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Fesselnde und amüsante Geschichte 7/8 Jahre Lesen 8 min. Verfügbar als Hörgeschichte

Mira und der lachende Drache

Die junge Hexe Mira und ihr Klassenkamerad Theo treten in einem magischen Duell an, bei dem sie lustige Zauber wirken müssen. Während ihrer Abenteuer an der Zauberschloss-Akademie lernen sie, dass Magie am besten ist, wenn sie mit Freunden geteilt wird.

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Illustration einer magischen Szene in einem Klassenzimmer einer Zauberschule. Die Wände sind mit fliegenden Büchern und lebendigen Bildern geschmückt, während ein großes Fenster Sonnenlicht hereinlässt und Regale voller bunter Tränke erleuchtet. In der Mitte zaubert ein junges Lehrlingsmädchen, etwa acht Jahre alt, mit langen lockigen Haaren und einem spitzen Hut, der mit Sternen verziert ist. Sie hält einen funkelnden Stock in einer Hand und lächelt begeistert, umgeben von einer leuchtenden Aura. Neben ihr schauen zwei Klassenkameraden, ein Junge mit zerzausten Haaren und ein Mädchen mit runden Brillen, beide etwa acht Jahre alt, fasziniert zu. Der Junge, in einem blauen Zaubererumhang, zeigt auf einen fröhlich tanzenden Lichtdrachen in der Luft, während das Mädchen in lila Robe konzentriert Notizen auf einem Pergament macht. Die Hauptsituation zeigt die Lehrlingszauberin, die einen Zauber wirkt, der einen lachenden Drachen aus Licht und lebhaften Farben erschaffen hat, der durch den Raum schwebt, während die anderen Kinder lachen und klatschen, gefesselt von der Magie. Lichtblitze und funkelnde Sterne schweben in der Luft und verleihen dieser fröhlichen und bezaubernden Szene einen Hauch von Märchenhaftigkeit. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

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Dauer der Hörgeschichte: 08:40

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Kapitel 1: Die verhexte Schule

In einem Land, das so weit weg war, dass man es nur auf magischen Karten finden konnte, lebte eine junge Hexe namens Mira. Mira war acht Jahre alt und ging auf die berühmte Schule für magische Späße - die Zauberschloss-Akademie. Diese Schule war berühmt dafür, dass die Zauber, die dort gelehrt wurden, oft einen eigenen Kopf hatten und gerne Streiche spielten. Die Lehrer nannten das liebevoll „magische Eigenarten“, aber die Schüler nannten es einfach „Zappelige Zauber“.

Mira liebte alles an ihrer Schule - die bis zum Himmel reichenden Türme, den großen Zaubergarten, in dem die Pflanzen in allen Farben des Regenbogens wuchsen, und natürlich die fliegenden Bücher, die nie zurück ins Regal wollten. Doch am meisten mochte Mira die Herausforderung, die beste Hexe ihrer Klasse zu werden. Ihr größter Konkurrent war Theo, ein Junge mit einem schelmischen Grinsen und einem Talent dafür, Zauber zu wirken, die immer ein wenig anders endeten, als man es erwartet hätte.

An einem sonnigen Morgen, als Mira gerade mit ihrem Kater Schnurrball - der natürlich sprechen konnte - auf dem Schulhof spielte, trat Theo mit einem breiten Grinsen auf sie zu. „Na, Mira? Glaubst du, du kannst heute besser zaubern als ich?“, fragte er und schnalzte mit den Fingern. Plötzlich begann der Brunnen in der Mitte des Hofes Regenbogenwasser zu spucken, und alle Kinder klatschten begeistert.

Mira, die nicht auf den Mund gefallen war, hob den Kopf und lächelte verschmitzt. „Das werden wir ja sehen, Theo. Lass uns beim Unterricht herausfinden, wer von uns die verrückteste Magie wirken kann!“ Und damit machte sie sich auf den Weg zum Klassenzimmer, fest entschlossen, Theo zu übertrumpfen.

Kapitel 2: Das missratene Zauber-Duell

Im Klassenzimmer, das von einer riesigen, glitzernden Kristallkugel dominiert wurde, die in der Luft schwebte, warteten die Schüler gespannt auf die Ankunft ihrer Lehrerin, Frau Kräuterblume. Sie war bekannt für ihre ungewöhnlichen Unterrichtsmethoden - manchmal verwandelte sie den ganzen Raum in einen Dschungel oder ließ die Tische und Stühle tanzen.

Heute betrat Frau Kräuterblume den Raum mit einem geheimnisvollen Lächeln. „Kinder, heute werden wir ein Zauber-Duell veranstalten!“, verkündete sie, und das Klassenpublikum brach in fröhliches Getuschel aus. „Mira und Theo, ihr dürft gegeneinander antreten. Mal sehen, wer den lustigsten Zauber wirken kann.“

Mira und Theo stellten sich einander gegenüber, jeder mit einem Zauberstab in der Hand, der vor Aufregung fast von selbst zu vibrieren schien. „Bereit?“, fragte Theo mit einem Augenzwinkern. Mira nickte entschlossen. „Auf die Plätze, fertig, los!“, rief Frau Kräuterblume, und die beiden Zauberstäbe leuchteten sofort auf.

