Ein lieber Ritter lebt im großen Schloss. Er hat ein weißes Pferd. Sein Schild ist hell. Er ist mutig und sanft. Eines Tages sagt der König: die Fahne soll auf den Hügel. Der Ritter macht sich auf. Das Pferd wiehert. Die Sonne scheint warm.
Auf dem Weg liegt ein breiter Bach. Ein Baum ist umgefallen. Der Weg ist zu. Der Ritter schaut. Er denkt ruhig. Er findet Steine und ein dickes Seil. Er lächelt. «Ich helfe», sagt er. Er baut eine kleine Brücke. Das Pferd schiebt mit den Hufen. Ein Vogel bringt einen Zweig. Ein Schaf stupst einen Stock. Alle helfen leise.
Langsam geht der Ritter über die Brücke. Er trägt die Fahne hoch. Das Pferd folgt sacht. Oben auf dem Hügel setzt er die Fahne. Sie weht stolz und bunt. Im Schloss hören die Leute. Der König lächelt. «Gut gemacht», sagt er. Der Ritter verbeugt sich still. Er ist froh. Am Abend sitzt er am Feuer. Er isst Brot und trinkt Tee. Das Pferd schläft neben ihm. Die Nacht ist warm und sanft.
Mut und Klugheit helfen, und Freunde sind immer nah.