Kapitel 1
Tom ist drei Jahre alt. Tom hat blonde Haare und große, freundliche Augen. Tom lacht gern. Tom kann nicht wie andere Kinder laufen. Tom benutzt einen kleinen Rollstuhl. Der Rollstuhl ist blau und hat bunte Räder. Tom liebt seinen Rollstuhl. „Mein Rollstuhl fährt schnell!“, ruft Tom oft.
Mama sagt: „Der Rollstuhl hilft dir, Tom.“ Tom nickt und strahlt. Er kann mit seinem Rollstuhl überall hinfahren. Tom fährt im Haus. Tom fährt im Garten. Tom fährt zur Kita. Tom sagt: „Rollstuhl, los!“ Und der Rollstuhl rollt.
Tom hat einen besten Freund. Er heißt Ben. Ben ist auch drei Jahre alt. Ben rennt gerne und springt gerne. Ben lacht mit Tom. Ben hilft Tom manchmal. Ben sagt: „Komm, Tom, wir spielen.“ Tom lacht und fährt zu Ben.
Manchmal ist etwas schwierig für Tom. Die Rutsche im Spielplatz ist hoch. Tom kann nicht allein raufklettern. Tom ruft: „Mama, hilfst du mir?“ Mama hebt Tom vorsichtig auf die Rutsche. Tom rutscht schnell nach unten. „Nochmal!“, ruft Tom. Ben klatscht und ruft: „Super, Tom!“
Kapitel 2
Heute ist ein besonderer Tag. Im Park ist ein großes Fest. Es heißt: „Wir feiern uns!“ Viele Kinder sind da. Manche Kinder laufen, manche Kinder rollen. Einige Kinder können nicht gut hören. Einige Kinder sprechen mit Händen. Alle Kinder sind fröhlich.
Tom fährt mit seinem Rollstuhl durch den Park. Überall gibt es bunte Luftballons. Überall gibt es Musik. Tom sieht seine Freunde. Ben winkt: „Hi Tom, komm zu uns!“ Tom rollt zu Ben und lacht.
Da steht ein großes Zelt. Im Zelt sind viele Spiele. Es gibt ein Malen-Tisch. Es gibt einen Ball. Es gibt einen bunten Tunnel. Manche Kinder können schnell durch den Tunnel krabbeln. Tom kann das nicht mit seinem Rollstuhl.
Aber Tom hat eine Idee. „Mama, kannst du mir helfen?“ Mama lächelt. „Natürlich, Tom.“ Mama hebt Tom vorsichtig aus dem Rollstuhl. Tom krabbelt langsam durch den bunten Tunnel. Alle Kinder klatschen. Ben ruft: „Du kannst das, Tom!“ Tom krabbelt und lacht. Am Ende wartet sein Rollstuhl. Tom steigt wieder ein. „Geschafft!“, sagt Tom stolz.
Kapitel 3
Am Nachmittag gibt es Musik. Ein Mann spielt Gitarre. Alle Kinder tanzen. Tom kann nicht tanzen wie die anderen. Tom bewegt seine Arme. Tom wippt im Rollstuhl. Ben kommt zu Tom. Ben fasst Toms Hände. „Komm, Tom, wir tanzen zusammen.“ Tom lacht. Ben bewegt Toms Rollstuhl im Kreis. Beide lachen laut.
Jetzt sagt eine Frau ins Mikrofon: „Alle Kinder sind besonders. Jeder kann etwas gut. Wir helfen einander. Wir sind stark zusammen!“ Tom ist stolz. Tom weiß: „Ich bin auch besonders. Mein Rollstuhl hilft mir. Meine Freunde helfen mir. Ich kann viel machen.“
Als das Fest zu Ende ist, sagt Tom zu Mama: „Heute war ein schöner Tag.“ Mama lächelt: „Ja, Tom, du hast viel geschafft.“ Tom nickt. Tom ist glücklich. Tom weiß: „Mit Hilfe und Freunden kann ich alles schaffen.“
Tom winkt Ben zum Abschied. „Bis morgen, Ben!“, ruft Tom. Ben winkt zurück: „Bis morgen, Tom!“
Tom fährt mit seinem Rollstuhl nach Hause. Er ist müde, aber glücklich. Tom weiß: Jeder ist anders. Und das ist gut so.