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Geschichte der Raumfahrt 3/4 Jahre Lesen 7 min.

Noah und das gerettete Raum-Moos

Noah, ein Umwelt-Helfer im All, fliegt mit seinem Schiff und der freundlichen Bordstimme Lumo durch die Sterne, um Weltraumschrott einzusammeln und ein winziges Raum‑Moos zu bergen.

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Ein junger Mann namens Noah, rundes lächelndes Gesicht, kurze braune Haare, trägt einen hellblauen Raumanzug und hält behutsam einen silbernen Magnetring um ein kleines Metallstück mit grünem Flaum; hinter der Gartentür des Raumschiffs steht die junge Mira (20–25), blond geflochten, mit warmem Lächeln, bereit, die Glasbox zu empfangen und blickt wohlwollend zu Noah; die KI Lumo erscheint als gelb-grüner Lichthalo mit freundlichen Funken am Armaturenbrett; das Innere des Schiffes „Kometen-Kiesel“ ist gemütlich und rund mit cremefarbenen Wänden, blauen Paneelen und großem Bullauge auf den sternbesetzten schwarzen Raum mit funkelnden Trümmern; Noah setzt langsam ein winziges grünes „Weltraum-Schäumchen“ in eine kleine, warm beleuchtete Glasbox; ruhige, sichere Stimmung, Pastellfarben, runde Formen, klare Konturen, 90er-Cartoon-Stil, zentrierte, kinderfreundliche Komposition. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Noah war ein junger Mann. Er lebte in einer Stadt mit vielen Bäumen auf den Dächern. Über der Stadt schwebte ein großer, heller Hafen für Raumschiffe. Dort arbeitete Noah als Umwelt-Helfer im All.

An diesem Morgen zog Noah seinen weichen Anzug an. Er fühlte sich wie ein warmer Schlafanzug an. Auf dem Ärmel blinkte eine kleine Lampe grün. „Alles gut“, sagte die Bordstimme. Sie hieß Lumo und klang freundlich.

Noah ging in sein kleines Schiff. Es hieß „Kometen-Kiesel“, weil es rund und glatt war wie ein Stein. Innen gab es einen Tisch, zwei Sitze und ein großes Fenster. Am Fenster klebte ein Aufkleber: EINATMEN. AUSATMEN. Noah lächelte und machte es nach.

„Bereit?“, fragte Lumo.

„Bereit“, sagte Noah.

Die Tür machte leise „pff“. Dann glitt das Schiff los. Es wackelte kaum. Draußen wurde die Stadt klein. Dann kam das Dunkel. Und viele Sterne, wie Zuckerstreusel auf schwarzem Kuchen.

Noah hatte heute eine Aufgabe: Er wollte den Weltraum sauber halten. In der Nähe der Erde schwammen manchmal alte Teile herum. Kleine Schrauben, Folien, kaputte Kästen. Es war wie Spielzeug, das jemand vergessen hatte. Aber im All konnte es gefährlich sein. Darum gab es das Team „Sternen-Pflege“.

Auf dem Bildschirm erschien eine Karte. Ein roter Punkt blinkte. „Schrott-Wolke bei Bahn Drei“, sagte Lumo. „Wir fliegen langsam.“

Noah drückte eine blaue Taste. „Langsam ist gut“, sagte er. „Dann erschrecken wir niemanden.“ Er schaute aus dem Fenster. Ein Satellit glitzerte wie eine silberne Dose. Er winkte, nur so zum Spaß.

Bald sah Noah die Schrott-Wolke. Sie war nicht groß. Sie sah aus wie ein funkelnder Krümelhaufen. Einige Stücke drehten sich und blinkten.

„Wir machen das zusammen“, sagte Noah.

„Zusammen“, sagte Lumo.

Noah holte den Fangring. Das war ein weicher, runder Ring mit sanften Magneten. Keine harten Haken. Kein Krach. Er schwebte aus einer Öffnung am Schiff, wie ein Seifenring aus Metall.

„Fangring bereit“, sagte Lumo.

Noah atmete ein. Er atmete aus. Dann lenkte er den Ring vorsichtig an die Wolke heran. Der Ring summte ganz leise.

Ein kleines Teil flog weg, ganz knapp am Ring vorbei.

„Oh“, sagte Noah. „Du bist flink.“

„Keine Sorge“, sagte Lumo. „Wir nehmen uns Zeit.“

Noah drückte eine gelbe Taste. Der Ring wurde ein bisschen größer. „So“, sagte Noah, „jetzt passt du hinein.“ Und wirklich: Das kleine Teil glitt in den Ring. Klick. Es blieb sanft hängen, als würde es umarmt.

Dann kamen noch zwei Folien-Stücke. Sie sahen aus wie glänzende Bonbonpapiere. Noah steuerte langsam. Er sagte dabei leise: „Eins, zwei, drei.“ Klick. Klick.

„Gut gemacht“, sagte Lumo.

Noah fühlte sich ruhig. Er mochte die kleinen Schritte. Er mochte, dass alles freundlich war.

