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Geschichte der Raumfahrt 9/10 Jahre Lesen 8 min. VerfĂŒgbar als Hörgeschichte (1)

mira und doki auf der reise durch den sternennebel

Mira, die Pilotin des Raumschiffs Aurora 7, und ihre neugierige Drohne Doki mĂŒssen auf ihrer Reise zur QuarantĂ€nestation Vega einen gefĂ€hrlichen Nebel und ein Asteroidenfeld ĂŒberwinden, wĂ€hrend sie einem geheimnisvollen Signal folgen. Gemeinsam entdecken sie, dass Teamarbeit und Freundschaft die SchlĂŒssel zu ihrem Erfolg sind.

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Eine Pilotin, Mira, mit braunen Haaren und runden Brillen, steht im Cockpit ihres Raumschiffs, der Aurora 7. Sie hat einen entschlossenen und staunenden Blick, ihre Augen funkeln vor Aufregung, wĂ€hrend sie die funkelnden Sterne durch das große Fenster beobachtet. Neben ihr schwebt Doki, ein kleiner Droide mit blinkenden Augen und rundem Körper, fröhlich in der Luft, wĂ€hrend seine beweglichen Arme begeistert gestikulieren. Das Cockpit ist mit blinkenden Lichtern und bunten Knöpfen gefĂŒllt, die Bildschirme zeigen Daten ĂŒber den Weltraum an. Draußen wirbelt ein Asteroidenfeld mit Felsen unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe und Form, einige glĂ€nzen im Licht der Sterne, andere sind dunkel und geheimnisvoll. Der neblige Sternenhintergrund schafft eine magische und faszinierende AtmosphĂ€re. Die Hauptsituation zeigt, wie Mira ihr Raumschiff geschickt durch ein Asteroidenfeld manövriert, geschickt Hindernisse vermeidend, wĂ€hrend sie einem geheimnisvollen Lichtsignal folgt, mit Doki, der sie bei jeder Bewegung anfeuert. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die Audio-Version ist kostenlos fĂŒr diese Geschichte verfĂŒgbar:

Dauer der Hörgeschichte: 08:55

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Kapitel 1: Über den SternengĂŒrtel

Mira drĂŒckte ihre Nase an das runde Fenster der „Aurora 7“. Weit draußen in der Finsternis glitzerten Sterne wie winzige Kristalle auf einem Samttuch. Sie war Pilotin – und heute war sie ganz auf sich gestellt. Ihre Aufgabe: Einen sicheren Weg zur QuarantĂ€nestation Vega finden und dabei eine geheimnisvolle Störung im Asteroidenfeld umgehen.

Neben ihr summte ihr Begleiter: Doki, der kleine Inspektionsdrohne. Doki sah lustig aus, mit seinen blinkenden Augen und seinen wackelnden Greifarmen. „Bereit, Doki?“ fragte Mira und streichelte das GehĂ€use.

„Bereit und gespannt!“, piepste Doki. „Kurs auf Vega ist programmiert. Trajektorie ĂŒberprĂŒfen wir unterwegs.“

Die Aurora glitt mit sanftem Brummen durch die Dunkelheit. Plötzlich blinkte ein Licht auf dem Kontrollbord. „Asteroiden voraus!“, rief Doki. Mira atmete tief ein. „Keine Angst, Doki. Wir nehmen den Umweg durch den SternengĂŒrtel. Halte die Sensoren bereit!“

Mit einem beherzten Griff lenkte sie das Raumschiff in eine lange Kurve. Große Steine zogen an den Fenstern vorbei, manche klein wie TennisbĂ€lle, manche groß wie HĂ€user. Mira beobachtete die tanzenden Brocken. „Jeder Stein hat seinen Platz, Doki. Wir mĂŒssen nur unseren finden.“

„Und falls nicht?“, piepste Doki.

