Am Abend wird das Zimmer leise. Max und Ben spielen noch. Dann zieht Mama die Schlafanzüge an. Sie lachen. Sie putzen die Zähne. Sie springen in das Bett.
Manchmal hat Max ein bisschen Angst im Dunkel. Ben fühlt sich so auch. Das geht schnell. Mama setzt sich zu ihnen. „Komm her“, sagt sie. Sie bringt das kleine Nachtlicht. Es ist wie ein runder Mond. Es leuchtet sanft.
„Ich will Licht“, sagt Max. „Ich auch“, sagt Ben. Mama nimmt die kleine Taschenlampe. Sie zeigt die Lampe an der Wand. Ein Schatten hüpft. Ein Schatten sieht aus wie ein Hase. Sie lachen leise. Es ist ganz lustig.
Dann schauen sie aus dem Fenster. Draußen ist der echte Mond. Er ist groß und rund. Ein Stern blinkt. Ein leiser Wind bewegt die Blätter. Es klingt wie ein Lied. „Hörst du?“, fragt Ben. „Ja“, sagt Max. Die Nacht ist nicht so groß. Sie ist mild.
Mama legt die Kuscheltiere nah. Der Hase und der Bär liegen bei den Jungs. Die Decke ist warm. Die Lampe bleibt an. Die Taschelampe bleibt in der Nähe. Mama bleibt einen kleinen Moment. Sie singt ein kurzes Lied. Die Stimme ist weich. Die Kinder werden ruhig.
Max hält den Hasen. Ben hält den Bären. Ihre Augen werden klein. Sie atmen langsam. Die Nacht fühlt sich sicher an. Bald schlafen sie. Das Licht ist leise. Der Mond schaut leise durch das Fenster. Alles fühlt sich freundlich an.
Im Dunkeln kann man kleine Wunder finden; mit Licht, Kuscheln und Nähe wird die Nacht warm und ruhig.