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Geschichte eines Außerirdischen 9/10 Jahre Lesen 7 min.

lumo und die kleinen leuchtwesen

Lumo, ein buntes Lichtwesen, trifft kleine Außerirdische und erklärt ihnen die Bedeutung seiner Farben, während sie gemeinsam einen geheimen Tunnel erkunden und dabei wichtige Regeln über Vorsicht und Zusammenarbeit lernen.

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Eine anthropomorphisierte, lächelnde Ampel mit leuchtenden roten, gelben und grünen Farben und dicker Kontur legt eine helle "Hand" auf einen alten grauen Natursteinmauer, vor der drei kleine runde, irisierende Außerirdische mit funkelnden Antennen und großen neugierigen Augen stehen (zwei sitzen auf der Mauer, einer zeigt mit einer Antenne auf eine leicht geöffnete rechteckige Luke, die einen dunklen Tunnel mit blau schimmernden Kristallen offenbart); die Tagesszene spielt in einer warmen Wohnstraße mit bunten Häusern und pastellfarbenem Himmel, zeigt ein erstes freundliches Zusammentreffen, in dem die Ampel den Kleinen ihre Farben erklärt, Stimmung: staunend und freundlich, Stil: klare Linien, kräftige Kontraste, 90er-Cartoon. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Die Ankunft der Leuchtwesen

Mitten in einer kleinen, lebhaften Stadt thronte Lumo auf seinem Lieblingsplatz: dem alten, aber robusten Steinmauerchen. Er war stolz auf seine glänzenden Farben – Rot, Gelb und Grün – und seine Aufgabe war eindeutig: Er sorgte dafür, dass alle sich sicher fühlten, die den Weg kreuzten. Von hier aus sah er alles und jeden, der vorbeikam. Doch an diesem Morgen war etwas anders.

Plötzlich blitzte ein schillerndes Licht am Himmel auf. Es war nicht die Sonne, das spürte Lumo sofort. Drei winzige Raumschiffe, rund und schimmernd wie Seifenblasen, schwebten bedächtig herunter und landeten direkt neben dem Mauerchen. Die Türen klappten nach außen auf und kleine, kugelrunde Wesen mit glitzernden Antennen stiegen aus. Ihre Haut schimmerte in wechselnden Farben, genau wie Lumos Lichter.

„Oh! Willkommen!“, rief Lumo mit freundlicher Stimme und blitzte zur Begrüßung kurz auf Gelb. Die Außerirdischen kicherten hell und winkten mit ihren winzigen Händchen.

„Wir kommen vom Planeten Lumi!“, piepste das größte Wesen. „Wir beobachten euch schon lange, aber wir verstehen eines nicht: Was machst du mit deinen Farben?“

Lumo strahlte vor Freude. Endlich jemand, der seine Farben wirklich spannend fand! Der Tag versprach spannend zu werden.

Kapitel 2: Eine bunte Erklärung

Die kleinen Besucher setzten sich neugierig auf das Mauerchen. Sie blickten mit großen, funkelnden Augen zu Lumo auf und lauschten gespannt. Lumo pustete einmal tief durch, schaltete auf Rot und begann:

„Jede meiner Farben hat eine wichtige Bedeutung. Rot bedeutet: STOPP! Alle bleiben stehen, um sicher zu sein, dass kein Durcheinander entsteht. Gelb ist wie ein Warnsignal – fast wie ein lauter Piepton. Es sagt: Gleich passiert etwas, also sei bereit! Und Grün bedeutet: Jetzt ist alles frei, du kannst weitergehen.“

Eines der Außerirdischen, das offenbar besonders mutig war, streckte neugierig seine Hand aus und stupste Lumos grünes Licht mit einem Fühler an. „Und warum ist das wichtig?“, fragte es.

„Manchmal ist die Welt sehr geschäftig“, erklärte Lumo ruhig. „Wenn jeder einfach losläuft, gibt es Chaos. Aber wenn alle auf meine Farben achten, bleibt alles sicher. Es geht um Vorsicht und darum, aufeinander Rücksicht zu nehmen.“

Die Außerirdischen nickten eifrig. Sie schienen beeindruckt – auf ihrem Planeten hatten sie so etwas noch nie gesehen. „Das klingt nach einer sehr sinnvollen Erfindung“, sagte das kleinste Wesen andächtig.

Kapitel 3: Die überraschende Entdeckung

Gerade als Lumo einen besonders eleganten Farbwechsel von Gelb auf Grün präsentierte, ertönte von hinten ein leises Kichern. Das Mauerchen, auf dem sie saßen, schien zu vibrieren – als hätte es plötzlich ein Eigenleben.

Die Außerirdischen blickten erschrocken um sich. „Ähm, war das dein Licht?“, fragte das mittlere der Wesen.

