Es war einmal eine kleine Prinzessin. Sie lebte in einem groĂźen, glitzernden Schloss. Die Sonne schien golden. Die Blumen tanzten im Wind. Die Prinzessin lachte. Doch eines Morgens wurde alles grau. Ein Zauber hatte das Schloss umhĂĽllt. Die Blumen schliefen. Die Sonne versteckte sich.
„Oh nein!“, sagte die Prinzessin. „Ich muss helfen!“
Die Prinzessin zog ihren roten Umhang an. „Ich bin mutig. Ich bin klug. Ich bin freundlich.“ Sie ging durch den funkelnden Wald. Bäume flüsterten: „Hab keine Angst, Prinzessin.“
Ein kleiner Vogel flog zu ihr. „Prinzessin, du bist stark!“, piepste er. Die Prinzessin lächelte. „Danke, Vogel.“
Im Wald traf sie einen Frosch. „Quak! Ich helfe dir“, sagte der Frosch. Die Prinzessin streichelte ihn zart. Gemeinsam gingen sie weiter.
Sie fanden eine goldene Blume. Die Blume leuchtete hell. „Blume, kannst du helfen?“, fragte die Prinzessin. Die Blume flüsterte: „Mit Liebe und Mut verschwindet jeder Zauber.“
Die Prinzessin nahm die Blume. Sie rief: „Ich liebe mein Schloss! Ich liebe meine Freunde!“
Da strahlte das Licht. Der Zauber zerbrach. Die Sonne lachte. Die Blumen erwachten. Die Prinzessin umarmte den Frosch und den Vogel.
„Danke, Freunde!“, rief sie. „Zusammen schaffen wir alles!“
Und das Schloss leuchtete heller als je zuvor.