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Lustige Geschichte über die Freunde 7/8 Jahre Lesen 16 min.

Team K am Kiosk: Drei Stempel und ein bisschen Mut

Vier Freunde nehmen am Zungenbrecher-Wettbewerb im Kiosk teil, und mit Unterstützung der anderen versucht der schüchterne Leander, seine Worte zu meistern.

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Ein etwa achtjähriger Junge mit kurzem kastanienbraunem Haar und Flaum, rundem Gesicht und glänzenden Augen, konzentriert und stolz, steht am Kiosk und spricht langsam einen Zungenbrecher, Hände ruhig am Körper; rechts die etwa gleichaltrige Mira mit schwarzen Zöpfen und schelmischem Lächeln, leise klatschend; links der etwa neunjährige Oskar mit zerzaustem blondem Haar, runden Brillen und werkzeuggefüllter Tasche, unterstützend gestikulierend; dahinter Frank, etwa acht, rothaarig mit Sommersprossen, breites Gesicht und Daumen hoch; Frau Krüger, mittleren Alters, grauer Dutt und gepunktete Bluse, steht hinter dem Tresen mit Stempel, warm und wohlwollend. Kleiner heller Kiosk mit Holzregalen voller gefalteter Zeitungen, Gläsern mit bunten Kaugummis, vergilbtem Plakat „Zungenbrecher-Tag“, kleinem Preisekorb und warmer Lampe auf dem Tresen; Szene zeigt freundliche Unterstützung in einer halbkreisförmigen Gruppe, fröhliche ermutigende Mienen, gemütliche Pastellfarben und Aquarelltextur mit weißen Lichtreflexen auf Augen und Tresen. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Franks Kiosk und die Sache mit den Zungenbrechern

Frank war acht und sagte meistens, was er dachte. Nicht böse, eher wie ein Fahrradklingeln: kurz, laut, praktisch. Sein Lieblingsort war der kleine Zeitungskiosk an der Ecke, wo es Zeitungen, Sammelkarten, Kaugummis und diese winzigen Schokoriegel gab, die immer so taten, als wären sie groß.

Hinter dem Tresen stand Frau Krüger, die alles wusste. Wirklich alles. Sogar, wer heimlich zwei Lutscher wollte, aber nur einen bezahlte. Sie wusste es und lächelte trotzdem.

„Frank“, sagte Frau Krüger, „du bist schon wieder da. Suchst du Nachrichten oder nur Kaugummi?“

„Beides“, sagte Frank. „Nachrichten für den Kopf. Kaugummi für den Mut.

Da kamen seine Freunde. Mira, die gern schnell sprach, als hätte sie einen Motor im Mund. Oskar, der immer etwas bastelte und Schrauben in den Taschen hatte. Und Leander, der ganz leise war. Leander war so leise, dass man manchmal dachte, er wäre nur ein Schatten. Aber wenn er etwas sagte, war es oft genau richtig.

Mira wedelte mit einem bunten Plakat, das am Kiosk hing. „Leute! Heute ist hier…“ Sie holte tief Luft, weil sie das Wort besonders wichtig fand. „Zungenbrecher-Tag!“

Frank blinzelte. „Zungen… was?“

Frau Krüger zeigte auf das Plakat. Darauf stand: „Heute: LUSTIGER ZUNGENBRECHER-WETTBEWERB! Preise! Lachen! Respekt!“

Oskar grinste. „Preise? Vielleicht ein Mini-Werkzeugset!“

Mira las weiter. „Man muss am Kiosk einen Zungenbrecher aufsagen. Wer es schafft, bekommt einen Stempel. Drei Stempel: Preis.“

Frank nickte sofort. „Klar. Ich bin dabei. Das ist wie Sport, nur mit Zähnen.“

Leander trat näher ans Plakat, ganz vorsichtig, als könnte es ihm weglaufen. „Ähm… sind das… viele Leute?“

Frank sah ihn an. Leander mochte keine großen Auftritte. Das war okay. „Wir machen das zusammen“, sagte Frank. „Und wenn du nicht willst, ist das auch okay.“

Leander lächelte klein. „Ich… würde gern. Nur… langsam.“

„Langsam ist super“, sagte Frau Krüger. „Langsam ist oft richtig. Und richtig ist besser als schnell und… na ja… schief.“