Lumo legte freundlich nach: „Nein, das war das Mauerchen. Es ist schon sehr alt, aber voller Geschichten.“ Er tippte mit seinem Sockel vorsichtig gegen einen besonders glatten Stein. Plötzlich öffnete sich eine kleine Klappe in der Wand, und ein schmaler Tunnel wurde sichtbar.

„Siehst du, Freunde?“, sagte Lumo begeistert. „Unsere Welt ist voller Überraschungen!“

Die Außerirdischen sprangen aufgeregt umher. „Können wir da hineinschauen?“

„Natürlich! Aber nur, wenn ihr vorsichtig seid. Im Tunnel ist es dunkler, da hilft es, langsam zu gehen und sich Zeit zu nehmen.“ Lumo ließ sein Licht sanft grün aufleuchten, um den Weg zu erhellen.

Gemeinsam krochen sie durch den geheimnisvollen Gang. Der Boden fühlte sich weich an, an den Wänden leuchteten winzige Kristalle, und leises Tropfen hallte wider. Die Außerirdischen kicherten leise und bewunderten alles, was sie sahen.

Kapitel 4: Eine knifflige Situation

Mitten im Tunnel stießen die Freunde auf eine kleine Kammer, in der ein großer, flauschiger Kissenhaufen lag. Die Außerirdischen plumpsten begeistert hinein und rollten herum. Lumo blieb am Eingang stehen, leuchtete schützend über die Szene und erinnerte freundlich: „Denkt daran, immer achtsam zu sein, auch wenn es gemütlich aussieht!“

Doch gerade, als das mittlere Wesen besonders ausgelassen hüpfte, gab das größte Kissen plötzlich ein seltsames Glucksen von sich – und sackte ein! Wie in Zeitlupe versanken alle drei Außerirdischen tiefer und tiefer, bis nur noch die Fühler herausschauten.

Lumo rief besorgt: „Keine Panik! Bleibt ruhig.“ Er schaltete schnell auf Gelb, um Aufmerksamkeit zu erregen. „Wenn ihr langsam und gemeinsam arbeitet, kommt ihr wieder raus. Zieht euch an den Fühlern fest und arbeitet zusammen!“

Die Außerirdischen kichern tapfer weiter, aber sie hörten auf Lumo. Ganz langsam zogen sie sich, einer nach dem anderen, aus dem eingesunkenen Kissen und landeten lachend wieder auf dem festen Boden.

„Puh!“, japste das kleinste Wesen. „Das war spannend. Aber nächstes Mal springen wir lieber nicht so wild!“

Kapitel 5: Abschied mit Lerneffekt

Die Expedition war zu Ende. Gemeinsam verließen sie den Tunnel und kletterten zurück auf das warme Mauerchen. Die Sonne stand hoch und ließ alles in goldenem Licht erstrahlen.

Die Außerirdischen blickten Lumo dankbar an. „Das mit den Farben gefällt uns sehr“, sagte das größte Wesen. „Wir möchten solche Lichter auch für unsere Stadt! Und wir haben gelernt, dass Vorsicht manchmal das Abenteuer erst möglich macht.“

Lumo schaltete zum Abschied langsam von Rot auf Grün und ließ seine Farben tanzen, als wollte er sagen: „Ihr seid hier immer willkommen!“

Die kleinen Raumschiffe öffneten sich wieder, und bevor sie hineinkletterten, winkten die Besucher zum Abschied. „Wir kommen wieder, versprochen! Aber diesmal passen wir besser auf unsere Kissen auf!“

Mit einem letzten, leisen Kichern und einem fröhlichen Blinken der Antennen flogen die Außerirdischen davon – voller neuer Ideen und einer großen Portion Vorsicht im Gepäck.

Lumo blieb auf dem Mauerchen zurück. Sein Licht leuchtete warm, und in seinem Inneren freute er sich auf den nächsten Besucher, dem er zeigen durfte, wie wertvoll ein bisschen Umsicht ist.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Robust
Stark und fest gebaut, so dass es lange hält und nicht leicht kaputtgeht.
Schillerndes
So bunt und glänzend, dass die Farben oft wechseln und funkeln.
Raumschiffe
Fahrzeuge, mit denen man durch den Weltraum fliegen kann.
Antennen
Dünne Stäbchen am Kopf, mit denen die Wesen Signale fühlen oder hören.
Piepste
Ein kurzes, hohes Geräusch machen, oft wie ein kleines Signalton.
Andächtig
Mit großer Ruhe und Respekt etwas aufmerksam ansehen.
Vibrieren
Ganz leicht hin und her zittern oder zucken, oft leise spürbar.
Eigenleben
So, als hätte etwas sein eigenes, überraschendes Verhalten.
Kristalle
Harte, glänzende Stoffe mit oft klaren, geordneten Formen an den Wänden.

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