Laden läuft...
Geschichte über eine Kinderangst 5/6 Jahre Lesen 6 min.

Bruno und die kleine Nachtangst

Bruno der Bär hat Angst vor der Nacht, die ihm unheimlich erscheint, doch mit Hilfe seiner Freunde Lila und Iggy lernt er, seine Angst zu zeichnen und zu teilen, um sie kleiner zu machen. Gemeinsam entdecken sie, dass man mit Mut und Freundschaft die Dunkelheit überwinden kann.

Lade diese Geschichte als PDF herunter

Ideal zum Teilen oder Ausdrucken dieser Geschichte!

E-Book herunterladen (.epub)

Lesen Sie diese Geschichte auf Ihrem E-Reader.

Ein junger Braunbär namens Bruno sitzt auf einem Teppich aus grünen Blättern, mit einem besorgten Blick und runden Augen. Er hält einen bunten Bleistift in seiner Pfote und zeichnet ein seltsames Wesen auf ein großes Stück Papier. Neben ihm lächelt ein kleiner Waschbär namens Lila ermutigend und hält eine kleine Laterne, die warmes Licht ausstrahlt. Ein gestreifter Dachs namens Iggy steht hinter ihnen und zählt konzentriert kleine Steine. Die Szene spielt in einem verwunschenen Wald mit hohen, majestätischen Bäumen und leuchtend grünen Blättern, während Sonnenstrahlen durch die Äste filtern und tanzende Schatten auf den Boden werfen. Bruno, etwas nervös, versucht, seine Angst, ein dunkles Wesen, zu zeichnen, während ihn seine Freunde ermutigen und trösten. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Der Abend im kleinen Wald

Bruno der Bär lebt in einer Höhle im kleinen Wald. Der Wald ist grün und ruhig. Tagsüber spielt Bruno mit den Schmetterlingen. Er klettert leise auf Hügel und rollt auf dem Gras. Wenn die Sonne tief steht, wird der Wald dunkler. Dann fühlt Bruno etwas in seiner Brust. Es ist ein Kloß. Bruno nennt ihn die Nachtangst.

Die Nachtangst ist nicht groß im Tageslicht. Sie sitzt still hinter einem Baum und wartet. Wenn die Blätter rascheln und die Schatten länger werden, kommt sie näher. Bruno fühlt seine Pfoten schwer und sein Herz schnell. Er möchte nicht allein in der Höhle sein. Er mag keine knarrenden Türen und keine dunklen Ecken. Manchmal hört er ein Rascheln im Fluss. Seine Fantasie malt große Schatten. Seine Augen werden groß. Bruno macht eine Kerze an, doch das Flackern macht die Schatten länger. Er fühlt sich klein.

Ein kleiner Plan

Am nächsten Morgen sitzt Bruno mit einem Blatt Papier. Er hat große Buntstifte. Rot, blau, gelb und grün. Er hat von der alten Eule gehört, dass man Dinge kleiner machen kann, wenn man sie genau ansieht. Bruno atmet tief ein. Er will seine Nachtangst zeichnen.

Zuerst zeichnet er einen großen Kreis. Dann kommt ein schiefer Strich. Die Nachtangst auf dem Papier hat zwei Augen, die zu groß sind. Sie sieht wilder aus als Bruno sich fühlt. Bruno schaut das Bild an. Er sitzt still. Er atmet langsam. Ein Einatem. Zwei Ausatem. Seine Pfoten zittern ein wenig. Dann nimmt er den blauen Stift und malt ein kleines Lächeln auf das Gesicht der Nachtangst. Das macht etwas anders.

Am Nachmittag kommt Lila, die kleine Waschbärin, vorbei. Sie sieht die Zeichnung. Sie setzt sich neben Bruno. Lila legt ihre Pfote auf seine Schulter. Keine Worte. Nur Nähe. Bruno fühlt sich ein Stück wärmer. Lila bringt eine kleine Laterne. Sie zeigt das Licht ohne Flackern. Die Laterne macht weiche Schatten. Lila zeigt, wie sie tief ein- und ausatmet. Eins, zwei, drei. Bruno macht mit. Die Atemzüge sind langsam wie der Wind.

Abends kommt noch Iggy, der Dachs. Iggy mag es, Dinge zu zählen. Er zählt die Tapser auf dem Boden. Eins, zwei, drei. Das Zählen macht die Gedanken kleiner. Jeder Schritt ist ein kleiner Mut. Bruno zählt mit. Seine Angst wird nicht weg, aber sie fühlt sich leiser an. Bruno zeichnete die Nachtangst noch einmal. Jetzt hat sie kleine Augen. Bruno malt eine kleine Blume neben ihr. Die Blume ist hellgelb. Die Zeichnung sieht nicht mehr so wild aus.

Plötzlich rollt ein Donner über den Wald. Die Höhle vibriert leise. Bruno zuckt. Der Donner ist laut. Seine Herzklopfen kommen zurück. Aber Lila hält die Laterne fest. Iggy zählt langsam. Bruno denkt an seine Zeichnung. Er nimmt den Stift und zeichnet einen Regenschirm über die Nachtangst. Die Zeichnung hat jetzt einen bunten Regenschirm. Die Nachtangst sitzt trocken darunter und guckt neugierig.

