert, setzte sich hin, drehte einen Knopf zwischen den Fingern und hat nicht mal gelacht — sie lächelte. Der Junge aus der zweiten Reihe setzte sich kurz, pustete das Windspiel an und nickte, als würde er einer Musik zuhören, die nur er kannte. Juna schrieb auf eine Karte: Manchmal ist mein Bauch eine Waschmaschine. Das Windspiel versteht das. Jara schrieb: Neue Straßen sind sehr hell. Ein Schatten hilft. Mira schrieb: Frieden klingt wie ein Löffel im Glas.

Als die Stunde fast zu Ende war, klingelte die Glocke am Fenster ganz von allein. Kein Wind. Kein Hauch. Nur dieses kleine, klare Ding in der Luft. Es war, als würde die Ecke atmen.

„Ich hab noch was“, sagte Mira und sah zu Jara und Juna. „Eine Sache, die wir teilen möchten.“

„Teilt“, sagte Frau Lenz.

„Wir wollen die Idee teilen“, sagte Jara. „Mit anderen Klassen. Mit dem Hort. Mit dem Blumenmarkt. Mit dem Seniorenheim nebenan. Dass man Stille bauen kann. Aus Knöpfen, aus Lavendel, aus Glocken. Und aus Namen, die man richtig schreibt. Und falsch, wenn's passiert, und dann lacht man und baut eine Brücke aus Draht.“

„Und jedes Jahr am Valentinstag“, fügte Juna hinzu, „wollen wir ein neues, kleines Windspiel bauen und verschenken. Nicht irgendwohin. Dorthin, wo jemand es braucht. Nicht, weil es Valentinstag ist, sondern weil es gut ist.“

Frau Lenz nickte groß. „Das ist eine Valentinsidee, die man hören, riechen, fühlen und schmecken kann. Ich bin dafür.“

Am Nachmittag gingen Mira, Jara und Juna noch einmal in die Markthalle. Sie brachten eine Karte mit, auf die sie mit ruhigen Händen geschrieben hatten: Danke. Für Draht, Glocken, Lavendel, Bonbons. Für Zeit. Für leise Geduld. Sie hängten ein kleines, neues Windspiel an einen freien Haken bei Herr Karamello. Er las die Karte, tat so, als müsste er husten, und die Zuckerwatte in seinem Bart zitterte.

„Ich hab heute was gelernt“, sagte er. „Man kann auch in einem Süßigkeitenladen eine Ruhe finden. Man muss nur hören, wie die Bonbons atmen.“

„Und ich“, sagte Edeltraud, die aus ihrer Kiste winkte, „hab gelernt, dass Knöpfe nicht nur halten, sondern auch helfen.“

Der Blumenmann strich über das Lavendelbündel auf seinem Tresen und lächelte. „Und ich hab gemerkt, dass es viele Arten von Duft gibt. Einer heißt ‚Idee‘.“

Die Mädchen setzten sich auf die Orangenkiste. Es war jetzt eine Bank, eine Werkstatt, eine Erinnerung. Unter der Decke der Halle hing das Licht, und es war, als würde es nicken.

„Weißt du, was ich mir wünsche?“, sagte Mira und sah in die Halle, die an diesem Nachmittag noch einmal leise geworden war.

„Sag“, sagte Juna.

„Dass, wenn jemand das nächste Mal ein u in ein a verwandelt, niemand schimpft“, sagte Mira. „Sondern fragt: Welche Geschichte steckt dahinter? Und dann… baut man zusammen etwas, das klingt wie ein Löffel im Glas.“

„Ich wünsch mir“, sagte Jara, „dass es in meinem neuen Haus die gute Stille gibt. Ich glaube, heute ist sie gekommen und hat Hallo gesagt.“

Sie blieben noch eine Weile sitzen, ohne viel zu reden. Menschen gingen vorbei, schauten, lächelten. Die Glocken machten von Zeit zu Zeit einen Ton, der nicht viel wollte, und genau deshalb alles machte. Kein finales, lautes Ende, sondern ein ruhiges, rundes. Ein Ende, das mehr ein Anfang war.

Sie standen auf, hielten ihre Taschen, in denen jetzt weniger Dinge waren, aber mehr Platz, und gingen in den Abend, der wie ein warmer Schal um die Stadt lag. Der Wind roch nach Wasser und ein bisschen nach Zucker. Und irgendwo, ganz nah, klang ein kleines Windspiel und sagte: Ich bin da. Ich bin leise. Und ich teile meine Idee mit dir.

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Valentinsfeier
Eine Feier, die am Valentinstag stattfindet, oft mit Geschenken und herzlichen Gesten.
Stille
Ein Zustand, in dem es keinen Lärm gibt, wo man Ruhe und Frieden empfinden kann.
Friedenswindspiel
Ein Windspiel, das Frieden symbolisiert und oft sanfte Töne macht.
Treibholz
Holz, das vom Wasser getragen wurde und an Stränden oder Flussufern zu finden ist.
Muscheln
Hartschalige Tiere, die oft am Strand gefunden werden und in verschiedenen Formen und Farben vorkommen.
Zange
Ein Werkzeug, das verwendet wird, um Dinge festzuhalten oder zu schneiden.

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