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Fesselnde und amüsante Geschichte 7/8 Jahre Lesen 11 min. Verfügbar als Hörgeschichte (1)

Wilma Wundersinns Zauberabenteuer

Die kleine Hexe Wilma Wundersinn erlebt lustige Abenteuer im Zauberwald mit ihrem sprechenden Besen Bodo, ihrer weisen Freundin Kunigunde und ihrem treuen Kater Kasimir. Zusammen mit ihren Freunden meistert sie Herausforderungen, zaubert ungewöhnliche Vorfälle und nimmt sogar an einem magischen Zauberduell teil.

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Une illustration destinée aux enfants représentant une jeune apprentie sorcière, vêtue d'un grand chapeau pointu et de bottes multicolores, essayant maladroitement de maîtriser un sortilège, avec son fidèle chat noir à rayures pourpre et un vieux corbeau sage, dans un pittoresque chalet en lisière d'un vaste et enchanté bois peuplé d'animaux parlants et d'arbres dansants. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

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Dauer der Hörgeschichte: 12:31

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Es war einmal... Nein, so fangen wir diese Geschichte nicht an! In einem weit entfernten, magischen Land, in dem alles möglich war, lebte eine kleine, achtjährige Hexe namens Wilma Wundersinn.

Kapitel 1: Wilma und der Zauberstab-Fehltritt

Wilma Wundersinn war eine sehr besondere Hexe. Sie trug immer einen riesigen lila Hut, der für ihren kleinen Kopf viel zu groß war, und ihre Schuhe waren meistens zu groß oder zu klein, weil sie immer den falschen Zauber sprach. Sie lebte in einem kleinen Häuschen am Rand des Zauberwaldes, umgeben von sprechenden Tieren und tanzenden Bäumen.

Eines Tages beschloss Wilma, ihren neuen Zauberstab auszuprobieren. Er war aus altem Eichenholz geschnitzt und hatte einen glitzernden Kristall an der Spitze. Wilma war so aufgeregt, dass sie nicht einmal die Gebrauchsanweisung las. Sie schwang den Zauberstab und rief voller Begeisterung: „Hokus Pokus Fidibus, alles soll jetzt anders sein!“

Plötzlich begann ihr Häuschen zu wachsen und zu schrumpfen, die Möbel fingen an zu tanzen und der Kamin spuckte bunte Funken. Ihr Kater Kasimir bekam riesige Flügel und flog durch das Zimmer, während die Teekanne ein Lied trällerte.

„Oh nein!“ rief Wilma panisch. „Das sollte nicht passieren!“

Ihr bester Freund, der weise alte Rabe Rüdiger, kam hereingeflattert und sah das Chaos. „Wilma, was hast du wieder angestellt?“ fragte er lachend.

„Ich wollte nur einen einfachen Zauber machen, aber jetzt ist alles durcheinander!“ jammerte Wilma.

„Du hast den Zauberspruch falsch ausgesprochen,“ erklärte Rüdiger. „Versuche es noch einmal, aber dieses Mal richtig!“

Nach mehreren Versuchen und vielen Lachern gelang es Wilma, den richtigen Spruch zu finden. Das Häuschen beruhigte sich, die Möbel hörten auf zu tanzen, und Kasimir landete sicher auf dem Boden. Wilma atmete erleichtert auf. „Das war knapp!“

Kapitel 2: Der sprechende Besen

Am nächsten Tag beschloss Wilma, einen neuen Besen zu kaufen, weil ihr alter Besen schon ziemlich zerzaust war. Sie ging zum Zauberwarenladen von Mrs. Pumpernickel, die die besten Besen in der ganzen Stadt verkaufte.

Mrs. Pumpernickel war eine freundliche alte Hexe mit einer riesigen Warze auf der Nase und einer Vorliebe für schrille Farben. „Ah, Wilma! Was kann ich für dich tun?“ fragte sie, als Wilma den Laden betrat.

„Ich brauche einen neuen Besen,“ sagte Wilma. „Mein alter Besen fliegt nicht mehr so gut.“

„Ich habe genau das Richtige für dich!“ sagte Mrs. Pumpernickel und zog einen glänzenden Besen hervor. „Dieser Besen ist magisch und kann sprechen!“

„Sprechen?“ staunte Wilma. „Das klingt aufregend!“

Wilma kaufte den Besen und ging nach Hause. Als sie ihn in die Hand nahm, hörte sie eine leise Stimme: „Hallo, Wilma! Ich bin Bodo, der Besen.“

Wilma war überrascht. „Du kannst wirklich sprechen?“

„Natürlich,“ sagte Bodo. „Und ich habe viele Geschichten zu erzählen!“

Wilma und Bodo wurden schnell Freunde. Sie flogen zusammen über den Zauberwald, und Bodo erzählte Wilma von seinen Abenteuern. Einmal hatte er einem Drachen geholfen, seine verlorene Brille zu finden, und ein anderes Mal hatte er einen Regenbogen entwirrt.

