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Fesselnde und amüsante Geschichte 5/6 Jahre Lesen 5 min.

mimmi und der Zauberknoten in der kichernden Zitadelle

Die freundliche Hexe Mimmi versucht, ihren zu langen Umhang zu verknoten, gerät dadurch in allerlei lustige Schwierigkeiten mit einem frechen Spiegel, einem hüpfenden Zauberstab und schelmischen Nebelmäusen und macht sich auf die Suche nach ihrem verlorenen Zauberhut.

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Die kleine Hexe Mimmi, fröhlich und etwas überrascht, versucht in Entenstellung durch eine zu enge Tür zu kriechen; ihr zu langer Mantel mit einer großen runden Schleife wabbelt, sie trägt einen schiefen Zipfelhut und Zöpfe. Links neben der Tür steht ein schelmischer Spiegel mit silbernem Lächeln, der ein kleines Hütchen ins neblige Korridor rollen lässt. Weiße, watteartige Nebelmäuse mit schwarzen Augen hüpfen um Mimmis Füße und deuten auf das Hütchen. Die Szene spielt in der Zitadelle mit welligen, kichernden Mauern, runden Holztüren mit goldenen Rändern und einem weichen silbernen Wolkenboden; rechts führt ein blassblauer Dampfgang ins Nebel. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die Zaubercitadel und der verknotete Umhang

In einer Citadel, die von weicher, silberner Nebelwolle umhüllt war, lebte eine kleine, freundliche Hexe namens Mimmi. Mimmi hatte eine runde Nase, grüne Ringelsocken und einen Umhang, der immer ein bisschen zu lang war. Die Citadel war lustig: Die Wände kicherten, wenn man sie kitzelte, und die Türen öffneten sich nur, wenn man höflich „Bitte“ sagte.

An diesem Morgen war Mimmi sehr beschäftigt. Sie wollte ihren Umhang knoten, damit er nicht mehr über den Boden schliff. Mimmi mochte es nicht, wenn sie beim Zaubern über ihren eigenen Umhang stolperte. Also setzte sie sich auf einen weichen Nebelstuhl und begann, einen festen Knoten zu machen.

„Knoten, knoten, aber nicht verfloten!“, sang sie leise und lachte, als der Umhang sich plötzlich selbst einkringelte. Doch kaum hatte sie den Knoten fertig, passierte etwas Lustiges: Ihr Zauberstab hüpfte vor Freude auf dem Tisch herum! Plötzlich hörte Mimmi ein leises Kichern aus dem großen Spiegel neben dem Fenster.

Der freche Spiegel und ein kleiner Schreck

Mimmi stand auf und ging zum Spiegel. „Na, was ist denn so lustig, Spiegelfreund?“, fragte sie. Der Spiegel grinste breit und antwortete: „Du hast deinen Umhang so fest geknotet, dass du jetzt wie eine wandelnde Brezel aussiehst!“

Mimmi kicherte. Sie drehte sich im Kreis, und tatsächlich: Der Knoten war so dick, dass ihr Umhang in der Mitte einen riesigen Knubbel hatte. „Oh je!“, rief sie. „Jetzt komme ich bestimmt nicht mehr durch die Tür!“

Die Tür hörte das und rief: „Doch, doch, ich mache mich extra breit für dich, Mimmi!“ Die Tür dehnte sich und wurde ganz rund. Mimmi probierte es aus: Sie watschelte wie eine Ente durch die Tür, der Knoten schaukelte hin und her, und alle in der Citadel lachten.

Doch plötzlich rief der Spiegel: „Achtung! Dein Zauberhut rutscht!“ Mimmi griff schnell nach ihrem Hut, aber zu spät: Der Hut plumpste auf den Boden und rollte davon – direkt in den Nebelgang.

Die Suche nach dem Zauberhut

Mimmi lief dem Hut hinterher, ihr Umhangknoten wackelte. Im Nebelgang war es wie in einem Wattewunderland. Überall schwebten kleine Nebelmäuse, die leise piepsten und lustige Grimassen schnitten.

