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Geschichte über das Neujahrsfest 11/12 Jahre Lesen 10 min. Verfügbar als Hörgeschichte

vier freundinnen und das silvester voller glĂĽck

Vier beste Freundinnen verbringen Silvester in einer glitzernden Stadt und müssen aufregende Glücksmissionen erfüllen, während sie neue Traditionen entdecken und unvergessliche Abenteuer erleben.

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Es gibt vier Kinder: Paula, ein 10-jähriges Mädchen mit langen braunen Locken, trägt einen leuchtend rosa Mantel und eine Wollmütze. Sie steht in der Mitte mit erhobenen Armen, begeistert von den Feuerwerken. Tessa, ein 11-jähriges Mädchen mit kurzen blonden Haaren, trägt einen bunten Pullover und schwarze Hosen. Sie tanzt fröhlich links von Paula, umgeben von Konfetti. Samira, ein 10-jähriges Mädchen mit glatten schwarzen Haaren, trägt einen blauen Schal und eine Brille. Sie steht rechts von Paula, hält eine Kamera und lächelt, während sie Fotos von den Feuerwerken macht. Jule, ein 10-jähriges Mädchen im Rollstuhl mit roten Haaren und strahlendem Lächeln, trägt einen roten Mantel. Sie steht leicht im Hintergrund, umgeben von ihren Freundinnen, und hebt die Faust zur Feier. Der Ort ist ein großer, belebter Platz, erleuchtet von funkelnden Lichterketten und bunten Laternen. Im Hintergrund sind Essensstände mit Neujahrsleckereien sichtbar, und Menschen tanzen fröhlich um eine Bühne, wo ein spektakuläres Feuerwerk den Nachthimmel erhellt. Die Hauptsituation zeigt die vier Freunde, die zusammen Neujahr feiern, umgeben von Lachen und Farben, während Feuerwerke am Himmel explodieren und eine festliche, magische Atmosphäre schaffen. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die Audio-Version ist kostenlos fĂĽr diese Geschichte verfĂĽgbar:

Dauer der Hörgeschichte: 11:19

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Kapitel 1: Ein Silvester voller Lichter

Die Großstadt glitzerte wie ein funkelnder Edelstein. Hoch oben in den Fenstern spiegelten sich tausend bunte Lichter, und auf den Straßen drängten sich Menschen mit Partyhüten, blinkenden Brillen und Luftschlangen. Paula, ein Mädchen mit langen, zerzausten Locken, saß auf dem Rücksitz des Familienautos und drückte sich die Nase an die Fensterscheibe. Ihre drei besten Freundinnen waren bei ihr: Tessa – immer ein bisschen chaotisch, dafür aber die Mutigste von allen –, Samira, die mit ihren klugen Sprüchen nie verlegen war, und Jule, die in ihrem roten Rollstuhl saß und die anderen mit ihren schnellen Witzen zum Lachen brachte.

Diesmal feierten sie Silvester nicht zu Hause, sondern in einer riesigen Stadt, die für ihre spektakulären Neujahrspartys bekannt war. Paulas Tante hatte die vier zu sich eingeladen, und niemand konnte es erwarten, mitten im Herzen des Trubels zu sein. Gänsehaut krabbelte Paulas Armen entlang.

„Guckt mal! Da vorne ist schon die große Bühne!“, rief Tessa, während sie wild auf ein blinkendes Plakat deutete. Samira zückte sofort ihr Notizbuch, das sie für alle spannenden Neujahrstraditionen vorbereitet hatte. „Ich will alles aufschreiben, damit wir nichts verpassen. Neues Jahr, neue Abenteuer!“

Jule grinste. „Hoffentlich gibt's keine Höhenfeuer. Ich mag nur die, die auf unserer Höhe knallen!“

Alle lachten. Schon jetzt fühlte sich alles magisch an – und sie waren noch nicht einmal ausgestiegen.

Kapitel 2: Das Rätsel der Glücksbringer

Kaum hatten sie die Wohnung von Paulas Tante erreicht, gab es eine Überraschung: Auf dem Tisch lag ein Stapel kleiner, geheimnisvoller Umschläge. Daneben stand ein Silvesterhut mit aufgeklebtem Glitzer und einer riesigen, roten Feder.

Tante Bille, immer für einen Scherz zu haben, kam herein und rief: „Willkommen im Zentrum der Neujahrswunder! Jede von euch zieht einen Umschlag. Darin ist eure ganz persönliche Glücksmission für heute Abend! Wer seine Aufgabe löst, bekommt einen besonderen Glücksbringer für das neue Jahr.“

Die Freundinnen schnappten sich neugierig die Umschläge. Paula öffnete ihren als Erste. „Finde jemanden, der eine ganz ungewöhnliche Silvestertradition kennt und lass sie dir erklären“, las sie laut vor.

