Im Morgentau wacht Hoppel auf. Hoppel ist ein kleiner weißer Hase. Er streckt die Ohren. Die Luft riecht nach Gras. Die Sonne kitzelt sanft.
Hoppel sieht eine alte Tüte im Weg. Die Tüte fliegt nicht. Sie liegt im Gras. Hoppel schiebt die Tüte mit der Pfote. „Ich räume auf“, sagt Hoppel leise. Er nimmt die Tüte und trägt sie zum Korb. Der Korb steht bei der Bank. Die Bank ist warm.
Auf dem Weg trifft Hoppel die Ente Lilli. Lilli platscht im Wasser. „Komm mit“, sagt Lilli. Hoppel sieht das blaue Wasser. Es glitzert. Er hört das Plätschern. Hoppel legt die Tüte in den Korb. Dann sammeln sie noch eine Flasche und einen kleinen Apfelstiel. Sie lachen leise. Die Vögel singen.
Zu Hause zeigt Hoppel der Mutter den Korb. Die Mutter lächelt. Sie sagt: „Gut gemacht. Wir trennen den Müll.“ Hoppel lernt die großen Wörter: Glas, Papier, Bio. Die Mutter hilft. Sie gießen eine kleine Blume. Der Duft ist süß. Hoppel gießt auch. Die Erde ist weich. Hoppel fühlt sich warm und stark.
Am Abend sitzt Hoppel still im Gras. Die Sterne sind klein und freundlich. Hoppel denkt: Ein kleiner Griff kann viel sein. Die Nacht ist ruhig. Hoppel schläft mit einem Lächeln ein.
Jeder kleine Griff hilft der Erde ein Stück.