Mira lĂ€chelte. „Dann finden wir ihn gemeinsam.“

Kapitel 2: Die Botschaft im Nebel

Kaum hatte Mira den ersten Schwarm Asteroiden passiert, hĂŒllte sich die Aurora plötzlich in silbernen Nebel. Doki blinkte verwundert. „Sichtweite unter 40 Metern. Sensoren aktivieren!“

Mira runzelte die Stirn. „Wo kommt dieser Nebel her?“ Langsam fuhr sie das Schiff herunter. Die Anzeigen zeigten seltsame Werte – als wĂŒrde der Nebel die Radiowellen schlucken.

Da hörten sie ein leises Knacken im Funk. „Achtung 
 Reisende 
 QuarantĂ€nestation 
 Route 
 gestört 
“

Mira spitzte die Ohren. „Wiederholen Sie, bitte! Hier ist Mira von der Aurora 7, unterwegs zur Station Vega!“

Das FunkgerÀt knackte erneut. Dann verstummte es.

Doki tippelte mit den Armen. „Vielleicht sollten wir eine Nachricht hinterlassen, falls jemand sucht?“

Mira nickte. „Sehr gute Idee, Doki. Schreib: ‚Aurora 7, Kursrichtung geĂ€ndert wegen Nebel und Asteroiden. Alle Systeme okay, ÜberprĂŒfung lĂ€uft.‘ Sende es an alle Funkfrequenzen.“

Doki schnatterte ein „Erledigt“ und leuchtete grĂŒn.

„Danke, Doki.“ Mira war froh, nicht ganz allein zu sein.

Kapitel 3: Der Tanz der Drohne

Sie schwebten weiter durch den dichten Nebel. Außen war nur Grau zu sehen; es fĂŒhlte sich an, als wĂ€re die Aurora ganz allein im All. Plötzlich stoppte Doki mitten im Raum. „Mira, ich empfange eine unbekannte Energiequelle!“

Mira holte tief Luft. „Dann wird es Zeit fĂŒr deinen großen Auftritt, Doki. Geh raus und sieh nach.“

Mit einem Klicken öffnete sich die kleine Luftschleuse. Doki schwebte hinaus, seine Lichter tasteten sich durch den Nebel. Mira beobachtete angespannt die Bildschirme.

Plötzlich zeigte der Monitor tanzende Farben: Doki filmte einen seltsamen, schimmernden Kristall, der zwischen zwei Asteroiden schwebte.

„Sieht aus wie eine Leuchtboje, aber sie blinkt in einem Muster“, meldete Doki durch das FunkgerĂ€t.

Mira starrte auf das Muster: kurz-kurz-lang, kurz-lang-kurz. „Das ist ein Signal! Vielleicht eine Wegmarkierung?“

„Soll ich das Muster speichern?“ fragte Doki.

„Unbedingt. Und komm sofort zurĂŒck!“

Kurz darauf schwebte Doki wieder ins Schiff. Mira lobte: „Gut gemacht, Doki! Du bist mein Held.“

Doki errötete – so zumindest sah es aus, als seine Lichter rosarot aufleuchteten.

Kapitel 4: Die geheime Route

Mit dem gespeicherten Signal fĂŒtterte Mira die Navigation. „Vielleicht zeigt uns das Muster den sicheren Weg durch das Asteroidenfeld.“

Doki wippte zustimmend. „Ich habe die Entfernung zu jeder Leuchtboje berechnet. Wir können eine neue Route versuchen!“

Vorsichtig steuerte Mira das Schiff, immer dem leuchtenden Signal folgend. Die Asteroiden tanzten im Nebel, aber sobald sie eine „Boje“ passierten, wurde die Sicht ein StĂŒck klarer.

„Siehst du das, Doki? Die Bojen vertreiben den Nebel!“, rief Mira.

„Unsere Chancen steigen auf 92 Prozent!“, rechnete Doki stolz vor.

Es wurde trotzdem noch einmal richtig spannend: Ein besonders großer Brocken rollte langsam in ihren Pfad. Mira hielt die Luft an. „Doki, kann deine Kamera einen sicheren Winkel finden?“

„Warte
 jetzt! Drei Meter links!“, piepste Doki.

Mira manövrierte die Aurora zitternd vorbei. FĂŒr einen Moment berĂŒhrte ein Kiesel das Schiff – es klang wie ein Regenschauer auf Metall. Doch sie kamen unbeschadet hindurch.

