Luca sitzt im Zimmer. Es ist dunkel. "Oh, es ist Nacht," sagt Luca. Er sieht zur Tür. "Wo ist das Licht?" fragt er.
Luca hat ein kleines Nachtlicht. Es leuchtet sanft und macht das Zimmer warm. "Ich habe keine Angst," sagt Luca. Er lächelt.
Da kommt Mia, seine Freundin. "Hallo, Luca! Ist es dunkel?" fragt sie.
"Ja, es ist dunkel," sagt Luca. "Aber das Nachtlicht ist da."
Mia schaut auf das Licht. "Es ist schön und hell," sagt sie. "Ich mag das Licht."
Luca nickt. "Ich auch. Aber manchmal habe ich Angst."
"Angst? Vor was?" fragt Mia neugierig.
"Vor dem Dunkeln. Ich höre Geräusche," sagt Luca leise.
Mia denkt nach. "Geräusche sind okay. Es sind nur die Häuser, die schlafen," sagt sie. "Die Sterne glitzern auch."
Luca schaut aus dem Fenster. "Wo sind die Sterne?" fragt er.
"Da oben! Sie leuchten!" ruft Mia.
Luca lächelt. "Ja, sie sind schön."
Mia hat eine Taschenlampe. "Schau, Luca! Ich kann das Licht anmachen," sagt sie. Sie leuchtet mit der Lampe.
"Das ist lustig!" lacht Luca. "Das Licht macht die Schatten weg!"
"Ja! Lass uns die Schatten jagen!" ruft Mia.
Sie lachen und spielen. Die Schatten tanzen an der Wand.
"Die Dunkelheit kann lustig sein!" sagt Luca.
"Ja, das kann sie!" sagt Mia.
"Wir sind mutig!" sagt Luca stolz.
Luca und Mia machen das Licht aus. Es ist dunkel, aber sie fühlen sich sicher.
"Wir haben das Licht!" sagt Luca. "Das macht uns stark!"
Mia nickt. "Ja, wir sind stark!"
Sie kuscheln sich in die Decke. "Die Dunkelheit ist nicht so schlimm," sagt Luca.
"Nein, sie ist schön," sagt Mia.
Luca und Mia schließen die Augen. Sie träumen von leuchtenden Sternen und fröhlichen Schatten.
Die Nacht ist schön. Die Dunkelheit ist freundlich.