Es war einmal ein kleiner Junge namens Max und ein kleines Mädchen namens Emma. Sie waren beste Freunde und liebten Weihnachten. Eines kalten Wintermorgens, als der Schnee leise „plitsch, platsch“ auf das Dach fiel, saßen Max und Emma am Fenster und schauten hinaus.
„Schau, Emma, Schnee!“, sagte Max und klatschte in die Hände. „Ja, Max, Schnee!“, antwortete Emma fröhlich.
Draußen war alles weiß und glitzerte im Sonnenlicht. Die Bäume sahen aus wie Zuckerstangen, und die Vögel zwitscherten „piep, piep“ in der Kälte. Max und Emma zogen ihre warmen Jacken an und setzten ihre Mützen auf. Sie wollten einen Schneemann bauen. „Hop, hop, los geht's!“, rief Max.
Im Garten rollten sie die Schneekugeln. „Eine große Kugel, eine mittlere Kugel und eine kleine Kugel“, zählte Emma auf. „Fertig!“, jubelte Max. Der Schneemann bekam einen Hut und einen Schal. „Hallo, Herr Schneemann!“, sagten Max und Emma zusammen und lachten.
Plötzlich hörten sie ein leises „kling, klang“. „Was ist das?“, fragte Emma. Sie schauten sich um und entdeckten ein kleines Glöckchen im Schnee. „Ein Weihnachtsglöckchen!“, rief Max. Sie hoben es auf und hörten, wie es fröhlich „kling, klang“ machte.
„Das Glöckchen bringt Glück“, sagte Emma. Sie lächelten und beschlossen, es mit nach Hause zu nehmen. Drinnen war es warm und gemütlich. Sie setzten sich ans Fenster und sahen, wie die ersten Sterne am Himmel funkelten.
Und die beiden wussten: Weihnachten ist die Zeit der Freude und Freundschaft.