Mira prustete. „Schief ist auch lustig!“

„Lustig ja“, sagte Frank, „aber wir wollen ja den Preis. Und Leander soll auch einen Stempel kriegen.“

Leander schaute überrascht. „Ich?“

„Ja“, sagte Frank, als wäre es die einfachste Sache der Welt. „Du bist unser… Ruhe-Profi.“

Oskar klopfte Leander leicht auf die Schulter. „Und unser Fehler-Finder. Du siehst Dinge, die wir übersehen.“

Mira beugte sich vor. „Und wir sind dein Quatsch-Team!“

Leander kicherte. Das Kichern war leise, aber es war da. Und es klang wie ein kleiner Startschuss.

Frau Krüger stellte ein Schild auf den Tresen: „Erster Zungenbrecher: FISCHERS FRITZE…“

Frank hob die Hand. „Ich kenn den!“

Mira sprang. „Ich kann den mit geschlossenen Augen!“

Oskar murmelte: „Ich kann den rückwärts… vielleicht…“

Leander sagte ganz leise: „Ich kann den… wenn ihr nicht drängelt.“

Frank hob beide Hände. „Kein Drängeln. Ehrenwort.“

Dann ging es los. Und der Kiosk wurde plötzlich zur Bühne. Aber nicht mit Scheinwerfern, sondern mit Kaugummi-Geruch und Zeitungsrascheln.

Kapitel 2: Drei Stempel, ein Problem und sehr viel „F“

Zuerst war Mira dran. Sie stellte sich kerzengerade hin, als würde sie gleich ein Lied singen.

„Fischers Fritze fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritze!“, ratterte sie.

Frau Krüger stempelte. „Sehr schnell. Und nur ein kleiner Knoten in der Mitte.“

Mira verbeugte sich. „Knoten sind auch Kunst.“

Dann war Frank dran. Er nahm einen Kaugummi, weil er das für Profi-Training hielt.

„Frank“, warnte Oskar, „mit Kaugummi ist das… riskant.“

„Ich bin risikobereit“, sagte Frank, kaute zweimal und begann: „Fischers Fritze fischt fr… fr…“ Der Kaugummi klebte kurz an seinem Zahn. Frank zog eine Grimasse, die aussah wie ein beleidigter Hamster. „…frische Fische!“

Mira lachte so sehr, dass sie sich am Regal festhalten musste. Oskar lachte mit, aber so, als würde er nebenbei den Kaugummi analysieren. Frau Krüger stempelte trotzdem.

„Stempel für Mut“, sagte sie. „Und für Hamster-Gesicht.“

Frank zeigte auf Leander. „Jetzt du. Ganz in deinem Tempo.“

Leander schluckte. Zwei Kunden standen am Kiosk und taten so, als würden sie Zeitungen lesen, aber ihre Ohren waren eindeutig auf Zungenbrecher gestellt.

Leander trat einen Schritt vor. „Fischers… Fritze…“ Er sprach langsam, klar, wie beim Vorlesen in der Schule. „…fischt frische Fische… frische Fische fischt Fischers Fritze.“

Es war perfekt. Nicht schnell, aber schön.

Frau Krüger nickte anerkennend und stempelte. „Wunderbar. So muss Respekt klingen.“

Frank grinste. „Siehst du?“

Leander atmete aus, als hätte er einen kleinen Ballon im Bauch losgelassen. „Das ging.“

„Das ging wie ein ruhiger Fisch“, sagte Oskar.

„Ruhige Fische sind die besten Fische“, sagte Mira, und niemand wusste genau, was das bedeuten sollte, aber es klang freundlich.

Nach dem ersten Stempel dachten alle: Das wird leicht.