Theo begann mit einem Zauber, der gewöhnlich Blumen zum Blühen bringen sollte. Doch stattdessen wuchsen aus seinem Zauberstab plötzlich riesige, bunte Luftballons, die die ganze Klasse zum Lachen brachten, als sie an der Decke kleben blieben. Mira war dran. Sie wollte einen Zauber wirken, der den Raum mit duftenden Seifenblasen füllte. Doch zu ihrem Erstaunen verwandelte sich Frau Kräuterblumes Schreibtisch in einen riesigen Kuchen mit Kerzen, der zu singen begann: „Heute soll es Wunder geben, lasst uns zaubern, lasst uns leben!“

Die Kinder lachten und klatschten, und selbst Frau Kräuterblume musste schmunzeln. „Nun, es sieht aus, als hätten die Zauber heute ihren ganz eigenen Kopf“, sagte sie mit einem Augenzwinkern. „Aber wir hatten unseren Spaß, nicht wahr?“

Kapitel 3: MitschĂĽler und magische Missgeschicke

Nach dem aufregenden Vormittag war es Zeit für das Mittagessen in der großen Speisesaalhalle der Schule. Sie war geschmückt mit schwebenden Laternen und Tischen, die sich je nach Wunsch in verschiedene Ecken des Raumes bewegen konnten. Mira setzte sich zu ihren Freunden Lilli, die gerne Unsichtbarkeitszauber übte, und Max, der ständig an magischen Erfindungen tüftelte.

„Das war ein lustiges Duell heute Morgen!“, kicherte Lilli und stopfte sich ein Stück unsichtbaren Pudding in den Mund, den nur sie selbst sehen konnte. „Ja, und der Kuchen auf Frau Kräuterblumes Tisch war köstlich, selbst wenn er gesungen hat!“, fügte Max hinzu, während er an einem selbst zaubernden Löffel bastelte.

Mira seufzte zufrieden. „Ich frage mich, wie Theo es schafft, dass seine Zauber immer so lustig enden. Es ist, als hätten die Zauber ihren eigenen Sinn für Humor.“

„Vielleicht liegt es daran, dass er es einfach so akzeptiert, wie es ist.“, schlug Lilli vor. „Wir sollten die Zauber manchmal einfach machen lassen, was sie wollen.“

Während sie aßen und plauderten, bemerkten sie nicht, wie eine Schar von fliegenden Mäusen, die von Theos fehlgeleitetem Zauber stammten, die Halle betrat. Die Mäuse begannen, die Reste von unsichtbarem Pudding zu stibitzen, und bald waren alle Schüler damit beschäftigt, die kleinen Kreaturen einzufangen, die wie winzige, fliegende Luftschiffe durch die Luft schwebten.

Kapitel 4: Der Wettstreit der wundersamen Zauber

Am nächsten Tag hatte Frau Kräuterblume eine neue Aufgabe für die Klasse. „Jetzt, da wir wissen, wie unvorhersehbar unsere Zauber sein können, möchte ich, dass jeder von euch einen Zauber entwickelt, der eine Geschichte erzählt. Seid kreativ!“

Die Kinder begannen, über ihre Zauber nachzudenken, und Mira beschloss, mit Theo zusammenzuarbeiten. „Lass uns einen Zauber erfinden, der alle zum Lachen bringt. Ein richtiger Lachzauber!“, schlug sie vor. Theo nickte begeistert.

Gemeinsam tüftelten sie an den richtigen Zutaten. Sie verwendeten eine Prise Mondstaub, einen Hauch von Regenbogensaft und ein kleines bisschen vom Lachen einer Elfe, das sie in einer Flasche aufbewahrt hatten. Als sie den Zauber aussprachen, begann die Luft um sie herum zu glitzern, und plötzlich erschien ein riesiger, lachender Drache aus buntem Licht, der so albern aussah, dass die ganze Klasse in schallendes Gelächter ausbrach.

Der Drache hüpfte durch den Raum, machte lustige Grimassen und erzählte Witze in einer Sprache, die niemand verstand, aber jeder urkomisch fand. Die Schüler lachten, bis ihre Bäuche schmerzten, und selbst Frau Kräuterblume musste sich Tränen aus den Augen wischen.

„Das ist der lustigste Zauber, den ich je gesehen habe!“, rief sie, während der lachende Drache in einem Wirbel aus Glitzer verschwand. „Mira und Theo, ihr habt bewiesen, dass Magie nicht immer ernst sein muss. Manchmal braucht es nur ein wenig Spaß, um die besten Ergebnisse zu erzielen.“

Mira lächelte zufrieden. Sie hatte zwar nicht bewiesen, dass sie die beste Hexe der Schule war, aber sie hatte etwas viel Wichtigeres gelernt: Dass Magie am schönsten ist, wenn man sie mit Freunden teilt und es dabei Spaß macht. Und so endete ein weiterer verrückter Tag an der Zauberschloss-Akademie, mit vielen neuen Abenteuern in Sicht, die nur darauf warteten, entdeckt zu werden.

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Verhexte
Magisch oder verhext, oft in Geschichten ĂĽber Hexen verwendet.
Zauberschloss-Akademie
Eine Schule, an der Kinder lernen, Magie zu wirken.
Magischen Eigenarten
Besondere und oft unvorhersehbare Eigenschaften von Zaubern.
Fliegenden BĂĽcher
Bücher, die in der Luft schweben und sich bewegen können.
VerrĂĽckteste
Das, was am verrĂĽcktesten oder lustigsten ist.
Lachzauber
Ein Zauber, der dazu fĂĽhrt, dass Menschen lachen.

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