Es war einmal ein kleines Mädchen namens Lilli. Lilli war erst ein Jahr alt und liebte die Weihnachtszeit. Jeden Abend leuchteten bunte Lichter am Fenster, und Lilli schaute mit großen Augen zu.
Eines Tages kam Mama mit einer großen Kiste ins Wohnzimmer. „Lilli, wir schmücken heute den Weihnachtsbaum“, sagte Mama. Lilli klatschte in die Hände und lachte. Mama holte Kugeln und Lichterketten aus der Kiste. Lilli durfte eine rote Kugel halten. Sie war ganz rund und glänzte schön.
„Oh, wie schön!“, sagte Lilli. Mama half Lilli, die Kugel an den Baum zu hängen. Dann kam Papa und brachte einen großen Stern. „Der kommt ganz oben auf den Baum“, sagte Papa. Lilli staunte, wie der Stern funkelte.
Draußen begann es zu schneien. Große, weiche Schneeflocken fielen vom Himmel. Lilli schaute aus dem Fenster und freute sich über den Schnee. „Schnee!“, rief sie fröhlich. Mama zog Lilli eine warme Jacke an, und sie gingen zusammen nach draußen.
Im Garten baute Lilli mit Mama einen kleinen Schneemann. „Hier, eine Möhre für die Nase“, sagte Mama und Lilli steckte sie dem Schneemann ins Gesicht. Lilli lachte, als der Schneemann fertig war. Er sah lustig aus mit seinem Möhren-Näschen.
Als es dunkel wurde, gingen Lilli und Mama wieder ins Haus. Der Weihnachtsbaum leuchtete wunderschön. Lilli kuschelte sich zu Mama aufs Sofa. „Weihnachten ist schön“, sagte Lilli müde.
Mama lächelte und deckte Lilli mit einer warmen Decke zu. „Ja, Weihnachten ist zauberhaft und voller Liebe“, flüsterte Mama.
Und so schlief Lilli ein, während draußen die Schneeflocken tanzten.
Manchmal sind die kleinen Dinge die allerschönsten.