Dann drehte Frau Krüger das Schild um. „Zweiter Zungenbrecher: BLaukraut bleibt Blaukraut…“

Mira rieb sich die Hände. „Aha! Der Klassiker!“

Frank sagte: „Blaukraut ist schon ein witziges Wort. Es klingt, als würde man dabei niesen.“

Oskar kramte etwas aus der Tasche. „Ich habe… äh… einen blauen Stift. Zählt das als Blaukraut?“

Leander lächelte. „Vielleicht als Blau… stift.“

Mira machte den Anfang, aber diesmal stolperte sie. „Blaukraut bleibt Blaukraut und… Brautkleid…“ Sie hielt an und schaute erschrocken, als wäre das Wort weggelaufen. „Warum ist da plötzlich eine Braut?!“

Frau Krüger lachte. „Weil Wörter manchmal gern heiraten.“

Frank prustete. „Wörter in Hochzeitskleidern!“

Mira probierte es nochmal und schaffte es, aber mit einem extra „Blaublau“, das niemand bestellt hatte. Stempel gab es trotzdem, weil alle so lachten.

Frank versuchte es ohne Kaugummi. „Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid.“ Er sagte es ordentlich. Dann wiederholte er es, weil er dachte, Wiederholen macht Eindruck. Beim dritten Mal vertauschte er es: „Blautkleid bleibt Brautkraut…“ Er stoppte. „Moment. Ich habe gerade ein Kleid gekocht.“

„Das ist ein neuer Trend“, sagte Oskar. „Mode aus Gemüse.“

Leander kicherte wieder. Diesmal etwas lauter.

Als Leander dran war, schaute er kurz zu Frank. Frank machte eine „Alles gut“-Bewegung mit den Händen.

Leander sagte den Satz langsam, in zwei Teilen, wie beim Treppensteigen. Und er schaffte ihn. Ganz ohne Verdreher.

Frau Krüger stempelte. „Sehr gut. Du hast das Brautkleid nicht ins Kraut gesteckt.“

Mira flüsterte: „Doch, Frank hat das gemacht.“

Frank flüsterte zurück: „Ich war kreativ.“

Zwei Stempel hatten sie nun. Es fehlte nur noch einer, dann gäbe es den Preis. Der Kiosk fühlte sich plötzlich wie ein kleines Abenteuer an, nur dass das Monster ein „R“ war oder ein „B“.

Frau Krüger zeigte auf das letzte Schild. „Dritter Zungenbrecher…“ Sie machte eine Pause, als würde sie eine Zauberspruch-Trommel schlagen. „…Der kaputte Pappkarton klappert, wenn Klara knabbert.

Oskar stöhnte. „Zu viele K's. Meine Zunge braucht eine Landkarte.“

Mira schüttelte den Kopf. „Klappert, knabbert, kaputt… Das klingt wie mein Frühstück!“

Leander wurde wieder still.

Frank beugte sich zu ihm. „Was ist?“

Leander zeigte auf seine Zunge, als wäre sie ein scheues Tier. „Die K's… die rutschen bei mir. Ich… will nicht, dass alle lachen.“

Frank wurde ernst, aber freundlich. „Wenn sie lachen, dann mit dir, nicht über dich. Und wenn es sich blöd anfühlt, stoppen wir.“

Mira nickte sofort. „Ehrensache.“

Oskar sagte: „Respekt-Modus an.“

Leander atmete ein. „Ich… probiere.“

Kapitel 3: Der Pappkarton, der fast zum Papagei wurde

Sie übten erst hinter dem Regal mit den Zeitschriften, wo man nur die Comic-Hefte sehen konnte und niemand gleich „Oho!“ machte.

Mira sprach vor: „Der kaputte Pappkarton klappert, wenn Klara knabbert.“

Oskar schrieb die K-Wörter auf einen Zettel. „Kaputt. Papp. Karton. Klappert. Klara. Knabbert. Das sind sechs K's! Sechs!“

Frank sagte: „Wir machen daraus ein Spiel. Jeder bekommt ein Wort.“

„Ich will Klara!“, rief Mira.

„Ich nehme klappert“, sagte Oskar, „das klingt wie Werkzeug.“

Frank sagte: „Dann nehme ich kaputt. Das passt zu meinem Kaugummi von vorhin.“

Leander schaute auf den Zettel. „Dann… Pappkarton… und knabbert.“

„Super“, sagte Frank. „Wir bauen eine Satz-Kette. Wie ein Team-Lego.“

Sie stellten sich nebeneinander. Mira flüsterte: „Okay, ich bin Klara, und ich knabbere… äh… später.“

Oskar hob den Finger wie ein Dirigent. „Eins, zwei, drei.“

Frank begann: „Der kaputte…“

Leander sagte leise: „Pappkarton…“

Oskar: „…klappert…“

Mira: „…wenn Klara…“

Leander: „…knabbert.“

Sie grinsten. Es klang wie ein seltsames Lied. Sie wiederholten es. Und nochmal. Beim dritten Mal sagte Oskar aus Versehen „klappert“ doppelt.

