Kapitel 1: Ein neuer Tag
Es war ein schöner, sonniger Morgen, und Lea wachte mit einem Lächeln auf. Heute war ein besonderer Tag, denn sie sollte zum ersten Mal in die Turngruppe gehen. Aber Lea war ein bisschen nervös. „Was, wenn ich hinfalle?“, dachte sie. Ihre Mama kam ins Zimmer und sagte: „Guten Morgen, Lea! Heute ist dein großer Tag. Bist du aufgeregt?“
Lea nickte langsam. „Mama, ich habe ein bisschen Angst vor dem Turnen“, sagte sie leise. Ihre Mama setzte sich auf das Bett und nahm Lea in den Arm. „Es ist okay, Angst zu haben, mein Schatz. Jeder hat manchmal Angst. Aber weißt du was? Du bist mutig. Du kannst es versuchen, und ich bin immer bei dir.“
Lea fühlte sich ein bisschen besser. Sie stand auf, zog ihr Lieblings-T-Shirt an und aß ihr Frühstück. „Ich bin bereit, Mama!“, sagte sie mit einem kleinen Lächeln.
Kapitel 2: Der erste Versuch
Lea und ihre Mama gingen zur Turnhalle. Überall waren Kinder, die lachten und spielten. Lea fühlte sich ein bisschen schüchtern, aber sie hielt die Hand ihrer Mama fest. Die Trainerin, Frau Müller, kam freundlich auf sie zu. „Hallo Lea! Schön, dich kennenzulernen“, sagte sie mit einem Lächeln.
Lea lächelte zurück. „Hallo“, sagte sie leise. Frau Müller zeigte den Kindern, was sie heute lernen würden: einen Purzelbaum! „Schaut her, Kinder, es ist ganz einfach“, erklärte Frau Müller und machte einen Purzelbaum.
Lea schaute gespannt zu. Die anderen Kinder probierten es aus, und einige fielen um, aber alle lachten und versuchten es noch einmal. „Möchtest du es auch versuchen, Lea?“, fragte Frau Müller freundlich.
Lea zögerte, aber dann dachte sie an das, was ihre Mama gesagt hatte. Sie holte tief Luft und sagte: „Ja, ich möchte es versuchen.“
Kapitel 3: Mut und Freude
Lea stellte sich auf die Matte. Ihre Hände zitterten ein wenig, aber sie erinnerte sich daran, dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen. Frau Müller stand neben ihr und ermutigte sie. „Du schaffst das, Lea. Nimm dir Zeit.“
Mit einem tiefen Atemzug beugte sich Lea nach vorne, legte ihre kleinen Hände auf die Matte und rollte sich langsam ab. Und da war er, ihr erster Purzelbaum!
Lea setzte sich auf und schaute sich um. Die anderen Kinder klatschten, und Frau Müller jubelte: „Gut gemacht, Lea! Das war großartig!“ Lea strahlte vor Freude und Stolz. „Ich habe es geschafft, Mama!“, rief sie und lief zu ihrer Mama, die am Rand der Matte stand.
„Ich wusste, dass du es kannst“, sagte ihre Mama und drückte sie fest. „Ich bin so stolz auf dich.“
Kapitel 4: Ein neuer Freund
Nach dem Training spielten die Kinder zusammen. Lea fühlte sich jetzt viel entspannter. Ein Junge namens Tim kam zu ihr und sagte: „Du hast einen tollen Purzelbaum gemacht! Willst du mit mir spielen?“
Lea nickte und sie begannen zu spielen und zu lachen. Tim zeigte ihr, wie man auf einem Bein hüpft, und Lea zeigte ihm ihren Purzelbaum.
Am Ende des Tages ging Lea glücklich nach Hause. Sie hatte nicht nur eine neue Fähigkeit gelernt, sondern auch einen neuen Freund gefunden. „Heute war ein toller Tag, Mama“, sagte sie und lächelte.
„Das war es wirklich, Lea“, antwortete ihre Mama. „Du hast gelernt, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern dass man Dinge trotzdem versucht.“
Lea war müde, aber glücklich. Sie wusste, dass sie mit ein bisschen Mut und Unterstützung alles schaffen konnte. Und sie freute sich schon auf das nächste Mal in der Turngruppe.