„Habt ihr meinen Hut gesehen?“, fragte Mimmi die Nebelmäuse. Sie kicherten und zeigten auf einen Spiegel an der Wand. Der Spiegel war rund und glänzte wie ein Pfannkuchen.

Mimmi schaute hinein – und da sah sie sich selbst, aber mit drei Hüten übereinander! „Das ist ja Quatsch!“, rief sie und winkte. Der Spiegel lachte und spuckte plötzlich einen Hut aus. „Hier, dein echter Hut!“, sagte der Spiegel freundlich.

Mimmi setzte ihren Hut auf und bedankte sich. „Du bist ein echter Zauberspiegel“, sagte sie. „Aber jetzt brauche ich noch einen Zauberspruch, um meinen Umhangknoten zu lösen. Sonst bleibe ich noch stecken!“

Die lustigen Zaubersprüche

Mimmi holte ihren Zauberstab, der noch immer auf dem Tisch herumhüpfte. „Jetzt ist Schluss mit dem Gehüpfe!“, sagte sie, und der Stab blieb brav stehen.

Sie überlegte. „Was reimt sich auf Knoten?“, murmelte sie. „Knoten, Flöten, Booten…“ Da hatte sie eine Idee!

Sie schwang ihren Zauberstab und rief: „Knoten, Knoten, sei nicht verboten! Öffne dich wie ein Zauberbooten!“

PENG! Der Knoten blubberte, der Umhang drehte sich einmal im Kreis – und war wieder ganz glatt. Mimmi hüpfte vor Freude. „Hurra!“, rief sie. Die Spiegel in der Citadel klatschten Beifall, die Tür machte einen Knicks, und die Nebelmäuse tanzten einen Ringelreigen.

Ein Stern, der wacht

Am Abend saß Mimmi auf dem Dach der Citadel. Der Nebel war jetzt ganz weich und schimmerte im Mondlicht. Mimmi schaute in den Himmel. Ein großer, goldener Stern blinkte freundlich zu ihr herunter.

„Danke, lieber Stern“, flüsterte Mimmi, „dass du immer auf mich aufpasst.“ Der Stern zwinkerte, als ob er sagen wollte: „Ich bin immer hier, wenn du mich brauchst.“

Mimmi kuschelte sich in ihren Umhang. Der war jetzt perfekt geknotet, nicht zu fest, nicht zu locker. Sie fühlte sich sicher und geborgen.

Und während die Citadel leise schnarchte und die Spiegel sanft glitzerten, schlief Mimmi ein. Der freundliche Stern wachte über sie – und über alle kleinen Hexen, die manchmal ein bisschen zu fest knoten, aber immer gut lachen können.

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Citadel
Ein großes, besonderes Haus, fast wie eine Burg, wo die Figuren wohnen.
Nebelwolle
Weicher Nebel, der aussieht wie flauschige Wolle am Himmel oder um ein Haus.
Kitzelte
Etwas macht ein kleines, lustiges Gefühl auf der Haut, man muss oft lachen.
Einkringelte
Sich rund um etwas legen, wie wenn ein Stoff sich kringelt und umschließt.
Nebelgang
Ein Weg, der ganz von Nebel umgeben ist und ein bisschen geheimnisvoll wirkt.
Nebelmäuse
Kleine, lustige Tierchen aus Nebel, die in der Geschichte piepsen und spielen.
Ringelreigen
Ein fröhlicher Tanz, bei dem Kinder im Kreis laufen und singen.
Klatschten Beifall
Mit den Händen schlagen, um zu zeigen, dass man etwas sehr gut findet.
Schnarchte
Leise Töne im Schlaf machen, so wie ein ruhiges Brummen beim Schlafen.
Zwinkerte
Mit einem Auge kurz schließen, um jemandem freundlich oder schelmisch zu zeigen, dass man da ist.

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