Kapitel 3: Die verhexte Geburtstagstorte

Ein paar Wochen später stand Wilmas Geburtstag vor der Tür. Sie wollte eine große Feier mit all ihren Freunden veranstalten. Aber sie hatte ein Problem: Sie konnte überhaupt nicht backen. Jedes Mal, wenn sie versuchte, eine Torte zu zaubern, explodierte sie oder verwandelte sich in etwas völlig Unerwartetes, wie eine riesige Seifenblase oder ein hüpfendes Gummibärchen.

„Ich brauche Hilfe!“ seufzte Wilma. „Ich kann keine anständige Torte zaubern.“

Rüdiger hatte eine Idee. „Warum fragst du nicht die Kuchenhexe Kunigunde? Sie ist die beste Bäckerin im ganzen Land.“

Wilma fand Kunigundes Haus am Rand des Waldes. Es roch wunderbar nach frisch gebackenem Brot und süßen Leckereien. „Hallo, Kunigunde! Ich brauche deine Hilfe,“ sagte Wilma.

Kunigunde lächelte freundlich. „Natürlich, Wilma. Was möchtest du?“

„Ich möchte eine Torte für meinen Geburtstag, aber ich kann sie nicht selbst backen,“ erklärte Wilma.

„Keine Sorge, Wilma,“ sagte Kunigunde und winkte mit ihrem Zauberstab. „Ich werde dir die beste Torte zaubern, die du je gesehen hast!“

Mit einem Schwung ihres Zauberstabs zauberte Kunigunde eine riesige, mehrstöckige Torte, die mit bunten Kerzen und Zuckerfiguren verziert war. Wilma war begeistert. „Das ist die schönste Torte, die ich je gesehen habe!“

Kapitel 4: Der verschwundene Zauberkessel

Am Tag der Party war alles perfekt vorbereitet. Die Torte stand auf dem Tisch, die Dekorationen waren aufgehängt, und alle Gäste waren da. Aber plötzlich bemerkte Wilma, dass ihr magischer Zauberkessel verschwunden war. Ohne den Kessel konnte sie die Partyspiele nicht veranstalten.

„Wo könnte er nur sein?“ fragte Wilma verzweifelt.

„Vielleicht hat ihn jemand versehentlich mitgenommen,“ sagte Rüdiger. „Wir sollten alle fragen, ob sie ihn gesehen haben.“

Wilma und Rüdiger fragten alle Gäste, aber niemand hatte den Kessel gesehen. Schließlich entdeckten sie einen Hinweis: winzige Fußabdrücke, die zu einem nahegelegenen Busch führten.

„Das sieht nach Koboldspuren aus!“ sagte Wilma. „Wir müssen den Kobold finden!“

Zusammen mit ihren Freunden folgte Wilma den Fußspuren. Sie führten zu einer kleinen Höhle am Rande des Waldes. Dort fanden sie den Kobold, der den Kessel gestohlen hatte.

„Warum hast du meinen Kessel gestohlen?“ fragte Wilma streng.

Der Kobold sah verlegen aus. „Es tut mir leid. Ich wollte nur etwas Zaubertrank machen und wusste nicht, dass es dein Kessel war.“

Wilma lächelte. „Wenn du mich gefragt hättest, hätte ich dir geholfen. Aber jetzt musst du den Kessel zurückgeben.“

Der Kobold gab den Kessel zurĂĽck, und Wilma und ihre Freunde konnten die Partyspiele fortsetzen. Die Feier war ein groĂźer Erfolg, und alle hatten viel SpaĂź.

Kapitel 5: Das fliegende Klassenzimmer

Einige Tage später ging Wilma wieder zur Zauberschule, die in einem alten Schloss auf einem Hügel lag. An diesem Tag hatte Professor Zisch, der berühmte Lehrmeister für Flugzauber, eine besondere Überraschung für die Klasse vorbereitet.

„Heute werden wir das fliegende Klassenzimmer ausprobieren,“ kündigte Professor Zisch an. „Steigt alle ein!“

Das Klassenzimmer war ein riesiger, mit magischen Glyphen beschrifteter Raum mit schwebenden Stühlen und Tischen. Wilma und ihre Freunde nahmen Platz, und Professor Zisch sprach einen Zauberspruch. Plötzlich hob das ganze Klassenzimmer ab und schwebte aus dem Fenster hinaus in den Himmel.

„Wow!“ rief Wilma begeistert. „Das ist unglaublich!“

Sie flogen über die Wolken, und Professor Zisch erklärte ihnen die verschiedenen Arten von Flugzaubern. Plötzlich gab es einen lauten Knall, und das Klassenzimmer begann zu schwanken.

„Was ist passiert?“ fragte Wilma ängstlich.

