Der kleine Fuchs Felix liebte den Wald. Jeden Morgen wachte er auf und lauschte den Vögeln. Eines Tages entdeckte er etwas Neues. Auf dem Boden lag eine bunte Tüte. Felix schnupperte daran. „Was ist das?“, fragte Felix sich. Die Tüte roch nicht nach Blumen oder Moos.
Felix lief zu seiner Freundin, der Eule Emma. „Emma, schau mal, was ich gefunden habe!“, rief Felix. Emma blickte auf die Tüte. „Das ist Müll, Felix“, erklärte sie. „Müll gehört nicht in den Wald.“ Felix schaute verwirrt. „Was machen wir damit?“, fragte er.
„Wir sammeln ihn ein“, sagte Emma. „Dann bringen wir ihn zu den Menschen, damit sie ihn wegwerfen.“ Felix fand das eine gute Idee. Gemeinsam liefen sie durch den Wald und sammelten alle bunten Tüten auf. Felix fand es lustig, wie Emma mit ihren Flügeln die Tüten aufnahm.
Bald hatten sie einen kleinen Haufen gesammelt. „Jetzt bringen wir ihn weg“, sagte Emma. Felix und Emma brachten den Müll zu einem großen Behälter. „Da gehört er hin“, sagte Emma zufrieden.
Felix fühlte sich gut. Der Wald sah wieder schön aus. „Danke, Emma“, sagte er. „Jetzt weiß ich, wie wir dem Wald helfen können.“
Am Abend kuschelte sich Felix in sein Nest. Er war müde, aber glücklich. Er wusste, dass er morgen wieder helfen würde.
Jeder kleine Fuchs kann helfen, die Welt ein bisschen besser zu machen.