„Klappert klappert!“, rief Mira und machte dazu eine kleine Tanzbewegung, als wäre sie selbst ein klappernder Karton.

Frank lachte. „Der Karton hat Schluckauf!“

Leander lachte auch, und diesmal war es ein richtiges Lachen. Kurz, aber hell.

„Siehst du?“, sagte Frank. „Dein Lachen ist wie ein Stempel im Gesicht.“

Leander wurde rot. „Komischer Satz.“

„Stimmt“, gab Frank zu. „Aber nett gemeint.“

Als sie wieder nach vorne gingen, warteten drei Kinder am Kiosk. Alle wollten den dritten Stempel. Ein Junge versuchte gerade den Zungenbrecher und sagte: „Der kaputte Papp… Papagei…“ Dann brach er in Gelächter aus.

„Der Papagei klappert!“, rief Mira. „Das will ich sehen!“

Die Stimmung war fröhlich. Niemand wirkte gemein. Eher wie auf einem Spielplatz, wenn alle dieselbe Rutsche lustig finden.

Frank stupste Leander an. „Du schaffst das. Und wenn nicht, schaffst du es beim nächsten Mal. Wir bleiben ruhig.“

Leander nickte.

Mira sagte zu Frau Krüger: „Wir treten als… Team K an.“

Frau Krüger hob eine Augenbraue. „K wie Kiosk?“

„K wie Kumpel“, sagte Oskar.

Frank sagte: „Und K wie Kein-Problem.“

Frau Krüger lächelte. „Na gut. Wer sagt's?“

Frank zeigte auf Leander. „Er.“

Leander erschrak kurz. „Ich?“

„Du“, sagte Frank. „Weil du es am klarsten sprichst. Und wir stehen direkt neben dir. Wie Kissen. Nur ohne Federn.“

Mira nickte eifrig. „Ich bin ein Kissen mit Zöpfen.“

Oskar flüsterte: „Ich bin ein Kissen mit Schrauben. Also… vorsichtig.“

Leander musste wieder lachen. Dann schaute er auf Frau Krüger, auf den Stempel, auf den kleinen Korb mit Preisen. Und er spürte: Alle warteten, aber nicht wie bei einer Prüfung. Eher wie bei einem Witz, den man gleich gemeinsam hört.

Leander sagte langsam und deutlich: „Der kaputte Pappkarton klappert, wenn Klara knabbert.“

Einen Moment war es still. Dann klatschte Frau Krüger in die Hände. Die Kinder am Kiosk klatschten auch. Mira jubelte leise, als wäre sie ein Geheim-Agent. Oskar machte eine Mini-Verbeugung.

Frank grinste so breit, dass man dachte, er hätte irgendwo heimlich eine Banane gegessen. „Stempel! Stempel!“

Frau Krüger stempelte Leanders Karte. Dann stempelte sie auch die Karten der anderen. „Team K bekommt Team-Stempel. Weil ihr zusammen geübt habt.“

„Jawoll!“, rief Mira. „Gemeinsam klappert's besser!“

„Das klingt falsch“, sagte Frank, „aber ich mag es.“

Kapitel 4: Der Preis, der fast weglief, und ein ruhiger Abschluss

Frau Krüger holte aus einer Schublade kleine Preise: ein Notizheft mit Comic-Figuren, ein Bleistift mit Radiergummi in Sternform und eine Tüte bunter Kaugummis.