„Keine Sorge,“ sagte Professor Zisch. „Es scheint nur ein kleiner Wehwehchen-Zauber zu sein. Wir werden das schnell beheben.“

Er sprach einen Reparaturzauber, und das Klassenzimmer beruhigte sich wieder. Die SchĂĽler lachten und jubelten, als sie sicher zurĂĽck zum Schloss flogen.

Kapitel 6: Das verwandelte Haustier

Zu Hause angekommen, bemerkte Wilma, dass etwas mit ihrem Kater Kasimir nicht stimmte. Er war plötzlich riesig und hatte purpurrote Streifen.

„Was ist mit dir passiert?“ rief Wilma entsetzt.

Kasimir miaute kläglich. „Ich habe eine verhexte Maus gegessen, und jetzt bin ich so groß und bunt.“

„Keine Sorge, Kasimir,“ sagte Wilma. „Ich werde einen Gegenzauber finden.“

Wilma suchte in ihrem Zauberbuch und fand schließlich den richtigen Spruch. Mit einem Schwung ihres Zauberstabs und einem lauten „Hokus Pokus Rückwärtsus“ schrumpfte Kasimir wieder auf seine normale Größe und seine Streifen verschwanden.

„Danke, Wilma!“ schnurrte Kasimir dankbar.

„Kein Problem,“ lächelte Wilma. „Nächstes Mal solltest du besser aufpassen, was du isst!“

Kapitel 7: Das groĂźe Zauberduell

Eines sonnigen Nachmittags wurde im Zauberwald ein groĂźes Zauberduell veranstaltet. Alle Hexen und Zauberer waren eingeladen, ihre besten Tricks zu zeigen. Wilma war aufgeregt und wollte unbedingt teilnehmen.

„Ich werde mein Bestes geben!“ sagte Wilma entschlossen.

Das Duell begann, und die Teilnehmer zeigten beeindruckende Zauber. Es gab fliegende BĂĽcher, tanzende Besen und funkelnde Feuerwerke. Als Wilma an der Reihe war, sprach sie einen komplizierten Spruch und zauberte ein riesiges, buntes Einhorn, das durch die Luft galoppierte.

Die Zuschauer klatschten und jubelten, und Wilma strahlte vor Stolz. Am Ende des Duells verkĂĽndete der Schiedsrichter die Gewinner. Wilma gewann den ersten Preis fĂĽr den kreativsten Zauber.

„Herzlichen Glückwunsch, Wilma!“ sagte Rüdiger stolz. „Du hast wirklich Talent!“

„Danke, Rüdiger!“ sagte Wilma glücklich. „Das war der beste Tag meines Lebens!“

Kapitel 8: Der magische Freundschaftszauber

Eines Abends, als Wilma im Bett lag und ĂĽber ihre Abenteuer nachdachte, hatte sie eine Idee. Sie wollte einen Freundschaftszauber zaubern, um all ihre Freunde zu zeigen, wie viel sie ihr bedeuteten.

„Das wird ein ganz besonderer Zauber,“ flüsterte Wilma.

Am nächsten Tag lud sie alle ihre Freunde zu einem Picknick im Zauberwald ein. Sie führte sie zu einem magischen Baum, der mit funkelnden Lichtern und glitzernden Blättern geschmückt war.

„Ich habe einen besonderen Zauber für euch vorbereitet,“ sagte Wilma und hob ihren Zauberstab. „Dieser Zauber ist für die besten Freunde der Welt!“

Mit einem Schwung ihres Zauberstabs und einem liebevollen Spruch schickte Wilma funkelnde Sterne in die Luft. Die Sterne formten sich zu einem leuchtenden Herz, das ĂĽber dem Baum schwebte.

„Das ist wunderschön!“ riefen ihre Freunde begeistert.

„Danke, Wilma!“ sagte Rüdiger gerührt. „Du bist wirklich etwas Besonderes.“

Wilma lächelte glücklich. „Danke, dass ihr meine Freunde seid. Ihr seid die besten!“

Und so lebte Wilma Wundersinn weiterhin im Zauberwald, erlebte lustige und spannende Abenteuer und zauberte jeden Tag ein Lächeln auf die Gesichter ihrer Freunde. Denn in einem Land, in dem alles möglich war, konnte niemals Langeweile aufkommen.

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Glyphen
Hier: magische Symbole oder Schriftzeichen
Kobold
Ein kleiner, meist unsichtbarer Hausgeist in der deutschen Folklore
Wehwehchen-Zauber
Ein Zauberspruch, der kleine, harmlose Missgeschicke verursacht
Hexe
Eine Frau, die angeblich über übernatürliche Kräfte verfügt und Zauberei praktiziert
Zauberduell
Ein Wettkampf zwischen Zauberern, bei dem sie ihre magischen Fähigkeiten zeigen
Gegenzauber
Ein magischer Spruch, der die Wirkung eines anderen Zaubers aufhebt

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