Es war einmal ein kalter Winterabend. Die Sterne funkelten am Himmel und der Schnee bedeckte die Erde wie eine kuschelige Decke. Drei kleine Jungen, Max, Tim und Leo, spielten im Wohnzimmer. Der Weihnachtsbaum stand in der Ecke und funkelte mit seinen bunten Lichtern, „Bing, bing“, sagten die Glöckchen.
„Schaut, wie schön der Baum ist!“, rief Max. Tim nickte und klatschte in die Hände. Leo, der im Rollstuhl saß, strahlte und sagte: „Oh, wie leuchtet er!“
Draußen vor dem Fenster fielen leise Schneeflocken, „Flup, flup“, und setzten sich auf die Erde. Die drei Freunde schauten, wie die Flocken tanzten. „Schnee ist wie Puderzucker!“, sagte Tim und lachte. Max und Leo lachten mit.
Plötzlich bemerkten sie, dass eine der Kerzen am Baum fast erloschen war. „Oh nein!“, sagte Max. Doch Tim hatte eine Idee. „Wir pusten sie an!“, schlug er vor. Gemeinsam pusteten sie: „Pffff!“ und die Kerze leuchtete wieder. „Juhu!“, jubelten alle drei.
Es war Zeit fürs Bett. Mama kam herein und deckte die drei Jungs zu. „Schlaft gut, meine Lieben“, sagte sie leise. Die Jungen kuschelten sich in ihre Decken. Der Baum flüsterte in seinen Lichtern, „Bing, bing“, und der Schnee draußen sang ein leises „Flup, flup“.
Am nächsten Morgen wachten sie fröhlich auf und freuten sich auf den neuen Tag.
Ein kleiner Freund hilft immer, wenn alle zusammenhalten.