Es war einmal eine tapfere Ritterin namens Lila. Lila ritt auf ihrem Pferd, das Flitz hieß. Jeden Tag ging Lila auf Abenteuer. Eines Morgens sagte Flitz: „Lila, sieh! Ein großer Baum blockiert den Weg!“
Lila stieg ab und schaute den Baum an. „Keine Sorge, Flitz“, sagte Lila. „Wir schaffen das.“ Sie holte ihr Schwert. Mit einem großen Schwung schnitt sie kleine Äste ab. Doch der Baum war noch da.
„Wir brauchen Hilfe“, sagte Lila. In der Nähe spielte ein kleiner Drache. „Hallo, Drache“, rief Lila. „Kannst du uns helfen?“
Der Drache nickte und blies sanft Feuer. Der Baum wurde warm und leicht. Gemeinsam schoben sie den Baum zur Seite.
„Danke, Drache“, sagte Lila. Der Drache lächelte und wackelte mit seinem Schwanz. „Gern geschehen“, antwortete er.
Nun konnten Lila und Flitz weiterreiten. Bald kamen sie an einen Fluss. Das Wasser war tief und es gab keine Brücke. „Was machen wir jetzt?“, fragte Flitz.
Lila sah sich um. Dort lag ein großer, langer Ast. „Komm, Flitz“, sagte Lila. „Wir bauen eine Brücke.“
Geduldig legten sie den Ast über den Fluss. Er war stark genug. Lila und Flitz gingen vorsichtig hinüber. „Hurra!“, rief Flitz.
Am Abend kehrten sie glücklich nach Hause zurück. Lila sagte zu Flitz: „Heute haben wir viel gelernt. Mit Mut und Freundschaft können wir alles schaffen.“