Die Nacht wird kleiner

Die Dunkelheit kommt wieder. Bruno spürt, wie die Nacht sich nähert. Er setzt sich auf seinen kleinen Teppich. Er legt die Zeichnung vor sich. Lila sitzt links. Iggy rechts. Zusammen atmen sie tief ein und aus. Eins, zwei, drei. Die Laterne macht ein warmes Licht.

Bruno stellt seine Hände vors Gesicht. Er schaut dann langsam durch die Finger. Die Schatten sind nicht mehr so groß. Er schaut die Zeichnung an. Die Nachtangst sieht freundlich aus mit dem Regenschirm. Bruno lächelt. Sein Herz ist noch da, aber es klopft langsamer. Schritte auf dem Flur klingen nicht mehr gefährlich. Sie klingen wie kleine Trommeln.

In der Mitte der Nacht wacht Bruno kurz auf. Es ist still. Er hört das Atmen seiner Freunde. Er greift nach der Zeichnung. Er streicht mit der Pfote über die Blume. Er erinnert sich an den Atem. Eins, zwei, drei. Dann schlummert er weiter. Die Nacht läuft vorbei wie ein leiser Bach.

Am Morgen steckt Bruno die Zeichnung an die Höhlenwand. Sie hängt neben seinem Bett. Wenn die Nacht wieder naht, kann er sie anschauen. Er weiß nun, wie man die Angst beobachtet. Man kann sie zeichnen, einen Regenschirm malen oder ein Lächeln. Man kann atmen und zählen. Man kann Freunde um sich haben.

Manchmal ist die Angst noch da. Manchmal kommt ein lauter Donner oder ein Schatten. Aber Bruno hat gelernt kleine Schritte zu machen. Er macht die Laterne an. Er zählt. Er zeichnet. Er teilt seine Angst mit Lila und Iggy. Die Freunde halten seine Pfote. Sie helfen ihm, wenn das Herz schneller schlägt.

Abends, wenn die Sterne blinken, legt Bruno sich hin. Er sieht die Zeichnung und denkt an das bunte Regenschirm. Seine Angst ist nicht weg. Sie ist gemalt und kleiner. Bruno fühlt sich mutig. Sein Mut ist wie ein leiser Stern, der ihm sagt: Du bist nicht allein. Die Nacht ist nicht so groß, wenn man sie teilt.

Bruno schläft ein. Die Höhle ist warm. Die Laterne leuchtet sanft. Die Freunde wachen nicht, aber ihre Nähe bleibt. Bruno träumt von bunten Blättern und einer kleinen, fröhlichen Nachtangst, die unter einem Regenschirm tanzt. Am Morgen ist der Kloß in seiner Brust leichter. Heute wagt er wieder einen kleinen Schritt. Heute ist ein guter Tag.

Ohne Werbung 3€ pro Monat

Möchten Sie eine unterbrechungsfreie Lektüre? Unterstützen Sie Oh My Tales, entfernen Sie alle Anzeigen und profitieren Sie ab 3€ pro Monat von weiteren enthaltenen Vorteilen.

Die Pläne und Preise ansehen
Teilen

Melden Sie ein Problem mit dieser Geschichte

Was haben Sie von dieser Geschichte gehalten?

Geben Sie Ihre Meinung ab, indem Sie dieser Geschichte je nachdem, was Sie und/oder Ihr Kind davon gehalten haben, eine Bewertung geben. Vielen Dank im Voraus!

Vielen Dank! Ihre Bewertung wurde berücksichtigt!

Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Kloß
Ein Kloß ist ein Gefühl, das man im Bauch hat, wenn man Angst oder Sorge hat.
Nachtangst
Die Nachtangst ist eine Angst, die man in der Dunkelheit fühlt.
Flackern
Flackern bedeutet, dass ein Licht nicht gleichmäßig leuchtet, sondern manchmal heller und manchmal dunkler wird.
Rascheln
Rascheln ist das Geräusch, das entsteht, wenn Blätter oder Papier bewegt werden.
Abend
Der Abend ist die Zeit des Tages, wenn die Sonne untergeht und es dunkel wird.
Mut
Mut ist, wenn man sich etwas traut, obwohl man Angst hat.

Erstellen Sie eine magische und einzigartige Geschichte für Ihr Kind!

Erstellen Sie in nur wenigen Minuten ein personalisiertes Abenteuer, in dem Ihr Kind zum Helden wird. Mit unserem exklusiven Tool ist es einfach, kostenlos und unterhaltsam!

Eine Geschichte erstellen

Themen im Zusammenhang mit dieser Geschichte:

freundschaft mut wald freund lachen angst bär

Laden Sie diese Geschichte herunter:

Lade diese Geschichte als PDF herunter E-Book herunterladen (.epub)

Als Nächstes zu lesen in Geschichten über die Ängste von Kindern für 5/6 Jahre

Erhalten Sie jeden Sonntagabend neue Geschichten!

Erhalten Sie 7 spannende und fesselnde Geschichten, die auf das Alter und die Vorlieben Ihres Kindes abgestimmt sind, jeden Sonntag um 17 Uhr*. Es ist kostenlos und garantiert spamfrei!
*E-Mail wird um 17 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) gesendet.
Wir mögen auch keinen Spam. Deshalb senden wir Ihnen nur Geschichten. Sie können sich jederzeit abmelden.