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Geschichte über Neurodiversität 5/6 Jahre Lesen 6 min.

Bens abenteuer mit den tanzenden zahlen: Ein dyskalkulie-geschichte

Ben, Tim und Jonas sind beste Freunde und gehen in die Bücherei, wo sie gemeinsam lernen, die Uhr zu lesen. Ben hat Dyskalkulie, aber mit Hilfe seiner Freunde und der Bibliothekarin entdecken sie, dass sie zusammen alles schaffen können.

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Es gibt drei Charaktere: Ben, ein 5-jähriger Junge mit unordentlichen braunen Haaren und runden Brillen, trägt ein blaues T-Shirt mit einem Dinosaurier und eine gelbe Shorts. Er sitzt auf einem roten Kissen und schaut neugierig auf eine große Uhr. Tim, ein 5-jähriger Junge mit lockigen blonden Haaren, trägt ein grünes T-Shirt mit einem Elefanten und eine Jeanshose. Er steht neben Ben und zeigt fröhlich auf die Uhr. Jonas, ein 5-jähriger Junge mit glatten schwarzen Haaren, trägt ein oranges T-Shirt mit Sternen und eine blaue Shorts. Er hockt vor ihnen und hält ein geöffnetes Buch mit bunten Uhrbildern. Die Hauptsituation findet in einer großen, hellen Bibliothek statt, mit pastellgelben Wänden und Regalen voller Bücher mit bunten Umschlägen. Weiche Kissen in verschiedenen Formen liegen auf dem Boden, und eine riesige Wanduhr mit reliefierten Zahlen hängt über ihnen, ihre Zeiger funkeln im sanften Licht der Lampen. Die Hauptsituation zeigt die drei Freunde, die gemeinsam lernen, die Uhrzeit zu lesen. Ben versucht entschlossen, die Zahlen auf der Uhr zu verstehen, während Tim und Jonas ihn mit Lächeln und fröhlichen Gesten ermutigen und eine Atmosphäre von Freundschaft und Unterstützung schaffen. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Die Bibliothek voller Wunder

Ben, Tim und Jonas waren fünf Jahre alt und beste Freunde. Jeden Samstag gingen sie zusammen in die große, bunte Bücherei. Die Bücherei war ein besonderer Ort. Die Regale standen wie Wälder, die Bücher schimmerten in allen Farben, und überall roch es nach Papier und Abenteuer.

Ben liebte es, in der Bücherei zu sein. Aber für Ben waren Zahlen wie kleine Wellen, die durcheinander sprangen. Manchmal schwammen die Zahlen einfach weg, wenn er sie anschauen wollte. Ben hatte Dyskalkulie. Das bedeutete, dass Zahlen für ihn besonders knifflig waren. Doch Ben wusste: Jeder ist besonders, und das war seine Besonderheit.

Tim mochte Geschichten über Tiere, und Jonas lachte immer, wenn er bunte Bilder sah. Die drei Jungs waren verschieden, aber sie waren zusammen stark. Heute wollten sie etwas Neues lernen. Ben hatte sich vorgenommen, die Uhr zu lesen.

Kapitel 2: Das Uhrzeit-Abenteuer

Ben schaute auf die große Uhr an der Wand. Die Uhr hatte einen roten Zeiger, einen blauen Zeiger und viele kleine Zahlen rundherum. Die Zeiger drehten sich leise. "Ich will wissen, wann es Mittagszeit ist!", sagte Ben mutig.

Tim sprang auf. "Ich auch! Aber die Zahlen sehen aus wie kleine Spinnenbeine." Jonas lachte und sagte: "Vielleicht tanzen die Zahlen auch einfach gern." Die Jungs kicherten.

Sie setzten sich in die Leseecke, wo bunte Kissen lagen. Frau Keller, die freundliche Bibliothekarin, kam zu ihnen. "Ihr wollt die Uhr lesen lernen? Was für eine tolle Idee!", sagte sie und setzte sich dazu. Frau Keller zeigte ihnen ein großes Buch mit einer bunten Uhr zum Drehen.

Ben drehte vorsichtig an den Zeigern. Der rote Zeiger zeigte auf die Zwölf, der blaue auf die Drei. "Ist das drei Uhr?", fragte er. "Ganz genau!", rief Tim. Aber dann sprangen die Zahlen in Bens Kopf wieder wild herum. Er wurde traurig.

