Max ist ein kleiner Junge. Er ist zwei Jahre alt. Max hat ein großes, weiches Bett. Es ist blau und hat viele Kissen.
Eines Abends sagt Mama: „Es ist Zeit zum Schlafen, Max.“
Max schaut zur Tür. Es ist dunkel. „Mama, ich habe Angst,“ sagt Max.
Mama kniet sich neben ihn. „Warum hast du Angst, Max?“ fragt sie.
„Es ist dunkel. Ich sehe nichts,“ sagt Max.
Mama lächelt. „Ich verstehe, Max. Aber die Dunkelheit ist nicht böse. Sie ist einfach da.“
Max schaut nachdenken. „Aber ich sehe die Monster!“ sagt er.
Mama schüttelt den Kopf. „Es gibt keine Monster. Die Monster sind nur in deinem Kopf. Lass uns die Dunkelheit besiegen!“
„Wie?“ fragt Max neugierig.
„Wir machen das Zimmer hell! Schau!“ Mama nimmt eine kleine Lampe. Sie drückt den Knopf.
Plötzlich leuchtet das Zimmer. „Wow!“ ruft Max. „Es ist hell!“
„Ja! Die Lampe macht die Dunkelheit freundlich,“ sagt Mama.
Max lächelt. „Die Dunkelheit ist nicht mehr gruselig.“
„Genau! Du bist mutig, Max. Dunkelheit kann auch schön sein,“ sagt Mama.
„Kann ich die Lampe anlassen?“ fragt Max.
„Ja, wenn du das möchtest. Sie ist dein Freund,“ sagt Mama.
Max legt sich ins Bett. Er schaut zur Lampe. „Gute Nacht, Lampe!“ sagt er.
„Gute Nacht, Max!“ sagt Mama.
Max schließt die Augen. Er fühlt sich sicher und geborgen.
Die Dunkelheit ist jetzt nicht mehr so gruselig. Max schläft ein.
Mama lächelt. Sie weiß, Max ist jetzt mutig.
Und so schläft Max friedlich.