Samira hatte die Aufgabe, zehn verschiedene Glücksbringer zu fotografieren. Tessa sollte mit mindestens drei fremden Menschen einen Neujahrstanz aufführen und Jule musste ein Gedicht über das neue Jahr vortragen – und zwar auf der großen Bühne am Marktplatz!

Die Mädchen schauten sich an. „Das wird ein verrückter Abend“, flüsterte Paula.

Kapitel 3: Auf der Jagd nach GlĂĽck

Schon kurze Zeit später mischten sich die vier Mädchen ins Getümmel der Stadt. Überall hingen Lichterketten, Musik schallte aus Lautsprechern, und Konfetti wirbelte durch die Luft. Samira sprang wie ein Detektiv von einem Glücksbringer zum nächsten – sie fotografierte Rauchfangkehrer, Marzipanschweinchen, Kleeblätter und sogar einen Mann, der mit einem Hufeisen auf dem Kopf herumlief („Für Extra-Glück!“, erklärte er stolz).

Paula hielt Ausschau nach jemandem mit einer besonders schrägen Tradition. Da sah sie einen alten Mann, der mit einem Koffer voller Socken auf einer Bank saß. „Entschuldigung, warum haben Sie so viele Socken dabei?“, fragte sie neugierig.

Der Mann lachte: „Ach, das ist unsere Familientradition! Wir werfen an Silvester alle alten Socken ins Feuer, damit das neue Jahr ohne Löcher beginnt!“

Paula prustete los. „Das ist ja genial! Danke, das erzähle ich gleich meinen Freundinnen.“

Tessa hatte inzwischen schon zwei Menschen zum Tanzen gebracht – einen Straßenmusiker und eine Frau mit blinkender Brille. „Einer fehlt noch!“, rief sie, als sie Paula entdeckte.

„Wie wär's mit dir?“, fragte Paula frech.

Tessa lachte. „Zählt nicht, du bist ja schon Teil der Mission!“

Jule rollte lachend heran. „Lasst mich raten – Tessa tanzt gleich mitten im Kreisverkehr!“

Die Stadt schien immer magischer zu werden. Überall begegneten sie lachenden Gesichtern, seltsamen Ritualen und jeder Menge guter Laune. Samira zeigte stolz ihre Fotos: „Schaut mal – sogar ein Glücksschwein mit Hut!“

Kapitel 4: Tessa tanzt, Jule reimt

Die Zeit raste. Der Marktplatz fĂĽllte sich. Es war fast dunkel und ĂĽberall wurden Kerzen angezĂĽndet. Die BĂĽhne war nun hell erleuchtet und ein Moderator mit glitzerndem Anzug kĂĽndigte die Mitternachts-Show an.

Tessa ergriff die letzte Gelegenheit: Sie pirschte sich an eine Gruppe von Jugendlichen heran, die gerade einen Song aus der Bluetooth-Box dröhnen ließen. „Darf ich mit euch tanzen?“, fragte sie frech.

Die Jugendlichen grinsten. „Wenn du den Moonwalk kannst, bist du dabei!“

Tessa ließ sich nicht zweimal bitten – und nach ein paar peinlichen Schritten lachten alle herzhaft. Die Mädchen klatschten und Tessa verbeugte sich: „Mission erfüllt!“

Nun kam Jules groĂźer Moment. Mit klopfendem Herzen rollte sie Richtung BĂĽhne. Die anderen drei folgten ihr, um ihr Mut zu machen.

Der Moderator hielt das Mikrofon auf Jules Höhe. „Und jetzt: ein Gedicht zum neuen Jahr, von Jule!“

Jule nahm all ihren Mut zusammen und begann:

„Das alte Jahr geht, das neue kommt,

Wir feiern fröhlich, und niemand ist prompt.

Wir lachen, wir tanzen, wir singen im Chor,

und wünschen uns Glück für das Jahr davor – äh, ich mein' danach!“

Alle lachten. Jule grinste und verbeugte sich. Die Menge klatschte, und Jule bekam einen funkelnden GlĂĽcksstein vom Moderator ĂĽberreicht.

Kapitel 5: Ein Fest voller Wunder

Nach dem Bühnenabenteuer mischten sich die vier Freundinnen unter die Menge. Es gab überall kleine Stände mit Silvesterleckereien: Berliner mit Marmelade, Glückskekse und dampfender Punsch. Jeder bekam eine kleine Portion Bleigießen – eine Tradition, bei der man geschmolzenes Blei in kaltes Wasser gießt und die dabei entstandene Form als Omen für das neue Jahr deutet.