„Das war knapp“, schnaufte Mira.

Doki summte beruhigend: „Wir haben es gemeinsam geschafft!“

Kapitel 5: Ankunft auf Vega

Endlich lichtete sich der Nebel. Vor ihnen funkelte die QuarantĂ€nestation Vega, wie eine schwebende Blume aus Glas. Blaue und grĂŒne Röhren zogen sich um eine goldene Halle.

Im Funksprecher meldete sich eine ruhige Stimme. „Aurora 7, hier Vega. Sie haben eine neue Route benutzt. Wie haben Sie das gemacht?“

Mira lĂ€chelte, als sie andockte. „Mit Hilfe einer mutigen Drohne und leuchtenden Bojen!“

Die Schleuse öffnete sich, und eine Frau in silberner Uniform winkte ihnen zu. „Willkommen, Mira. Ihre Nachricht hat uns erreicht. Danke, dass Sie vorsichtig waren. Wir freuen uns, Sie gesund zu sehen.“

Mira stieg aus dem Cockpit und streckte Doki auf ihrer Schulter. „Ohne Doki hĂ€tte ich das nie geschafft“, sagte sie.

Die Stationschefin beugte sich vor und reichte Mira die Hand. „Wir sind Ihnen dankbar – fĂŒr Ihren Mut und Ihre Umsicht.“

Mira ergriff die Hand, fest und freundlich. „Ich bin auch dankbar. FĂŒr Doki, fĂŒr die Lichter draußen, fĂŒr die Reise – und fĂŒr die freundliche BegrĂŒĂŸung.“

Doki nickte so heftig, dass seine Antennen tanzten.

Kapitel 6: Abschied mit neuen Freunden

Nach der Ankunft gab es noch viele Untersuchungen und GesprĂ€che. Die Stationscrew wollte alles ĂŒber den Nebel, die Asteroiden und die Leuchtbojen wissen. Mira zeigte ihnen die Aufnahmen, und Doki erklĂ€rte stolz seine Berechnungen.

Schließlich durfte Mira die Station besichtigen. Doki flatterte aufgeregt mit. Überall leckten Sonnenstrahlen durch Glasfenster, Roboter pflegten Pflanzen, und Kinder winkten ihnen zu.

Abends, als Mira in ihrem kleinen Raum lag, dachte sie an die Reise. Sie war ein bisschen stolz – und sehr dankbar. Es war nicht immer leicht, sich im All zurechtzufinden. Aber sie hatte gelernt: Mit klarem Kopf, Mut, Dankbarkeit und einem guten Freund an der Seite kann man selbst durch den dichtesten Nebel finden.

Am nÀchsten Morgen, bevor sie wieder aufbrach, versammelte sich das Team der Station zum Abschied. Mira, Doki und die Stationschefin reichten sich noch einmal die Hand.

„Gute Reise, Mira“, sagte die Chefin. „Vergiss nicht: Wer anderen dankbar ist, findet immer einen Weg nach Hause.“

Mira lachte und winkte. „Und ich vergesse Doki nie!“

Das Raumschiff Aurora 7 glitt leise davon – bereit fĂŒr neue Abenteuer, im Licht der Sterne.

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Pilotin
Eine Person, die ein Flugzeug oder Raumschiff steuert.
QuarantÀnestation
Ein Ort, an dem Menschen oder Dinge fĂŒr eine bestimmte Zeit getrennt werden, um Krankheiten oder Probleme zu vermeiden.
Asteroidenfeld
Ein Bereich im Weltraum, der viele kleine Gesteinsbrocken, genannt Asteroiden, enthÀlt.
Trajektorie
Der Weg oder die Bahn, die ein Objekt im Raum folgt.
Leuchtboje
Ein Signalgeber im Wasser oder im Raum, der blinkt oder leuchtet und anderen zeigt, wo etwas ist.
Muster
Eine wiederholte Form oder ein wiederholtes Design, das in einem bestimmten Rhythmus erscheint.

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