Lukas, Ben und Tim sind drei kleine Jungs. Sie sind vier Jahre alt. Sie spielen im Park. Die Sonne scheint. Die Luft riecht nach Gras. Vögel singen „piu, piu“. Die Jungs lachen „ha-ha“.
„Kuck mal“, sagt Lukas. „Da liegt Müll.“ Plopp. Eine leere Flasche. Raschel. „Oh“, sagt Ben. Er fühlt sich weich. „Wir helfen“, sagt Tim. Die drei gehen leise. Sie bücken sich. Sie sammeln Papier. Sie legen es in eine Tüte. „Toc-toc“, macht die Tüte leicht. Die Sonne wärmt die Haut. Der Wind kitzelt die Nase. „Hop“, sagt Tim und springt.
Sie finden eine Dose. „Plouf“, sagt Ben, weil er sie ins Gras stellt und sie nicht rollt. Sie werfen nichts in das Wasser. Ein Entchen schwimmt nah. Es quakt fröhlich. Die Jungs lachen leise. Sie sehen eine Blume mit etwas Müll. Lukas nimmt die Blume behutsam. Er wässert die Blume mit seiner kleinen Flasche. Tropf, tropf. Die Blume nickt, als ob sie Dank sagt.
Die Jungs finden eine kleine Eimerchen. Sie füllen es mit Sand. Sie bauen ein Haus für die Käfer. „Komm, Käfer“, flüstert Ben. Er legt ein Blatt als Dach. Die Käfer krabbeln. Die Jungs klatschen leise.
Am Heimweg sehen sie die Laterne. Die Lampe ist an. „Mami sagt, Licht aus hilft“, sagt Tim. Er drückt den Schalter. Klick. Die Lampe geht aus. Die Nacht ist ruhig. Der Park atmet leise.
Zuhause sagt Mama: „Gut gemacht.“ Sie umarmt die drei. Sie waschen sich die Hände. Wasser rinnt. Plitsch, platsch. Die Jungs sind müde. Sie kuscheln sich ins Bett. Die Sterne blinken. „Wir helfen der Erde“, sagt Lukas. „Ja“, flüstern die Freunde, „jeder kleine Schritt zählt.“
Jeder kleine Schritt für die Natur macht die Welt warm und froh.