Kapitel 1: Hopplas lustiger Morgen
„Guten Morgen, Sonne! Guten Morgen, Wiese!“, ruft Hoppel, der kleine Hase, und hüpft fröhlich aus seiner Kuschelhöhle. Seine langen Ohren wackeln, sein Näschen zittert. Hoppel ist heute sehr aufgeregt.
Da kommt seine Freundin, die Ente Quaki, watschelnd vorbei. „Guten Morgen, Hoppel! Heute ist doch der große Wettlauf auf dem Bauernhof. Bist du auch dabei?“, schnattert Quaki und schwingt ihre Flügel.
Hoppel lacht: „Natürlich, Quaki! Oh, ich bin so gespannt! Ich bin ganz hibbelig! Wer macht noch mit?“
Da springt plötzlich Freddy Ferkel aus einem Strohhaufen. „Ich, ich, ich!“, quiekt Freddy. „Ich laufe, ich rutsche, ich rolle! Ich bin das schnellste Ferkel.“ Er patscht mit seinen kleinen Hufen auf den Boden, dass es spritzt.
Quaki lacht: „Ich will als Erste ins Ziel watscheln!“
Hoppel kichert: „Aber ich will doch als Erster ins Ziel hoppeln!“
Freddy nickt: „Und ich will als Erster ins Ziel kugeln!“
Alle drei lachen. Dann ruft Hoppel: „Aber wie fängt der Wettlauf überhaupt an?“
Quaki überlegt und sagt: „Vielleicht mit einem Quak?“
Freddy ruft: „Oder mit einer Karotte?“
Hoppel gluckst: „Mit einem Quak und einer Karotte!“
Alle prusten vor Lachen, denn das klingt sehr lustig. Quaki sucht sich eine Karotte im Gras. „Hier ist die Startkarotte!“, sagt sie stolz.
Freddy steht bereit. „Bereit zum Kugelstart!“, ruft er.
Hoppel steht auf einer Pfote, zitternd vor Aufregung. „Ich bin so, so, sooo bereit!“, ruft er.
Kapitel 2: Der verrĂĽckte Wettlauf
Quaki hüpft auf einen kleinen Stein und ruft ganz laut: „Auf die Plätze, fertig… QUAK!“
Hoppel hoppelt los, Quaki watschelt schnell, Freddy rollt und kugelt vorwärts.
„Hoppel, pass auf! Da ist eine Pfütze!“, ruft Quaki.
Platsch! Hoppel landet mitten in der Pfütze. „Ups! Ich bin jetzt ein nasser Hase!“, kichert er.
Freddy lacht so laut, dass er selber in die Pfütze purzelt. „Oink! Jetzt bin ich ein Matsch-Ferkel!“, ruft er und schüttelt sich.
Quaki rutscht aus und plumpst auf ihren Po. „Jetzt bin ich eine Rutsch-Ente!“, schnattert sie und alle Tiere lachen.

„Komm, Hoppel, lass uns weiter rennen!“, ruft Freddy und spritzt mit seinen Hufen.
Hoppel schüttelt die Tropfen ab und ruft: „Ich kann auch Matsch spritzen!“
Alle drei rennen, hopsen, kugeln und watscheln nebeneinander. Sie spritzen Matsch, sie kichern, sie purzeln, sie kugeln – und keiner weiß mehr, wer gerade vorn ist.
Quaki ruft: „Achtung, der Baum!“
Freddy rollt und piekst direkt an den Baum. „Autsch! Guter Baum!“, ruft er lachend.
Hoppel lacht: „Hallo Baum, magst du auch einen Wettlauf machen?“
Der Baum bleibt einfach still stehen. Die Freunde kichern ganz doll. Dann laufen und hĂĽpfen sie weiter.
Kapitel 3: Wer ist der Gewinner?
Plötzlich sehen alle drei das Ziel, eine große bunte Fahne mitten auf der Wiese.
Quaki ruft: „Schneller, schneller, noch schneller!“
Freddy kugelt: „Ich komme, ich komme!“
Hoppel hüpft: „Ich bin ein Super-Hoppel!“
Doch kurz vor der Fahne stolpern alle drei übereinander und purzeln lachend ins Gras – Quaki auf Freddy, Hoppel auf Quaki, Freddy unter Hoppel.
„Wer ist jetzt der Erste?“, fragt Freddy und alle sehen sich an.
„Ich glaube, wir sind alle zusammen die Ersten!“, kichert Quaki.
Hoppel lacht: „Das war der lustigste Wettlauf auf der ganzen Welt!“
Freddy grinst: „Noch mal?“
Quaki schnattert: „Nur wenn Hoppel wieder in die Pfütze hüpft!“
Hoppel ruft: „Aber nur, wenn Freddy wieder rollt und Quaki wieder rutscht!“
Alle kichern, rollen, kuscheln sich ins Gras und freuen sich, dass sie zusammen das Ziel erreicht haben. Und immer wieder hört man sie lachen:
„Kuller, Hoppel, Quak! Kuller, Hoppel, Quak!“
Die Sonne scheint. Die Wiese duftet. Und auf dem Bauernhof gibt es viele, viele lustige Abenteuer. Doch das ist eine andere Geschichte.