Samira hielt ihre Bleiform hoch. „Sieht aus wie ein Drache! Heißt das, ich werde 2024 ein Abenteuer erleben?“

Tessa lachte. „Oder du wirst einfach feurig wie ein Drache, wenn du wieder zu viel Chili isst!“

Paula hatte ein Herz aus Blei – „Das ist bestimmt ein gutes Zeichen!“, rief sie. Jule grinste: „Meins sieht aus wie ein Keks. Vielleicht kriege ich nächstes Jahr mehr Pausenbrot.“

Die vier Mädchen kicherten, während sie ihre Glücksbringer betrachteten. Sie spürten, dass diese Nacht etwas Besonderes war – voller Hoffnung, Lachen und Freundschaft.

Kapitel 6: Der Countdown beginnt

Die Minuten bis Mitternacht verflogen. Überall wurden Wunderkerzen entfacht, und jemand verteilte Knicklichter. Die Bühne kündigte das große Feuerwerk an. Paula wurde plötzlich nachdenklich. „Was ist eigentlich eure wichtigste Neujahrs-Vorsatz?“

Samira klappte ihr Notizbuch zu. „Mehr Abenteuer erleben! Und vielleicht mal was Verrücktes machen, das ich mich sonst nicht traue.“

Tessa nickte. „Ich will dieses Jahr öfter helfen. Und nicht immer das letzte Stück Pizza nehmen.“

Jule lächelte. „Ich will die beste Rollstuhl-Rennfahrerin der Schule werden. Und dafür sorgen, dass niemand sich allein fühlt.“

Paula dachte nach. „Ich will versuchen, jeden Tag etwas Neues auszuprobieren. Es gibt so viele Möglichkeiten!“

In diesem Moment begann der Countdown. Zehn, neun, acht… Die Mädchen hielten sich an den Händen, sprangen auf und ab, lachten und schrien die Zahlen mit.

Drei, zwei, eins… „FROHES NEUES JAHR!“

Über ihnen explodierten die Raketen in den tollsten Farben. Es war, als würde die ganze Stadt für einen Moment den Atem anhalten – und dann jubelten alle durcheinander.

Kapitel 7: Ein magischer Anfang

Der Himmel war voller Sterne und goldener Funken. Die vier Freundinnen blieben noch eine Weile stehen, bestaunten das Feuerwerk und die blinkenden Lichter in den Fenstern ringsum. Überall klangen Glückwünsche, Umarmungen und lautes Gelächter.

Tessa drehte sich zu den anderen. „Das war das beste Silvester aller Zeiten!“

Samira nickte. „Und ich hab alle meine Glücksbringer-Fotos! Vielleicht machen wir nächstes Jahr ein Album daraus.“

Jule schob sich näher an Paula. „Weißt du, was ich glaube? Das neue Jahr wird genial – weil wir zusammen sind.“

Paula lächelte. Sie fühlte sich geborgen und frei zugleich, bereit für alles, was kommen würde.

Auf dem Heimweg durch die hell erleuchteten Straßen fielen die ersten Schneeflocken. Die Mädchen fingen sie mit den Händen auf und wünschten sich leise etwas für das kommende Jahr.

Zurück in der Wohnung von Tante Bille, kuschelten sie sich in ihre Schlafsäcke und teilten die letzten Glückskekse. Tessa öffnete ihren und las laut vor: „Dein Lachen bringt Licht ins neue Jahr.“

Alle grinsten – und wussten: Das stimmte. Denn mit Freundschaft, Mut und ein bisschen verrücktem Humor wird jedes Jahr ein Glücksjahr.

DrauĂźen tanzten Schneeflocken im Licht der StraĂźenlaternen. Drinnen schliefen die Freundinnen ein, voller Vorfreude auf alles, was das neue Jahr bringen wĂĽrde.

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Edelstein
Ein wertvoller, schöner Stein, der oft in Schmuck verwendet wird.
Silvester
Der letzte Tag des Jahres, an dem viele Menschen feiern und das neue Jahr begrĂĽĂźen.
GlĂĽcksbringer
Ein Gegenstand, der GlĂĽck bringen soll, oft symbolisch oder traditionell.
Neujahrs-Vorsatz
Ein Ziel oder eine Absicht, die man sich zu Beginn eines neuen Jahres vornimmt.
Knicklichter
Leuchtende Stäbe, die man biegen kann, damit sie Licht abgeben, oft bei Feiern verwendet.
Wunderkerzen
Eine Art Feuerwerk, die beim Anzünden Funken sprüht und eine feierliche Atmosphäre schafft.

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