Es war einmal eine Prinzessin im sanften Schloss. Die Prinzessin hieß Lina. Sie trug ein Kleid wie Morgenlicht. Das Reich war klein und schön. Bäume sangen leise. Die Sterne schauten sanft zu.
Eines Tages ging Lina im Garten. Der Garten funkelte. Da fand sie eine kleine Blume. Die Blume war hell wie ein Lächeln. Lina lächelte. „Komm mit mir“, sagt sie. Die Blume nickt sacht. Sie war nicht laut. Sie roch nach Sonnenschein.
Lina trägt die Blume zum Brunnen. Am Brunnen sitzt ein kleiner Vogel. Der Vogel hat einen Flügel müde. Lina setzt sich nah. Sie singt ein stilles Lied. Das Lied ist weich wie Seide. Der Vogel hört zu. Er schläft kurz. Dann schlägt er den Flügel. Er fliegt ein kleines Stück. Lina klatscht leise in die Hände.
Der Tag ist mild. Die Königin kommt. Sie sieht Lina und den Vogel. „Gut gemacht“, sagt die Königin mit sanfter Stimme. Ein Gärtner bringt Wasser. Er gießt die Blume. Die Blume strahlt mehr Licht. Alle im Hof lächeln. Die Sonne sinkt langsam. Der Mond weint Silber über das Schloss. Die Sterne halten Wacht. Lina legt die Blume in ein kleines Beet. Der Vogel ruht auf ihrer Hand. Niemand bleibt allein.
Am Abend geht Lina ins Bett. Sie denkt an den Garten. Sie fühlt warmes Glück im Herzen.
Die Liebe und die Freundlichkeit machen ein kleines Reich hell.