Im Wohnzimmer glitzert der Tannenbaum. Kleine Lichter blinken. Es duftet nach Keks und Apfel.
Ben ist fast zwei. Tom ist auch fast zwei. Tom sitzt in seinem kleinen Rollstuhl. Ben klatscht in die Hände. „Baum!“, sagt Ben. Tom lacht. „Licht!“, sagt Tom.
Draußen fällt leiser Schnee. Drinnen ist es warm. Mama stellt eine Schale hin. „Plätzchen“, sagt sie. Ben nimmt eins. Tom nimmt eins. Krümel tanzen auf den Tisch.
Neben dem Baum steht ein roter Sack. Er sieht weich aus. Ben tippt drauf. „Oh!“, sagt Ben. Tom guckt groß. „Da?“, fragt Tom.
Da klingelt es. Ding-dong. Papa macht auf. Ein kleiner Stern hängt an der Tür. Er funkelt wie Eis. Ben staunt. Tom staunt auch.
„Ein Stern!“, sagt Ben. „Für uns?“, fragt Tom.
Mama nickt. „Wir hängen ihn auf.“
Ben hält den Stern. Tom hält ein Band. Zusammen sind sie ganz nah am Baum. Ben hebt den Stern hoch. Tom gibt das Band. Mama hilft ein wenig. Der Stern sitzt. Ganz oben. Er glitzert.
Plopp! Eine Kugel rollt weg. Sie rollt bis zum Teppich. Ben schaut. Tom schaut. Ben rollt sie zurück. Tom fängt sie. „Da!“, sagt Tom. „Gut!“, sagt Ben. Beide kichern.
Dann wird es still und weich. Papa liest ein kleines Buch. Mama summt ein Lied. Die Lichter blinken langsam. Der Stern glitzert und macht kleine Punkte an die Wand.
Ben kuschelt sich an Tom. „Froh“, sagt Ben. Tom flüstert: „Weihnacht.“
Am Ende fühlt sich Weihnachten am schönsten an, wenn wir lieb sind und teilen.