Plötzlich blinkte der Bildschirm orange. „Ein lebender Gast“, sagte Lumo. „Ein winziges Raum-Moos.“

Noah schaute genauer. Da war ein kleiner, grüner Flaum, der an einem alten Metallstück klebte. Er sah weich aus, wie ein Mini-Kissen.

„Ist es in Gefahr?“, fragte Noah.

„Es braucht Licht und Wasser-Dampf“, sagte Lumo. „Nicht viel. Aber hier ist es zu trocken.“

Noah nickte. „Dann helfen wir.“

Er öffnete eine kleine Box. Darin waren Mini-Kapseln mit Nebelwasser. „Nur ein Tröpfchen“, sagte Noah. Er legte auch eine Licht-Platte dazu, die warm und gelb leuchtete, wie eine kleine Sonne.

„Wir machen ein Bettchen“, sagte Noah.

„Ein Bettchen“, wiederholte Lumo.

Noah nahm den Fangring nicht nur zum Einsammeln. Er konnte auch tragen. Vorsichtig hob er das Metallstück mit dem Raum-Moos. Dann zog er es in eine klare Kammer im Schiff. Die Kammer war wie ein Glas-Terrarium. Innen war es still. Eine Lampe ging an. Ein ganz feiner Nebel tanzte.

Das Raum-Moos bewegte sich ein bisschen, als würde es sich strecken.

Noah lachte leise. „Hallo“, sagte er. „Du bist jetzt sicher.“

„Sicher“, sagte Lumo. Die Stimme klang besonders warm.

Als nächstes sammelten sie den Rest der Schrott-Wolke. Ein Teil nach dem anderen. Noah und Lumo sagten immer wieder: „Langsam. Zusammen. Fertig.“ Das machte Noah froh. Es klang wie ein Lied.

Bald war die Karte wieder grün. „Bahn Drei ist sauber“, sagte Lumo.

Noah klatschte einmal in die Hände. „Gut für die Satelliten“, sagte er. „Gut für die Schiffe. Gut für das Moos.“

Sie flogen zum Recycling-Dock, einer Station mit großen, runden Türen. Dort warteten andere Helfer. Auf dem Bildschirm erschien Mira, eine Freundin von Noah. Sie trug auch so einen weichen Anzug.

„Hallo, Noah!“, sagte Mira. „Habt ihr viel gefunden?“

„Ein bisschen“, sagte Noah. „Und wir haben ein Raum-Moos gerettet.“

Mira lächelte breit. „Oh, wie schön. Wir haben hier einen kleinen Gartenraum. Da kann es wohnen.“

Noah nickte. „Zusammen geht es leichter“, sagte er.

„Immer“, sagte Mira.

Sie dockten an. Es gab ein leises „klong“, wie ein Holzklotz, der sanft auf einen Tisch fällt. Noah trug die klare Kammer vorsichtig hinaus. Mira hielt die Tür auf. Ein anderer Helfer brachte einen Wagen. Niemand drängelte. Alle passten auf.

Im Gartenraum der Station wuchsen kleine Pflanzen in schwebenden Töpfen. Eine Wasserwolke glitzerte. Ein Lichtband machte warmes Tageslicht. Noah setzte das Raum-Moos in ein weiches, grünes Nest.

Das Moos sah sofort frischer aus.

„Willkommen“, sagte Noah.

„Willkommen“, sagte Mira.

Als alles erledigt war, flog Noah mit der „Kometen-Kiesel“ zurück. Die Erde war blau und ruhig. Noah sah die dünne Luftschicht wie einen zarten Schal.

„Heute war gut“, sagte Noah.

„Heute war gut“, sagte Lumo. „Du hast geholfen. Du hast geteilt. Du hast zusammen gearbeitet.“

Noah legte die Hand ans Fenster. „Gute Nacht, Sterne“, flüsterte er.

Die Sterne funkelten weiter, still und freundlich. Und Noahs Herz fühlte sich leicht an, wie ein kleines Schiff, das sicher nach Hause gleitet.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Umwelt-Helfer
Eine Person, die die Natur und den Raum sauber und sicher macht.
Anzug
Kleidung, die man trägt, um geschützt und warm zu sein.
Bordstimme
Eine Stimme im Schiff, die freundlich mit dem Piloten spricht.
Satellit
Ein Gerät, das um die Erde fliegt und Nachrichten oder Bilder sendet.
Schrott-Wolke
Viele alte Teile, die zusammen im Weltraum treiben wie ein Haufen.
Fangring
Ein weicher Ring, der Dinge vorsichtig einsammelt und festhält.
Magneten
Stücke, die manche Metallteile anziehen, wie ein unsichtbares Ziehen.
Glas-Terrarium
Ein kleines Glaszimmer im Schiff, wo Pflanzen oder Tiere leben.
Recycling-Dock
Ein Ort, wo alte Teile gesammelt und wiederbenutzt werden.
Nebelwasser
Sehr feines Wasser in einem leichten Dampf, das Pflanzen hilft.

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