Mira schnappte sich den Stern-Bleistift. „Der ist für meine superwichtigen Ideen!“

Oskar nahm das Notizheft. „Für Baupläne. Und für Karton-Papageien.“

Frank schaute auf die Kaugummitüte und dann zu Leander. „Du darfst aussuchen.“

Leander blinzelte. „Echt?“

„Echt“, sagte Frank. „Du hast heute… wie sagt man… die Bühne beruhigt.“

Mira nickte. „Ohne dich wären wir nur schnelle Wörter ohne Ende.“

Oskar sagte: „Und ohne dich hätte der Karton wieder Schluckauf bekommen.“

Leander nahm die Kaugummitüte, hielt sie aber nicht fest wie einen Schatz, sondern öffnete sie und hielt sie den anderen hin. „Teilen?“

Frank nahm einen. Mira auch. Oskar ebenfalls, obwohl er erst guckte, ob Kaugummi irgendwie schraubbar war.

„Leute“, sagte Frank mit vollem Mund, „das ist der beste Kaugummi. Der schmeckt nach… Erfolg.“

„Er schmeckt nach Traube“, sagte Mira.

„Traube des Erfolgs“, murmelte Frank.

Frau Krüger räusperte sich freundlich. „Und was habt ihr heute gelernt?“

Mira hob den Stern-Bleistift. „Dass Brautkleider nicht ins Blaukraut gehören!“

Oskar sagte: „Dass man K's zählen kann, aber nicht muss.“

Frank dachte kurz nach. Dann sagte er ehrlich: „Dass man leise sein kann und trotzdem stark.“

Leander schaute auf seine Stempelkarte. Drei Stempel, sauber nebeneinander. „Und dass… wenn alle neben einem stehen, die Wörter nicht so groß sind.“

Frau Krüger nickte zufrieden. „Das ist Respekt. Ihr habt Platz gemacht, damit jemand sprechen kann.“

Draußen wurde der Nachmittag weicher. Die Sonne lag wie warmes Papier auf dem Gehweg. Ein paar Kunden kamen, kauften Zeitungen, und der Kiosk machte wieder Kiosk-Sachen. Aber für die vier fühlte es sich an, als hätten sie ein kleines Fest gebaut, nur aus Sätzen und Mut.

Mira sagte: „Morgen machen wir einen Reim-Tag!“

Oskar sagte: „Oder einen Bastel-Tag. Mit einem echten Pappkarton.“

Frank schaute zu Leander. „Und du sagst, was wir wirklich machen.“

Leander überlegte. Dann sagte er leise, aber bestimmt: „Vielleicht… erst Hausaufgaben. Und dann… ein bisschen Quatsch.“

Frank nickte. „Klingt fair.“

Sie gingen ein paar Schritte, kauten langsam und lachten noch einmal über den Papagei, der eigentlich ein Pappkarton sein sollte. Das Lachen wurde ruhiger, wie ein Ball, der ausrollt und liegen bleibt.

Frank schob die Hände in die Taschen. „Heute war gut.“

Mira sagte: „Heute war stempelig.“

Oskar sagte: „Heute war klapperfrei. Also fast.“

Leander sagte: „Heute war… zusammen.“

Und während der Kiosk hinter ihnen kleiner wurde, fühlten sie sich alle ein bisschen größer. Nicht laut, nicht geschniegelt, eher freundlich groß. So groß, dass man anderen Platz lassen konnte. Genau das machte ihre Freundschaft stark — und ihr Lachen leicht.

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Zungenbrecher
Ein Satz, der schwer auszusprechen ist, weil viele gleiche Laute hintereinander kommen.
Kiosk
Ein kleiner Laden an der Straße, wo man Zeitungen, Süßes und Kleines kaufen kann.
Tresen
Die lange Fläche im Laden, hinter der die Verkäuferin steht und verkauft.
Respekt
Wenn man freundlich und aufmerksam mit anderen Menschen umgeht.
Mut
Wenn man etwas trotz Angst oder Unsicherheit ausprobiert.
Stempelte
Mit einem Stempel ein Zeichen auf Papier drücken, zum Zeigen, dass etwas geschafft ist.
Schublade
Ein Fach in einem Möbelstück, das man herausziehen kann, um Dinge aufzubewahren.
Klappert
Wenn zwei Dinge aneinanderstoßen und ein kleines, klackerndes Geräusch machen.
Knabbert
Klein und wiederholt etwas mit den Zähnen essen oder darauf beißen.
Baupläne
Zeichnungen oder Ideen, die zeigen, wie man etwas baut oder zusammenbaut.
Comic-Hefte
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