Der kleine Bär hatte Angst vor der Dunkelheit. Wenn die Sonne unterging, wurde sein Zimmer dunkel. „Oh nein, es ist dunkel!“, rief der kleine Bär.
Eines Abends schaute der kleine Bär in sein Buch. Es war ein Buch über die Nacht. „Was ist das?“, fragte er neugierig. Im Buch sah er einen freundlichen Mond und funkelnde Sterne. „Sie sind schön!“, dachte der kleine Bär.
Er hörte ein Geräusch. „Was ist das?“, fragte er ängstlich. Es war nur der Wind, der durch die Bäume wehte. „Der Wind ist freundlich“, murmelte der kleine Bär. Er atmete tief ein und aus.
Der kleine Bär klappte sein Buch zu. „Ich kann mutig sein“, sagte er laut. Er schaute wieder nach draußen. Der Mond schien hell. „Hallo, lieber Mond!“, rief der kleine Bär. „Du bist nicht so gruselig!“
Er erinnerte sich an die Geschichte von dem kleinen Käfer. Der Käfer hatte auch Angst. Doch dann fand er einen schönen Glühwürmchen. „Ich kann ein Glühwürmchen sein“, dachte der kleine Bär. „Ich leuchte in der Dunkelheit!“
Der kleine Bär stellte sich vor, wie er leuchtete. Er lächelte. „Es ist okay, dunkel zu sein“, flüsterte er. „Die Nacht hat ihre eigene Schönheit.“
Der kleine Bär kuschelte sich in seine Decke. Er fühlte sich sicher. „Gute Nacht, Welt!“, sagte er. „Ich bin bereit für die Nacht.“
Der kleine Bär schloss die Augen. Die Dunkelheit war nicht mehr so gruselig. Sie war voller Sterne und Freundlichkeit. „Ich bin mutig“, dachte er und schlief friedlich ein.