Kapitel 3: Gemeinsam stark

Jonas legte Ben die Hand auf die Schulter. "Weißt du, Ben, manchmal sehen die Zahlen für mich auch wie kleine Hüpferlinge aus. Sie springen von hier nach da. Aber zusammen können wir sie fangen!"

Frau Keller lächelte. "Jeder Kopf ist anders. Manche tanzen, manche springen, manche malen bunte Bilder. Das ist schön! Eure Köpfe sind wie bunte Gärten. Und in jedem Garten wachsen andere Blumen."

Das fanden die Jungs lustig. Sie stellten sich vor, wie Blumen mit Zahlen auf den Blättern wuchsen. Ben lächelte ein bisschen. Tim schlug vor: "Wir machen ein Spiel. Wer findet zuerst die Drei auf der Uhr?"

Sie suchten zusammen. Tim zeigte auf die Drei, Jonas auf die Zwei, und Ben entdeckte die Drei ganz hinten auf der Uhr. "Da ist sie!", rief Ben stolz. Die Jungs klatschten in die Hände.

Kapitel 4: Alles scheint verloren

Doch dann passierte etwas. Das bunte Uhrenbuch fiel vom Tisch und alle Zeiger sprangen ab. Die Uhr war kaputt. Ben erschrak. "Jetzt können wir gar nichts mehr lernen!", rief er verzweifelt. Die Jungs schauten sich erschrocken an. Die Uhr lag in vielen Teilen auf dem Boden.

Ben fühlte sich traurig. Die Zahlen waren wieder verschwunden, und jetzt war auch noch die Uhr kaputt. Er wollte fast aufgeben.

Doch da hatte Jonas eine Idee. "Wir können die Uhr wieder zusammenbauen! Jeder sucht einen Zeiger, und wir machen es gemeinsam." Tim fand den roten Zeiger, Jonas fand den blauen, und Ben fand die bunte Scheibe mit den Zahlen. Sie setzten die Uhr mit Frau Keller vorsichtig wieder zusammen.

Kapitel 5: Ein neues Glück

Als die Uhr wieder ganz war, war Ben ganz stolz. Die Zahlen tanzten diesmal freundlich. Sie winkten ihm zu. Tim und Jonas klatschten und riefen: "Super gemacht, Ben!"

Frau Keller lobte sie: "Ihr habt zusammen geholfen. Ihr seid ein tolles Team. Ihr habt nicht aufgegeben, obwohl es schwer war."

Ben fühlte sich wie ein mutiger Löwe. Die Zahlen waren jetzt wie kleine Freunde, die zusammen mit ihm im Garten spielten. Er konnte die Drei, die Sechs und sogar die Zwölf finden. Jeden Tag wollte er ein bisschen mehr lernen.

Tim sagte: "Jeder darf anders sein. Zusammen sind wir stark!" Jonas lachte: "Und unsere Köpfe sind voller bunter Zahlenblumen!" Die drei Jungs fühlten sich geborgen und fröhlich.

Kapitel 6: Ein großes Dankeschön

Bevor sie nach Hause gingen, sagte Ben: "Danke, Frau Keller, dass Sie uns geholfen haben." Auch Tim und Jonas sagten Danke. Sie bedankten sich bei einander, weil sie geholfen und nicht aufgegeben hatten.

Frau Keller lächelte und sagte: "Danke, dass ihr immer gemeinsam lernt. Ihr zeigt, wie schön es ist, verschieden zu sein." Die Jungs winkten und gingen Hand in Hand nach Hause. Sie wussten: Auch wenn Zahlen manchmal wie Schmetterlinge flattern, können sie zusammen alles schaffen.

Und Ben wusste: Seine besondere Art machte ihn besonders stark. Er fühlte sich mutig und froh.

Ende.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Dyskalkulie
Eine Schwierigkeit, mit Zahlen umzugehen oder sie zu verstehen.
Bibliothek
Ein Ort, an dem man Bücher ausleihen und lesen kann.
Abenteuer
Eine aufregende und oft ungewöhnliche Erfahrung oder Reise.
Mutig
Wenn man keine Angst hat und tapfer ist.
Regal
Ein Möbelstück, auf dem Bücher oder andere Dinge aufbewahrt werden.
Zeiger
Ein Teil einer Uhr, der die Zeit anzeigt.

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