Es war ein sonniger Ostermorgen, und die kleine Emma sprang aus dem Bett. Heute war ein besonderer Tag. Sie zog ihre bunten Socken an und rannte in die Küche. „Mama, ist es schon Zeit für die Ostereiersuche?“ fragte sie aufgeregt.
„Fast, meine Kleine“, antwortete Mama lächelnd. „Aber zuerst frühstücken wir.“
Das Frühstück war lecker. Es gab warme Brötchen, Marmelade und frischen Orangensaft. Emma konnte kaum still sitzen, so sehr freute sie sich auf die Suche. Nach dem Frühstück nahm Mama einen kleinen Zettel aus ihrer Tasche. „Hier ist dein erster Hinweis“, sagte sie geheimnisvoll und gab ihn Emma.
Emma schaute auf den Zettel. Darauf war ein Bild von einem Baum gemalt. „Ich weiß, wo das ist!“ rief Emma und rannte in den Garten. Dort stand der große Apfelbaum mit seinen vielen Blättern. Emma schaute genau hin, und da, in einem Ast, lag ein buntes Osterei. Es war rot mit gelben Punkten.
„Gut gemacht, Emma!“ rief Papa, der gerade in den Garten kam. „Schau, hier ist der nächste Hinweis.“ Er gab ihr einen neuen Zettel. Auf diesem war ein Bild von einem kleinen Häuschen.
Emma überlegte kurz und dann wusste sie es. „Das ist das Spielhaus!“ Sie lief über die Wiese zu ihrem kleinen Spielhaus. Dort, gleich neben der Tür, fand sie ein grünes Ei mit blauen Streifen.
„Juhu!“ rief Emma. „Ich habe es gefunden!“ Mama und Papa klatschten in die Hände.
„Jetzt fehlt nur noch ein Ei“, sagte Mama. „Hier ist der letzte Hinweis.“ Der Zettel zeigte eine Blume.
Emma dachte nach. „Das sind die Blumen im Vorgarten!“ Mit schnellen Schritten lief sie zum Vorgarten. Und tatsächlich, zwischen den bunten Tulpen entdeckte sie ein goldenes Ei, das in der Sonne glänzte.
Emma strahlte vor Freude. „Ich habe alle gefunden!“ rief sie und hüpfte vor Glück.
„Du bist eine richtige Eiersuch-Meisterin“, sagte Papa stolz und hob sie hoch. „Jetzt können wir die Eier zusammen essen.“
Emma nickte fröhlich. „Aber zuerst spielen wir noch ein bisschen“, sagte sie und rannte zurück in den Garten, wo Mama und Papa schon auf sie warteten. Gemeinsam spielten sie Fangen und lachten viel.
Am Nachmittag setzte sich die Familie auf die Picknickdecke im Garten. Sie schälten die Eier und aßen sie mit Salz und Brot. Emma erzählte von ihrer Suche und wie viel Spaß sie gehabt hatte.
„Ostern ist mein Lieblingstag“, sagte Emma glücklich und lehnte sich an Mama.
„Meiner auch“, sagte Mama und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Die Sonne schien warm, und der Garten war voller bunter Blumen. Emma fühlte sich glücklich und geborgen. Und während sie dort saß, dachte sie, dass Ostern wirklich ein magischer Tag war. Alles war bunt und fröhlich, und das Beste war, dass sie ihn mit ihrer Familie verbringen konnte.
Als der Abend kam, legte Emma sich zufrieden ins Bett. „Danke für den schönen Tag“, flüsterte sie, bevor sie die Augen schloss und in einen tiefen, glücklichen Schlaf fiel.